Kurs
1a, Webseitengestaltung mit KompoZer 0.8b1, Version 6 vom 7.1.09
Übung 3 ,
Textstrukturierung mit Absatzformaten
Willkommen:
Die in der KompoZer-Format-Symbolleiste1-Auswahlliste für die
Absatzformate angebotenen Absätze werden nun
angewendet. Wie immer wird auch diese mit KompoZer geladene neue Übung
zuerst unter einem neuem Namen gespeichert. (ziel03.html).
Ist
ein
Auftrag erledigt, wird er gelöscht und der nächste rückt höher. Dieses
Mal befindet sich der Text der fertigen Seite zwar wie bisher ganz
unten. Zur Bearbeitung wird er aber in eine neue Spalte bewegt. Der
Text stammt von
wikisource.
(Solch ein Link funktioniert nicht im KompoZer, auch nicht in der
Vorschau-Ansicht. Zum Testen von Verweisen, wie auch von Scripten wird
ein Browser per Schaltfläche 'Vorschau' mit der in KompoZer
bearbeiteten Seite
geladen.)
Diese Seite muss zur Weiterarbeit mit KompoZer 08b1
geladen sein. Wenn noch nicht geschehen, Kompozer 0.8b1 also starten
und die Übung 3 von der Webadresse
http://www.elew.de/kurs1a/uebung03.html laden. Falls nicht alle
Symbolleisten zu sehen sind, per Menü alle zur Ansicht bringen. Während
der ganzen Aufgabe
wird mit der geteilten Ansicht gearbeitet, ein Fünftel
der Fensterhöhe für den Quelltext sollte aber reichen.
Aufträge:
a) Seite sichern
Diese Seite auf der Festplatte speichern, z.B. auf dem USB-Stick unter
"F:\kurs1a\ziel03.html". Der Titel der Seite ist "Ziel 3". Der Autor
bist du.
| Menü 'Format' | 'Seitentitel und - einstellungen' | Dialog
'Seiteneigenschaften' | Titel: "Ziel 3" | Autor: dein Name | Menü
'Datei' | 'Speichern unter...' | 'Name:' "ziel02.html" | Ort auf der
Festplatte aufsuchen, Schaltfläche 'Speichern' |
b) Die Seite kommt in einen
Gesamtcontainer
Zur
Zeit stehen die Aufträge in einem formatierten Container. Daran
schließt
sich unten ein weiterer Container an, bei dem nur die Schrift
formatiert ist. Beide sollen in Auftrag c) nebeneinander angeordnet
werden. Dazu werden beide Container von einem gemeinsamen <div>
</div> umschlossen. In der Normalansicht sind beide Container am
rot gepunktetem Rahmen zu erkennen.
Wird per Linksklick auf <body> in der Statuszeile oben in der Normalansicht alles
markiert, ist in der Quelltext-Teilansicht der Code des oberen Containers gleich
hinter dem <body>-Tag zu sehen. Vor diesem ersten <div>
wird per Hand ein weiteres <div> eingefügt. Den Rest mit dem
schließenden </div>-Tag ergänzt KompoZer selber im Rahmen seiner
eingebauten Fehlerverfolgung, sobald in die Normalansicht geklickt wird. Ein neuer roter Rahmen ist zu sehen. In
der Statuszeile stehen nun zwei <div> hintereinander.
| Auf <body> in der Statuszeile klicken | In der
Quelltext-Teilansicht vor dem ersten <div> ein "<div>"
einfügen | In die Normalansicht klicken | In der Normalansicht nach
oben scrollen |
c) Der untere Container schwebt nach
oben
Bei der jetzigen Darstellung dieser Übung hat ein Browser die Aufgabe,
die beiden Container innerhalb des großen untereinander anzuordnen. Da
der zweite Container keine Wünsche bezüglich Seitenabstand und Breite
mitbekommen hat, wird er unten über die ganze Breite abgebildet.
KompoZer macht das
als WYSIWYG-Darsteller genauso. Gibt aber der hiesige Container mit CSS
das übriggebliebene Bildfenster rechts frei, kann der zweite Container
nach oben schweben. Die Freigabe zum Schweben kann beim hiesigen Container mit dem
Inlinestyle "float: left;" im Register 'Box' bei 'Puffer:' mit einem "Links" eingebaut werden.
| In die Normalansicht des "Übungscontainers" klicken | Kontextmenü des
<div> rechts in
der Statuszeile | 'Inline-Styles' | Register 'Box' | 'Puffer:' Links |
OK |
d) Die linke Spalte wird mit ihrer
Breite auf 50% verflüssigt
Gibt es bei dir neben den 720px der Übung noch genügend Platz, befindet
sich der zweite Container jetzt schon oben rechts. Wenn nicht, sorgst du gleich dafür.
Wird das KompoZerfenster nach links zusammmengeschoben, richtet sich
der Fließtext wie bei jedem Besucher der Seite auch im verbleibenden
Rest ein. Rutscht die Fensterbreite weiter zusammen, nutzt der
zweite Container unten, was zur Verfügung steht, während der Übungstext
auf der Breite von 700px besteht und nur noch mit waagerechter
Bildlaufleiste gelesen werden kann. Die feste Breite von 700px wird
aufgegeben, und stattdessen werden 50% im Register 'Box' als
Inlinestyle für den hiesigen
Container verwendet. Dann teilen sich beide Spalten das Fenster, egal
wie groß die zur Verfügung stehende Gesamtbreite ist. Wird das
KompoZerfenster jedoch zu schmal, reicht die Containerbreite nicht für
die Tabelle in Auftrag k). Deshalb steht im Inlinestyle die
Mindestbreite von 500px.
| In die Normalansicht des "Übungscontainers" klicken | Kontextmenü des
<div> rechts in
der Statuszeile | 'Inline-Styles' | Register 'Box' | 'Breite:' 50% |
OK |
e) <h1> wird eingesetzt
Rechts wird die Überschrift
"Aufläufe und
verschiedenartige Gerichte von Macaroni und Nudeln." mit einem
Zeilenumbruch abgeschlossen. Damit ist das schon ein Absatz Wird aus
der Auswahlliste 'Absatzformat auswählen' dieser Zeile die
"Überschrift 1" zugewiesen, ist es egal, ob der Mauszeiger irgendwo in
die Zeile gesetzt oder die ganze Zeile markiert wurde. KompoZer setzt
alles aus der Zeile zwischen das <h1> und das </h1> und entfernt den
Zeilenumbruch <br>. In die Art und Weise, wie <h1> und die
anderen <h>s von KompoZer und vom Browser des
Besuchers umgesetzt werden, soll erst später eingegriffen werden.
| Mauszeiger in "Aufläufe und
verschiedenartige Gerichte von Macaroni und Nudeln." setzen | Aus der
Auswahlliste 'Absatzformat auswählen' die 'Überschrift 1' nehmen |
f) <h2> bis <h6> werden
eingesetzt
Der Beispieltext wurde mit einigen <br> in mehrere einzelne
Absätze umgebrochen. Für den Einsatz der verschiedenen
Überschriftenebenen wird nach jedem <br> die Überschriftart
gewechselt. Hier die Wunschliste für die Auszeichnung:
A. Aufläufe. - Überschrift 2
1. Im Allgemeinen. - Überschrift 3
Form der Schüssel. - Überschrift 4
Die Form zu den... - Überschrift 5
Hitze und Backen. - Überschrift 4
Die Hitze darf weder zu stark... - Überschrift 5
Die Form mit einer Serviette zu umlegen. - Überschrift 4
Der Auflauf wird nicht... - Überschrift 5
2. Sago-Auflauf. - Überschrift 3
1/2 Pfund Sago... - Überschrift 5
Für 10 Personen. - Überschrift 6
3. Reis-Auflauf. - Überschrift 3
1/2 Pfund Reis, ... - Überschrift 5
Für 10-12 Personen. - Überschrift 6
| Den Mauszeiger in die Zeile "A. Aufläufe." setzen | Aus der
Auswahlliste 'Absatzformat auswählen' die 'Überschrift 2' nehmen
| Den Mauszeiger in den nächsten Absatz setzen und gemäß Liste mit der
passenden Überschriftebene auszeichnen | Den vorigen Schritt bis ans
Ende der Liste wiederholen |
Wird in der Statuszeile auf das zugehörige <div> geklickt, kann
in der Quelltext-Teilansicht geprüft werden, ob alle <br>
entfernt sind. Alle Überschriftebenen erzeugen ihren eigenen Abstand
zum nächsten Absatz.
g) Der "Rezept"-Container erhält
Inlinestyles
Im Kontrast zu der Hintergrundfarbe #000033 von <body> bekommt
der Hintergrund der Rezepte ein Grau mit Blaustich. Grau wäre #ccc mit
gleichen Anteilen von R,G und B. Die neu eingesetzte Hintergrundfarbe ist #ccf. Dazu
passt dann für die Schrift die Farbe von <body> #003. Da der Container
mit der Übung andere Inhalte hat und der äußere Container gar keine
Styles mitbringt, soll der "Rezept"-Container mit eigenen Styles
unabhängig von den anderen werden. Die Schriftgröße ist 1em und die
Schriftart bleibt "Arial, Helvetica, sans-serif". Hier ist die
komplette Regel zum Kopieren in das Register 'Allgemein':
padding: 10px;
font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;
color: #000033;
font-size: 1em;
background-color: #ccccff;
text-align: justify;
width: 90%;
| Die gesamte Regel in die Zwischenablage kopieren | In die Rezepte
klicken | In der Statuszeile das rechte <div> rechtsklicken |
Kontextmenü 'Inline-Styles' | Register 'Allgemein' | Die gesamte Regel
einfügen | OK |
Hinweis zu em: em ist eine relative Größenangabe für Längeneinheiten,
so wie px auch.
px richtet sich nach dem Bildschirm, em nach dem Font. em stammt der
Herkunft nach von der Drucktechnik und variiert mit dem Font.
Die Angabe 1em ergibt eine Bildschirmwiedergabe wie bei gar keiner
Angabe.
Standard für gar keine Angabe ist heutzutage 16px, ansonsten das, was
der Besucher selbst als Standard eingestellt hat. Der Kurs1a ist
KompoZer-, nicht HTML- oder CSS-Kurs. Aber Stolpern soll auch nicht
vorkommen, deshalb immer wieder solche Hinweise. Falls doch etwas zu
erklären dir besser erscheint, bitte mitteilen und ich eröffne dann
eine
"Stolperstein-Wegräum-Seite. Zurück zu em: Bildschirme bekommen immer
mehr
Pixel je Flächeneinheit, Touchscreens und Laptops auch, das iPhone hat
144dpi. Da wird
die mit px gepixelte Seite kleiner als von dir geplant. Wo immer möglich werde ich also px
vermeiden. Ende des Hinweises.
h) <h5> wird formatiert
<h5> wird öfter als die anderen verwendet, deshalb wird es jetzt
vorgezogen und einer von den <h5>-Absätzen von dir ausgewählt. Die Darstellung erscheint
bei
allen Überschriftebenen fett ausgezeichnet. Deshalb wird für <h5>
als Schriftschnitt ausdrücklich "normal" verwendet. Damit die
Überschriften deutlich größer sein können, aber bloß nicht so groß wie
zur Zeit, wird <h5> kleiner gemacht und erhält eine Schriftgröße
von 0.8em. Damit das aber dennoch kein Augenfeuer wird, wird die
Zeilenhöhe für <h5> auf 1.4em gesetzt. Bei der Eingabe in das
Register 'Text'
kann schon die Auswirkung beobachtet werden. Da kann auch der eigene
Geschmack zum Tragen kommen. Also ruhig mit den Werten hier
experimentieren.
| In einen der <h5>-Absätze klicken | Kontextmenü für
'Inline-Styles' für das <h5> ganz rechts | Register 'Text' | 'Schriftgröße:' 0.8em |
'Zeilenhöhe:' 1.4em | 'Schriftschnitt:' "normal" | OK |
i) Eine allgemeine Regel
<h5> kommt fünfmal zum Einsatz. Damit es hier immer der gleichen
Regel folgt, wird der Inlinestyle verallgemeinert und aus dem Tag
entfernt. Dazu gleich die Praxis, weil die einfacher ist, als eine
vorangestellte wortreiche Erklärung. Der Dialog für die Inline-Styles
des soeben formatierten <h5>, zu erkennen am größeren
Zeilenabstand, enthält auch im Register 'Allgemein' eine
Schaltfläche 'Extrahieren und allgemeinen Style anlegen'. Und das ist
es, die Schaltfläche sagt schon alles. Wird auf die Schaltfläche
geklickt, öffnet sich ein weiterer Dialog gleichen Namens. Da alle
<h5> die Formatierung bekommen sollen, ist der Radiobutton 'alle
Elemente' zu setzen und ein Häkchen bei 'des gleichen Elemententyps'
ist schon da. Bei OK mächtig aufpassen, weil, schwups, mit dem OK alle
<h5> genau wissen, wie sie auszusehen haben.
| In den formatierten <h5>-Absatz klicken | Kontextmenü für
'Inline-Styles' | Register 'Allgemein' | Schaltfläche 'Extrahieren und
allgemeinen Style anlegen' | Radiobutton 'alle Elemente' setzen | Ein
Häkchen bei 'des gleichen Elemententyps' setzen | OK |
j) Das Versteck der allgemeinen Regel
Wird in einen der <h5>-Absätze geklickt, um den Code in der
geteilten Quelltextansicht zu sehen, erkennt Mensch, dass es keinen
Inline-Style für <h5> gibt. Auch bei dem Absatz nicht, wo er
erfunden wurde. Aber irgendwo muss die Regel ja versteckt sein. Und so
kommt die Überschrift dieses Auftrags zu ihrem komischen Text. Hätte
ich geschrieben "j) Das interne Stylesheet", hätte vielleicht der eine
oder andere jetzt den Kurs beendet. Also wird jetzt das Versteck
gefunden.
Der gesamte Code der Webseite besteht aus dem "header" und dem "body".
"Body" ist alles was angezeigt und ausgegeben wird. Header ist der Teil
mit "Steuerungsanweisungen" für den Browser und vorzüglich zum
Verstecken geeignet. Damit im Quelltext auch der Header zu sehen ist,
einfach in der Statuszeile auf <html> linksklicken. Die
Trennlinie über dem Quelltext darf ruhig hoch geschoben und im Quelltext nach unten gescrollt werden. Vor dem
schließenden Tag </head> steht jetzt zwischen den Tags
<style> und </style> das interne Stylesheet vom Typ
"text/css". Wer jetzt dort aus <h5> ein <h3> macht, wird
nicht viel sehen, weil die <h3>s nur einzeilige Überschriften
sind, hat aber erfasst, was passiert. Der Browser (und KompoZer bildet
ja mit seinem WYSIWYG den Browser ab) sieht, dass allgemeine Regeln im
internen Stylesheet vorhanden sind und wendet die auf alle Elemente des
gleichen Elemententyps an.
| In der Statuszeile auf <html> klicken | Im Quelltext das
schließende Tag </head> suchen | Vor dem </head> den
Inhalt von <style type="text/css"> bis </style> analysieren
|
k) Weitere allgemeine Regeln
Da nun ein Stylesheet existiert, kann der CSS-Editor verwendet werden.
Er hat eine eigene Schaltfläche in der Bearbeitungssymbolleiste, die
mit CSS bezeichnete Palette. Er kann auch per Menü 'Extras' geöffnet
werden, oder mit dem Tastaturkürzel [F11]. Beim Öffnen werden im Dialog
links die Regeln angezeigt, und eine für <h5> gibt es schon.
Rechts öffnet sich, wenn links das <h5> gewählt wird, die von den
Inlinestyles bekannte Auswahl an Registern. Inlinestyles erreicht
Mensch über das Kontextmenü, Stylesheets über den CSS-Editor. (Die
untere Quelltextansicht darf wieder Platz machen und verkleinert
werden.)
Damit ist das Zusammenklicken der Regeln für die anderen <h>s
einfach.
Der CSS-Editor ist geöffnet. Z.B. mit [F11]. Wird links oben auf die
Palette geklickt, erscheint der Dialog 'Neue Style-Regel'. In der
Auswahlliste kann <h1> eingestellt werden. Ein Klick auf die
Schaltfläche 'Style-Regel erstellen' öffnet für <h1> die
bekannten Register.
Hier nun in der
Schriftart Courier eine Tabelle. Tabellen hatten wir nicht bisher im
Kurs, deshalb hier der Workaround mit einer Schrift mit "fixed spacing".
Tabelle mit Formatvorschlägen für <h1> bis <h6>, spaltenweise
für <h1> bis <h6> "in einem Aufwasch" zu übernehmen.
<h1>
<h2> <h3>
<h4>
<h6>
_____________________________________________________________
Schriftgröße 1.2em 1.1em 1.1em
0.9em 0.9em
Zeilenhöhe
--- ---
--- --- ---
Schriftschnitt ---
--- Normal Fett
Normal
Schriftstil
--- ---
--- --- Kursiv
Case
Grossbuchstaben --- ---
--- ---
Ausrichtung Zentriert
--- ---
--- ---
Textattribute --- Unterstrichen --- ---
---
(weiter ohne OK)kein OK kein OK kein OK kein OK OK
(aber mit..) neue Regel neue Regel neue Regel neue Regel
_______________________________________________________________________
| CSS-Editor öffnen (Palette in der Bearbeitungssymbolleiste| 'Neue
Style-Regel'-Dialog öffnen mit Klick auf die Palette oben links im
CSS-Editor | Per Auswahlliste in die Eingabezeile das entspechende
<h..> einsetzen | Werte aus der Tabelle übertragen | Ohne OK mit
dem Schritt 2 fortsetzen und Dialog 'Neue Style-Regel' öffnen | usw.
bis alle <h,,>-Regeln eingegeben sind | OK |
Damit ist die Übung 3 fast beendet. Zu sehen war beim Löschen der
Aufträge, wie der "Rezept"-Container unterhalb des "Übungs-Containers
diesen mehr und mehr "umfloatete". Dass die linke Spalte in der Länge bestehen bleibt,
kommt in einer der nächsten Übungen. Jetzt schrumpft der linke
Container zu einer Schaltfläche, wenn in seinem Inlinestyle die Breite
von 50% und die Mindestbreite gelöscht werden. Nur der Link soll erhalten bleiben
Zum
Vergleich dient die Datei
http://www.elew.de/kurs1a/ziel03.html.
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Aufläufe
und verschiedenartige Gerichte von Macaroni und Nudeln.
A. Aufläufe.
1. Im Allgemeinen.
Form der Schüssel.
Die Form zu den Aufläufen muß gleich einer
Puddingsform behandelt, auch wie diese mit Butter ausgestrichen und mit
Zwieback bestreut werden. In Ermangelung einer Form kann zum Auflauf
auch eine Schüssel, welche die Hitze verträgt, genommen werden.
Hitze und Backen.
Die Hitze darf weder zu stark noch zu schwach sein
und die Unterhitze nicht fehlen. Bei Ermangelung letzterer können zwei
glühend gemachte Bolzen aushelfen, die einmal erneuert werden müssen.
Man stellt die Form am besten auf einen kleinen Rost, indem man sie
dann drehen kann, ohne den Auflauf zu bewegen. Sollte derselbe von oben
zu früh Farbe bekommen, so kann man die fernere Hitze durch Ueberlegen
von Papierbogen abhalten, jedoch muß der erste Bogen, falls der Auflauf
noch weich wäre und also ankleben würde, mit Butter bestrichen werden.
Die Form mit einer Serviette zu umlegen.
Der Auflauf wird nicht
umgestürzt, sondern in der Schüssel oder Form, worin er gebacken ist,
aufgetragen. Letztere wird auf eine Porzellanschüssel gestellt zu Tisch
gebracht, bei Gesellschaft vorher mit einer feinen Serviette, in Breite
der Form gefalten, umlegt.
2. Sago-Auflauf.
1/2 Pfund Sago, Milch, 6 Eier, 3 Unzen Butter, 3 Unzen
Zucker, Zitronenschale nach Belieben, 2 Unzen feingestoßene Mandeln,
worunter 6 Stück bittere fein können.
Der Sago wird abgebrüht, in 1 Quart Milch gahr und steif gekocht, daß
er sich vom Topfe ablöst. Dann rührt man Butter zu Sahne, gibt nach und
nach Eidotter, Zucker, Zitronenschale, Mandeln, den etwas abgekühlten
Sago und zuletzt das zu Schaum geschlagene Weiße hinzu.
Auch kann man Zitronen und Mandeln weglassen und dem Auflauf einen
Geschmack von Vanille geben, die mit Zucker gestoßen wird. Man läßt
denselben 1 Stunde backen.
Für 10 Personen.
3. Reis-Auflauf.
1/2 Pfund Reis, 1/4 Pfund Butter, 8 Eier, 1/4 Pfund
Zucker, Zitronenschale und Zimmet, einige Zwiebäcke. 1/4 Pfund
gewaschene und ausgesteinte Rosinen und 1 Quart Milch. [163] Der Reis
wird in Wasser einige Minuten gekocht, abgegossen und mit kochender
Milch aufs Feuer gesetzt, ohne ihn zu rühren, gahr und steif gekocht;
dann rührt man die Butter weich, gibt Eidotter, Zucker, Gewürz, den
etwas abgekühlten Reis, einige gestoßene Zwiebäcke, Rosinen hinzu,
mischt den Schaum durch und backt den Auflauf 1 Stunde.
Für 10-12 Personen.