Gründung einer Arbeitslosengewerkschaft
oder Partei
von: BundestagBerlin 25.02.05
Sich hier auszutauschen ist gut, bewirken werden wir hiermit jedoch nichts!
Wenn wir etwas erreichen wollen müssen wir uns BUNDESWEIT organisieren. Wer
macht mit bei der Gründung einer Arbeitslosengewerkschaft oder einer neuen
Partei? Andere helfen uns NICHT, dies müssen wir schon SELBST tun! Meiner
Meinung nach noch bevor es zu spät ist, also jetzt!!!!! Bitte melden unter
[...]* * Anmerkung der Redaktion: Die Adresse wurde in Ihrem eigenen
Interesse entfernt. Das ZDF kann keine Verantwortung für den eventuellen
Missbrauch der Adresse übernehmen.
von: Wolfgang P 27.02.05
Auf deine Frage kann ich Dir sagen, daß sich gerade wegen
Gesunheitsreform, Agenda 2010 und Hartz I bis IV eine Partei geründet hat.
Es ist die Partei Arbeit & soziale Gerchtigkeit ASG die Wahlalternative. zu
finden im Internet unter .wasg.
von: BundestagBerlin 27.02.05
Dies ist eine neue "Unterorganisation" der SPD in Verbindung mir der
Gewerkschaft, die nur der SPD zu Mehrheiten verhelfen will. War diesem
Verein e.V. beigetreten und ganz schnell wieder ausgetreten, als ich merkte,
das ich hier nur vera.... werden sollte! Der Verein e.V. war gar kein e.V.
und die zu besetzenden Posten waren von der Gewerkschaft schon vergeben.
Wurde der kooptierte "Landesfürst" von den neuen Mitgliedern NICHT
bestätigt, übte dieser kurzerhand sein Hausrecht aus und schmiss alle
Beteiligten aus dem Gebäude -nur so ein Beispiel-! Dies ist eine
"diktatorische" Struktur, die mit einer demokratischen Partei, die zum Wohle
dieses Landes etwas verändern wollen, nichts zutun hat!!!!!!!!!!!!!!! Blos
nicht blenden lassen und ganz schnell die Finger weg von diesen
Leuten!!!!!!!!!!!!!!
von: Wolfgang P 28.02.05
Eine Unterorganisation der SPD ist die Partei ASG nicht und wird es auch
nicht werden. Es ist sicher richtig, daß der Verein WasG von unzufriedenen
Gewerkschaflern gegründet wurde.
Doch sieht das mitlerweile anders aus. Die Partei ASG ist sehr Bund
vertreten, ehemalige SPD'ler Gewerkschaftler, CDU'ler, Menschen, die vorher
noch nie in einer Partei waren, Hartz IV geschädigte, Montagsdemonstranten,
Attac Leute, SAV Aktivisten usw. Was wir nicht haben und auch garnicht haben
wollen sind Rechtsradikale. Was uns gerade eint unter all den Mitgliedern in
der ASG ist die soziale kälte, von CDU,SPD, die Grünen und der FDP. Die
Rückname der Reformen, die nur den kleinen Mann/Frau trifft, kann man nur
gemeinsam erreichen. Nicht aber wenn nur Intressen bzw. Themenbezogen
Parteien entstehen. Das beste Beispiel sind Die Grauen, die nur Altenpolitik
machen wollen. Re: Gründung einer Arbeitslosengewerkschaft oder Partei
von: BundestagBerlin 28.02.05
DA Sie in "wir Form" schreiben, gehe ich einmal davon aus, daß Sie diesem
"Laden" NOCH angehören! Mag sein, Sie hatten noch nicht die Möglichkeit
hinter die "verschlossenen Türen" zu sehen -schade für Sie- , denn Sie
lassen sich von der Führung immer noch blenden. Diese Zeit haben andere und
ich schon hinter uns, denn wir haben uns von diesem "Laden" schnell wieder
verabschiedet. Basisdemokratische Grundsätze haben wir nicht finden können
und rechtsradikal sind wir schon gar nicht, nur um dies ganz klar zu
stellen, damit hier kein falscher Eindruck entstehen kann! Maf sein -ich
hoffe es wenigstens für Sie- Ihnen werden die Augen auch noch aufgehen!
NEUES können Sie von der Partei jedenfalls NICHT erwarten!!!!!!!!!!!!
von: Wolfgang P 01.03.05
Ja, ich bin Mitglied der ASG die Wahlalternative. Selbstverständlich
habe ich hinter den verschlossenen Türen geschaut und habe mich lautstark
gegen die Bevormundung gerade den Gewerkschaftsbossen aus Nürnberg,
besonders gegen Klaus Ernst öffentlich geäußert. Entweder hatten Sie zu
wenig Geduld, zu früh resigniert oder Sie suchten den weg des geringsten
Wiederstand. Selbst wenn Sie Gleichgesinnte finden, die eine
Arbeitslosenpartei mit ihnen gründen wollen, werden Sie auch dort
Meinungsverschiedenheiten, was den Inhalt, Weg und Personen betrifft,
finden. Kämpfen und sich durchzusetzen werden Sie in jeder Organisation
mitmachen müssen. Wenn ich geschrieben habe, daß wir in der ASG keine
Rechtsradikalen haben wolle, habe ich Sie natürlich nicht damit gemeint.
Basisdemokratie, denke ich, haben wir mit mühe, auch mit Kampf innerhalb der
WAsg, jetzt ASG geschaffen und wir werden weiter kämpfen, daß die
Basisdemokratie auch weiter ausgebaut wird. Nicht suchen und finden, sondern
kämpfen dafür. Suchen und nicht kämpfen ist zu einfach, dies wäre, als wenn
man sich in ein fertiges Bett legt. Wenn ich in irgendeiner Organisation,
Verein oder Partei mit geschlossen Augen beitretten würde, müsste man mich
Entmündigen. Ich bin mit offenen Augen der WAsG bzw jetzt ASG beigetetten,
wohlwissend, daß Nürnberg diktatorisch die ASG lenken wollte. Diesen Stachel
haben wir von der Basis denen gezogen. Im gegentei, jetzt fängt es erst
richtig an.
von: ANNEXUS 03.03.05
Grundsätzlich ist die Idee der Gründung einer Arbeitslosengewerkschaft
und/oder Arbeitslosenpartei gar nicht mal übel. Nur fehlen die richtigen
Köpfe unter den Arbeitslosen, welche noch wirklich Perspektiven sehen. Weil
Krawallparteien haben wir in der BRD schon zu genüge. Aber die 5 % Hürde bei
Wahlen müßten mit den richtigen Leuten in der Parteispitze dann locker zu
schaffen sein, bei einer so großen Arbeitslosenanzahl und verarmte
Mitbürgern. Würde sogar mal "frech" behaupten, daß locker die 10 % erreicht
werden könnten, wenn eine Arbeitslosenpartei wirklich gute Köpfe auf der
vordersten Bank sitzen haben, welche allerdings wirklich ein gutes
Wahlprogramm vorweisen müssen, vor allem sozial. Ich wäre zumindestens schon
ein Wähler einer solchen Partei und zig Millionen weiter Menschen in der BRD
sicher dann auch. Also Leute mit Politverstand und dem nötigen Know-how,
macht euch ran, ich bin als überzeugter Nichtwähler dann einer der euch
wählen würde.
von: ANNEXUS 03.03.05
Hier mal auch ein paar Vorschläge meinerseits für ein solides Wahprogramm,
mit Voraussetzung das ES NICHT GELOGEN und UNTERWANDERT WIRD (darum bitte
ich):
1.) Abschaffung von Hartz-IV, bzw. komplette Neuüberarbeitung und TOTALE
Prüfung auf SOZIALVERTRÄGLICHKEIT für jeden einzelnen Bürger.
2.) Das DASEIN der BRD grundsätzlich stärken, weil wir am meisten einzahlen
in die EU und einer der Staaten sind, welche am wenigsten davon profitieren.
Dies muß geändert werden, auch wenn mal in Brüssel mit der Faust auf den
Tisch gekloppt werden muß lautstark.
3.) Einwanderungs- und Asylpolitik MUSS GLEICHMÄßIG auf ALLE, ich betone
ALLE EU-Staaten aufgeteilt werden.
4.) Abschaffung von Green-cards, wir haben genug schlaue Köpfe, arbeitslose
Köpfe innerhalb der BRD.
5.) Strafzölle auf Importwaren, welche eindeutig aus Staaten kommen, wo die
Bevölkerung ausgebeutet wird und sogar noch Kinderarbeit herrscht.
5.1) Umlegung der Einnahmen von Strafzöllen auf landeseigene oder EU-weiten
Firmen, welche dadurch Zuschüsse erhalten und somit ihre Produktionskosten
senken könnten.
von: Susi aus Leipzig 03.03.05
Die Gewerkschaft der Arbeitslosen gibt es doch schon lange. Derzeit firmiert
sie unter [...]* als Deutsche-Arbeits-Losen-Partei. Immerhin könnte diese
neue Partei auf Anhieb über mindestens 10 Millionen potentielle Wähler
verfügen, organisiert in neuen Arbeitslosen-Schützenvereinen, denn als
Mitglied eines Schützenvereines darf man die Mitglieder legal mit
Schiessprügeln und Gewehren aufrüsten. Euer Susi aus Leipzig * Anmerkung der
Redaktion: Der externe Link wurde entfernt. Das ZDF kann keine Verantwortung
für den Inhalt der Seiten Dritter übernehmen.
von: resultate 12.03.05
Macht kommt von "dann auch machen können ". Also muß man, wenn man etwas
Grundlegendes verändern will, zunächst die demokratische legitimierte Macht
bekommen. Allerdings würde ich das nicht so fatalistisch sehen, wie Du. Klar
haben sich auch diese Genossen, genau wie die Grünen jetzt Besserverdiener
weit von der Bevölkerung entfernt und den leise aber stetig raunenden
Stimmen der Konzerne und ihrer globalisierten Beraterkonzerne selig
hingegeben. McKinsey vermehrt mit 100.000 Youngstern weltweit das Vermögen
der Milliardäre. Bei der EXPO haben die gewaltig gefloppt. Bei der SWISSAIR
ebenfalls. Und bei ENRON genauso über viele Jahre. Diese pseudoelitären
Geheimniskrämer, diese Transparenzhasser, diese DEUTSCHLAND AG
NETZWERKSPEZIALISTEN. Jetzt wollen sie alle noch einmal den großen Reibach
mit der Privatisierung von Volksvermögen machen: Post, Telekom,
Krankenhäuser, Universitäten, Strassen. Schulen und Kindergärten. GENOSSEN,
VERSCHLEUDERT AUCH NOCH DAS LETZTE VOLKSVERMÖGEN. IN DER DDR HAT DAS DOCH
AUCH FABELHAFT BEI DEN SCHWARZEN GEKLAPPT. Allerdings halte ich es für den
Weg an die Macht mit den listigen Chinesen: "Hinter dem Lächeln den Dolch
verbergen." Wählbar werden für die 6 –7 Mio Arbeitlosen, x Mio Rentner, x
Mio Eltern mit Kindern. Sich wählen lassen. Und dann schnellstens ran an die
global agierenden Staats- und Menschenfeinde. Lasst sie machen, aber
keineswegs pure Gier wie in Bush´s own country. Sondern wie wir als
verantwortungsvolle Demokraten es für alle am Besten halten. Wahrhaftige
Aufklärung und keine Volksverdummung, wenn es sein muß, mit
steuerfinanzierten Aufklärungskampagnen und keine nachträgliche Propaganda
zur Schönfärberei. Dann VOLKSBEGEHREN AM STÜCK. Vorteile-Nachteile! Was
wollt ihr Volk. Wir sind NUR EURE Vertreter. Nur das wird die Möglichkeit
schaffen, dies Land wieder für seine Bevölkerung auf die Beine zu stellen
und nicht schnellstens auf das durchschnittliche Einkommensniveau von
Marroko abzusinken. Hier ein Ausschnitt der neoliberalen Lautsprecher und
sogenannten Sachverständigen aus der WELT. Deren Phrasen habe ich etwas
angereichert.
Die haben recht: "Es bleibt keine Zeit mehr für taktische Ausflüchte." Wir
müssen handeln. JETZT. Viel Spaß bei der Lektüre. Ökonomen der
Konzerne fordern Sofort-Programm Fr 11. März 2005 DIE WELT
von: resultate 13.03.05.
Man muß die Zusammenhänge mit Weitblick nach vorn und auch zurück
betrachten. Wie die Feldherren, die sich dafür stets Hügel aussuchten, um
sich bei der aktiven Führung der Auseinandersetzung nicht in den Details der
Schlacht gedanklich zu verlieren. Es sei einmal dahingestellt, ob der Zweck
der Schlacht ehrenhaft war oder bösartig. Es funktioniert immer.
UND DIESEM LAND STEHT DEMNÄCHST EINE ENTSCHEIDUNGSSCHLACHT BEVOR.
Entschieden wird darüber, was dann für alle in diesem Land gelten wird: DAS
RECHT DES STÄRKEREN oder DIE STÄRKE DES RECHTES ?
Fakt ist, nur die DDR hat die Mehrheit der Bevölkerung hier, in ihrer
Existenz als politischer Gegenpol, noch davor bewahrt nicht sofort dem
Turbokapitalismus ausgeliefert zu werden. Deshalb gab es hier noch
Sozialsysteme mit Alibifunktion, Gewerkschaftsrechte, Arbeitszeitanpassungen
nach Produktivitätsfortschritt, Recht auf staatlich finanzierte Bildung und
Gesundheitsfürsorge, angemessene Altersversorgung durch
Rentenver-SICHERUNGEN - die dann sofort von Kohl verbraten wurden, um
INVESTITIONSANREIZE in der DDR zu schaffen – Kündigungsschutz, den
Umweltschutz etc. ALL DAS GAB ES NUR, WEIL ES NOCH DIE DDR als
gesellschaftliches Regulativ vor DER HÄSSLICHEN FRATZE DES KAPITALISMUS GAB.
Fakt ist, mit der Treuhand (schöner Name!) begann das Elend auch bei uns.
Die DDR wurde an die West-Konzerne verscherbelt. Zwar stand im
Treuhand-Gesetz, man verpflichte sich „ die Wettbewerbsfähigkeit möglichst
vieler Unternehmen herzustellen und die Arbeitsplätze zu sichern“.
Tatsächlich wurden aber nur sechs Prozent des Treuhandvermögens an
Ostdeutsche verkauft. Betriebe wurden planiert. Leute entlassen. Auflagen zu
Weiterbeschäftigung nicht eingehalten, nicht kontrolliert und von den
Gesetzeshütern auch nicht sanktioniert. Die Wessis spielten WILDER OSTEN.
Die Ossis dachten zunächst, dass sei jetzt DIE FREIHEIT. Die BILD-Zeitung
freute sich über die schönen neuen Autobahnen mit den neuen Klohäuschen alle
paar Kilometer, auf denen dann die Waren aus Wessi-Land Richtung Osten
donnern. UND JETZT MACHT MAN DIE VERRATENEN OSTDEUTSCHEN SELBST FÜR IHR
DILEMMA VERANTWORTLICH. Und mit HARTZ IV werden viele Familien über Nacht
zahlungsunfähig. DAS IST DIE NEUE FREIHEIT.
Fakt ist, die DDR hatte ein VOLKSvermögen, Sachvermögen, von z. B. ca. 800
Milliarden Mark. Allein 1,8 Mio Hektar Ackerland, 2,1 Mio Hektar Wald,
124.000 Immobilien in Staatsbesitz. Industrieanlagen verkneife ich mir. Es
gab niemals eine offizielle „Schlußbilanz DDR“ in der man das sauber
dokumentiert hätte. Obwohl der Einigungsvertrag dies vorsah. Und nach dem
wundersamen Wirken der TreuHAND wurden daraus 250 Milliarden Mark SCHULDEN.
Hokuspokus fidibus und alles war weg. Ein schöner Zahlentrick. Das wusste
doch vorher JEDER in der DDR, und alle Wessis sowieso, dass die „da drüben
pleite waren“. Die Gehirnwäsche der Bevölkerung aus Bonn und Berlin
gesteuert hat prima funktioniert.
Fakt ist, Sparkassendirektor Köhler, dass ist der selbe, der beim IWF
verantwortlich dafür war, dass Argentinien platt gespart wurde, der beklagt
heute, es gäbe nun mal keinen Rechtsanspruch auf gleiche Lebensverhältnisse.
DAS IST NICHT NUR PERFIDE SONDERN AUFRUF ZUM VERFASSUNGSBRUCH. Es gibt gar
keine Wahl im GRUNDGESETZ. Der sollte mal das GG lesen: Art. 72 Abs. 2:
Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Na ja, seine Gattin
empfiehlt, mehr zu beten. Wie G. W. BUSH jr.
Fakt ist, verschenkt haben die DDR und heute alle in Deutschland die selben
Transparenzhasser, die Kohl in den „Leitungsausschuß“ der Treuhand berief:
MCKINSEY, KPMG, PWC UND ROLAND BERGER. Die beraten heute für Mio. munter
weiter. Schröder, Clement, Struck, Schmidt!... Fischer? STECKT EIN! SCHMEIßT
RAUS! Diesen BERATUNGSKONZERNEN muß man BERUFSVERBOT erteilen. Die noch 6
Mio Arbeitslose haben es durch das Wirken dieser Privatisierungsfledderer
mit meist USA-Herkunft noch sehr lange.
von: resultate 13.03.05,
Was sagst Du sonst zu den Herren Schönsprechsachverständigen? Was kann man
konkret gegen den Ausverkauf dieses Landes und der Mehrzahl seiner Menschen
tun? Deine Idee mit dem Streik unterstütze ich in jedem Falle. Das wird die
Finanzhaie vielleicht einen Moment lang "vergrämen" und hoffentlich unsere
Politkerfolkloregruppe endlich mal lehren, dem Volk ins Gesicht zu sehen und
aufs Maul zu schauen anstatt sich den Einflüsterungen zum Ausverkauf der
SOZIALEN Marktwirtschaft durch McKinsey weiter wohlig hinzugeben.
von: dörnchen 14.03.05
Nicht in diesem Land findet die Entscheidungsschlacht statt, die Schlacht
betrifft die ganze Welt. Wir müssen davon abkommen, dass wir alleine sind.
Das Recht des Stärkeren bleibt bestimmend. Dass die Anklage gegen Rumsfeld
abgewiesen wurde macht das deutlich. Deutsche Gesetze wurden von Deutschen
übersehen, umgangen, bewusst nicht zur Anwendung gebracht. Wie US-Soldaten
sich im Irak benehmen, wurde letzte Woche in Panorama gezeigt. Freundlicher
Weise wurde der Beitrag nicht mehr in den Wiederholungen den Zuschauern
zugemutet. Die DDR wünsche ich mir nicht zurück, geschweige denn, ich könnte
sie loben. Es war ein stalinistisches Regime. Obwohl ich recht gut
durchgerutscht bin, ohne Parteizwang, ohne Stasimitarbeit, ohne Knast und
all die üblen Sachen von denen man immer wieder hört und zusehen bekommt.
Die Zugeständnisse an die Arbeiter und insgesamt an die Bevölkerung
resultierten aus den Arbeiteraufständen, vor dessen Aufflammen die Regierung
bis zuletzt Angst hatte. Mit Sozialismus hatte das wenig zu tun. Auch jetzt
im Turbokapitalismus lässt es sich gut leben. Aber es werden eben immer
weniger, denen es gut geht. Verschenkt wurde die DDR nicht vom Westen. Die
DDR wurde übergeben und übernommen, dann verramscht. Die Vorbereitungen
begannen schon 1982, die friedliche „Revolution“ wurde gesteuert und
begleitet von der Bürokratie. (Weshalb wird Kohl seine Akte nicht
freigegeben?) Militär und Kampfgruppen standen nur bereit für den Fall, dass
die Arbeiter das Ruder übernehmen, standen gegen den Typ Menschen, den
Stalin, Ulbricht, Pinochet ( die USA) bekämpft hat, die in Spanien,
Nicaragua, Nigeria und immer noch auf der Welt den Feind Nummer eins
darstellten. Die alles in Frage stellen, alles anzweifeln, selbsternannte
Obrigkeiten nicht anerkennen. Sich nicht einordnen und unterordnen lassen.
Später wurden es dann oft Helden, wie z.B. Geschwister Scholl – würden sie
heute handeln, wären es vielleicht nur Terroristen. (nicht die
Selbstmordattentäter, Bombenleger, Geiselnehmer – ein anderes Thema)
von: Penzy 15.03.05
Du erinnerst Dich vielleicht an die Rede von Angela Merkel, in der sie am
Ende sagte:"Schluss mit dem Feuer auf uns selbst, Attacke auf den
politischen Gegner." Wenn auch ich einen Wechsel der bestehenden Regierung
vielleicht für sinnvoll empfinde, ist diese Partei mit Frau Merkel für mich
nun nicht wählbar. Der Ausspruch hat mich dermaßen abgeschreckt. Da fällt es
einem auf einmal wie Schuppen von den Augen, wenn man es bis dato noch nicht
gemerkt hat, dass diese Parteien ihr eigenes Spiel spielen. Das Volk ist
Stimmvieh. Aber nicht beteiligt am Spiel. Das Volk ist außenvor und
interessiert nicht. Auch da hätte ich mir gewünscht als Schlussaussage:"Auf
zu neuen Wegen FÜR das Volk." Politiker bezeichnen uns als das "Volk DA
DRAUSSEN." Auch das spricht Bände. Die Politiker sind in der warmen
abgesicherten Stube, und wir sind DA DRAUSSEN. Also, ich denke, ich habe zum
Nachdenken angeregt.
von: dörnchen 16.03.05
Eine andere Partei ist notwendig, die ihre Prioritäten anders setzt.
Dies durchzusetzen ist ein langer schwieriger Weg. Unsere schnellen
Sichtweisen und unserer innerer Erwartungsdruck hält uns davon ab, ihren Weg
einzuschlagen. Aber er wird notwendig sein, um der Welt ein besseres Gesicht
zu geben.Das Sozialgefüge Kapitalismus taugt nichts. Jeden Tag wird uns das
vor Augen geführt, daran wird sich auch nichts ändern, wenn wir uns dem
Glauben wieder annähern und den Menschen damit Trost anbieten.
von: Joachim D 21.03.05
ich habe auf einem Flugblatt (DGB) einmal folgendes gelesen: Eine andere
Welt ist nötig! Als sie unsere Renten kürzten, habe ich mich nicht gewehrt,
ich war ja noch jung! Als sie das Gesundheitswesen zerschlugen, habe ich
mich nicht gewehrt, ich war ja nicht krank! Als sie das Arbeitslosengeld
kürzten und die Arbeitslosenhilfe abschafften, habe ich mich nicht gewehrt,
ich war ja nicht arbeitslos. Als ich etwas älter(50)war, krank und
arbeitslos, war nichts mehr da denn sie hatten schon alles gekürzt und
zerschlagen!
Wie lange wollen wir eigenlich noch warten? Eine neue Partei die nicht nur
auf die Zerschlagung der sozialen Marktwirtschaft aus ist wäre schon ganz
gut. War es nicht Adenauer und Co die damals die soziale
Marktwirtschaft....? Ich habe etwas dagegen wenn wir mit großen Schritten
wieder zurück ins neunzehnte Jahrhundert maschieren. Das Fernsehen zeigt ja
schon genug davon mit Inbrunst. Siehe Abenteuer 1900 (ARD) und dergleichen!
von: Umverteilter 22.03.05
resultate hat geschrieben: Wer besitzt die deutschen Medien? Wer hat so viel
Geld (Vermögen Anfang 2005) , daß es auch in anderen Industrien global mit
billigsten Löhnen nach weiterer Vermehrung schreit? Friede Springer 4,4 Mrd.
Axel Springer Konzern, Familie Funke, WAZ, 5,1 Mrd. Reinhard Mohn,
Bertelsmann, STERN, SPIEGEL 8,0 Mrd. Familie von Holtzbrinck, 7,5 Mrd.
Verlagsgruppe Heinz Bauer, 5,3 Mrd. EURO Hubert Burda 3,6 Mrd., Das
sind nur ein paar der Schreiberzunft! Jede Zeile, die sich sachverständig
"gibt" muß unbedingt hinterfragt werden.
Auch nicht zu unterschätzen ist der Medienkonzern SPD, der über seine
Medienholding DDVG die Anteile an über 70 Zeitungen (u.a. über 30
Tageszeitungen, rund 40 Anzeigenblätter, mehrere Magazine, mit einer
Gesamtauflage von über sechs Millionen Exemplaren und etwa 12 Millionen
Lesern hält. Zudem hat die Partei Beteiligungen an zwei Fernsehsendern
(welche ?) mit rund einer Million Zuschauern, an knapp 30 Radiosendern mit
weit über zehn Millionen Hörern und an einem Kinderbuchverlag (Stand : 1.
November 2003) Der Wert der SPD-Medienbeteiligungen beträgt nach Schätzungen
mehr als eine halbe Milliarde Mark. In der SPD-Buchführung stehen dagegen
nur magere 17,8 Millionen Mark Buchwert. (Wirtschaftswoche, 27.4.00; Welt,
29.4.00).
Tageszeitungen mit SPD-Beteiligung Bundesland/Zeitungstitel /
Verkaufte Auflage / Anteil in % Bayern Nordbayerischer Kurier (Bayreuth) /
42.900 / 31,3 % Neue Presse (Coburg) / 31.600 / 30,0 % Frankenpost (Hof) /
80.500 / 30,0 % Niedersachsen Göttinger Tageblatt / 49.100 / 20,2 %
Hannoversche Allgemeine Zeitung / 208.800 / 20,4 % Neue Presse (Hannover) /
69.300 / 20,4 % Nordrhein-Westfalen Neue Westfälische (Bielefeld) / 166.600
/ 57,5 % Westfälische Rundschau (Dortmund) / 194.000 / 13,1 % NRZ Neue Ruhr
Zeitung (Essen) / 175.900 / 10,6 % Rheinland-Pfalz/Saarland Trierischer
Volksfreund / 100.700 / 10,8 % Pfälzischer Merkur (Zweibrücken) / 10.500 /
10,8 % Saarbrücker Zeitung / 175.200 / 10,8 % Neue Länder Sächsische Zeitung
(Dresden) / 372.500 / 40,0 % Dresdner Morgenpost / 117.600 / 40,0 %
Morgenpost am Sonntag (Dresden) / 86.300 / 40,0 % Südthüringer Zeitung (Bad
Salzungen) / 19.300 / 30,0 % Freies Wort (Suhl) / 95.400 / 30,0 % Lausitzer
Rundschau (Cottbus) / 167.900 / 10,8 % Leipziger Volkszeitung / 306.600 /
10,2 %
Die wichtigsten Beteiligungen der SPD / SPD-Anteil / Eigenkapital (Mio. DM)
Westfälische Verlagsgesellschaft mbH (Dortmund) / 100,00 % / 1,000
Wullenwever print + Media Lübeck GmbH / 100,00 % / 1,337 Printmedien
Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG / 100,00 % / 0,610 Reisebüro im
Willy-Brandt-Haus GmbH (Berlin) / 100,00 % / 0,100 Druckhaus Schwaben GmbH
(Heilbronn) / 99,80 % / 1,600 Druckhaus Karlsruhe GmbH / 99,75 % /
3,200 Hildesheimer Druck- und Verlagsgesellschaft mbH / 99,10 % / 1,500
Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (Cuxhaven) / 99,10 % / 0,200
Presse-Druck GmbH (Bielefeld) / 87,50 % / 2,320 Braunschweig-Druck GmbH /
69,40 % / 1,570 Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH / 50,00 % /
0,600 Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG / 40,00 % / 180,050
Suhler Verlagsgesellschaft mbH / 30,00 % / 8,200 Südthüringer Druckerei u.
Verlagshaus GmbH & Co. KG / 30,00 % / 30,000 KOSOS Beteiligungs- GmbH &Co.
Vermietungs- OHG (Hof) / 30,00 % / 6,050 Druck- und Verlagsanstalt "Neue
Presse" GmbH (Coburg) / 30,00 % / 3,500 Frankenpost Verlag GmbH (Hof) /
30,00 % / 0,600 Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. (Hannover) / 20,39 %
/ 75,000
von: Umverteilter 22.03.05
Mit besonderer Penetranz treten in letzter Zeit die Botschafter der
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Talkshows, Politik- und
Wirtschaftssendungen der öffentlichen Medien in Erscheinung. Gesponsert von
Industrieverbänden mit einem Etat von 10 Millionen Euro jährlich und
Medienpartnerschaften mit der Wirtschaftswoche, impulse, Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung, Die Welt, Handelsblatt und mit dem Musik-Sender
MTV, verkünden sie die Heilsbotschaften der Neoliberalen. Sie lügen,
fälschen Fakten und betrügen mit dem Anschein von Expertenwissen.
von: resultate 22.03.05
Da kennst Du nur die halbe Wahrheit, lieber Umverteilter. 1. Es sind für die
ersten fünf Jahre mehr als 50 Mio Euro für die Propaganda vom
Arbeitgeberverband Gesamtmetall eingezahlt. 2. Die katholische Kirche ist
dabei und posaunt seitdem von den Kanzeln: "Reformstau,. unüberschaubares
Dickicht von Transferleistungen.... " 3. Clement war auch in dem Club. Hat
sich dann aber doch schnell wieder verabschiedet. Wegen Imageschaden und
so... 3. Weiterhin dabei die grüne B-Abgeordnete und „Finanzexpertin“
Christine Scheel. 4. Oswald Metzger, Grün, darf die Talkshows für 15.000
Euro am Abend mit seinen Ergüssen, Worthülsenkreativität und Platituden
bereichern. Diese grünen Nachplapperer und Vorbeter haben sich auch längst
von der Basis entfernt. Die wissen gar nicht mehr, was Schweißgeruch bei der
Arbeit ist. Was es bedeutet in einer Halle am Fließband zu arbeiten. Wie
hart ein Möbelpacker, Betonarbeiter oder Heizungsmonteur täglich schuften
muß. Das Aufbrechen der Tarifverträge und gezieltes Lohndumping wird vor
keiner Branche halt machen. Die großen Konzerne jubeln 2004 über
Rekordgewinne. Fakt ist: Siemens bekam 2002 eine Steuererstattung von 349
Millionen Euro. Fakt ist: Im Januar 2005 fiel „unerwartet“ die
Körperschaftssteuereinnahme bei Eichel drastisch. Grund eine
„Einzelerstattung“ über 600 Millionen Euro. Das war bestimmt mein
Heizungsmonteur hier aus der Nachbarschaft.
Fakt ist: 7 Milliarden Euro erhielt die Deutsche Bank im Jahr 2000 an
Steuern zurück. In den beiden Folgejahren wurden 11.000 Leute entlassen;
trotz Rekordgewinn von 9,8 Milliarden Euro.
Fakt ist weiter: Daimler Chrysler zahlte über mehr als 10 Jahre keinen
Pfennig/Cent an Gewerbesteuer in Stuttgart oder Sindelfingen. Da kann man
Deutschland wirklich lieben, Herr Bundesspasskassenpräsident Horst Köhler.
Die kleinen Mittelständler füllen die Insolvenzstatistik weiter auf. „Nur“
jeweils knapp 40.000 in den letzten 3 Jahren. Kurz danach tun es ihnen die
"frei" gesetzten Mitarbeiter in der großen FREIHEIT der Wirtschaft nach. Die
"Sachverständigen" und Investmentbanker jubeln über die Revolution bei den
Niedriglöhnen. Biedenkopf, der jahrelang die Staatskasse für sein
Spendenkonto hielt, wird Chef der Regierungskommission Rot-Grün !! zur
Prüfung der Mitbestimmungsgesetze. Meine Fragen: Wo bleibt die Revolte? Wo
bleibt der Streik? Heiner Geißler in der ZEIT:" Wo bleibt Euer Aufschrei?"
Wer dieses Land wirklich liebt und seine Kinder dort aufwachsen sehen will
oder sein Alter nicht in Armut dahinvegetieren möchte, muß JETZT etwas tun.
von: asterisk 23.03.05
und das, was resultate hier richtigerweise anführt, ist bei weitem nicht
alles. Wir haben nach dem 2. Weltkrieg nicht umsonst jahrzehntelang eine
soziale Martwirtschaft aufgebaut, in der es gerecht zugehen soll und ein
jeder Teilhabe hat. Deutschland, das Land mit dem Keller voller Leichen,
kann sich Harzt IV inclusive Zwangsarbeit überhaupt nicht leisten (andere
Europäische Länder komen erst gar nicht auf solche menschenverachtende
Konstrukte). Wir segeln in eine Gesellschaftsform, in der ein Mensch
ausschließlich an seiner Ausbeute gemessen wird. Ausbeute bedeutet, in
Arbeit stecken, egal welche, egal wie bezahlt. Anerkennung, Fleiß,
Innovation spielen keine Rolle mehr, es zählt nur die Ersparnis oder
Ausbeute, die man durch ihn gewinnt. Leben, im Sinne der vielen Facetten,
die ein Leben bieten soll, wird auf ein Maß gedrückt, daß dieses Wort nicht
mehr verdient. Welche Frau will in solchen Zeiten Verantwortung für Kinder
und Erziehung übernehmen? Welche Paare werden noch zusammenziehen oder gar
heiraten mit Harzt IV im Rücken? Niemand, der noch halbwegs gescheit denken
kann. Depressionen und Krankheiten werden die Leute zeichnen, denen jegliche
Lebensqualität abhanden gekommen ist.
Es wird nur noch eine elitäre Gruppe geben, die sich auf Kosten aller bequem
macht. Dennoch hoffe ich auf die Millionen Menschen, denen der demokratische
und menschliche Gedanke lieb und teuer ist, und die nach einer
ohnmachtsähnlichen Starre endlich aus den Ecken kommen und die
verantwortlichen in ihre Schranken weisen. Gehörig in die Schranken weisen.
von: exspd 24.03.05
Das ist es, wofür ich stehe und bin sicher,daß ich nicht allein so denke.
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen,hast Du genau die Dinge
angesprochen, die mich bewegen und eigentlich immer bewegt haben,auch
vor dem Verlust meines Arbeitsplatzes.Es geht darum,dass alle
gesellschaftlich Verantwortlichen(nicht nur die)sich wieder auf unser
wirklich gutes Grundgesetz besinnen.
von: dörnchen 04.04.05
Es ist nicht einfach mit der Partei für soziale Gleichheit. Die kochen auch
nur mit Wasser und das auf kleiner Flamme. Die liegen aber auf dem richtigen
Weg. Wir können nichts plötzlich von Heute auf Morgen umwälzen. Dazu ist der
Gegner zu stark. Seine Wurzeln sind Parteien, parteinahe Stiftungen,
Industrieverbände, die Banken, die Konzernschefs, das Beamtenkartel (die
oberen Ränge), die Kirche und jetzt auch die NGO`s. Sowie eine schlaffe, von
Konsum und Unterhaltungssucht verblödete (Verzeihung!!) Masse. Und die
Peitsche sind die Medien. Alles miteinander verflochten, an der Brust von
Mutter Staat (nicht nur diesem Staat) erbarmungslos saugend.
Und die andere Seite? Der wurde jedwede Organisationsfähigkeit,
Selbstbewusstsein, Selbständigkeit genommen. Alles wird im Keim erstickt,
weggeredet und gar nicht erst dokumentiert (oder im geheimen).
Es gibt nur einen „zeitgemässen“ Weg. So wie die einen ihn gehen, müssen die
anderen mithalten oder sich dagegenstemmen. Es ist immer wieder das Selbe.
Es schaukelt sich hoch, bis es überschwappt. Nur die Techniken der
Überwachung, der Steuerung und des Verzögerns dieses Überschwappens werden
immer ausgefeilter.
von: Joachim D 05.04.05
Es ist fast wie auf dem Jahrmarkt sehr vieles nur Schein..! jetzt kann ich
nur hoffen dass die neue Partei WASG nicht den selben Weg geht wie die
Grünen! Ja und vielleicht einmal den anderen Parteien die sich fast durch
nichts unterscheiden mal etwas auf die Finger klopfen. Nach dem Motto ihr
seid VOLKSVERTRETER und nicht KAPITALVERTRETER!! Aber dann würde wohl
mancher der der FDP nahe steht sagen dass ist ja Soziale Marktwirtschaft
schon fast Sozialismus .. .
von: BundestagBerlin 05.04.05
Sie gehen nicht den Weg wie die Grünen, die WASG ist noch schlimmer, die
haben schon vor der Gründung "diktatorische" Strukturen aufgebaut gehabt!
Von denen dürfen Sie sich gar nichts erhoffen!
Ich habe dies schon mehrfach geschrieben, wiederhole es jedoch gerne auch
noch einmal, da es noch nicht alle gelesen haben! Man kann ja einfach mal
hingehen und sich seine eigene Meinung bilden! Kleiner Tip! Einfach mal nach
den Protokollen -in Kopie, in Kopie, nicht mündlich!!- der letzten Sitzungen
fragen. Mal sehen was dann geschieht!
von: resultate 05.04.05
Unterstellt die Meisten seien wach. Was kommt dann? Wenn man wach ist, steht
man in der Regel auf. Wenn das Volk also aufsteht, dann entsteht ein
Volksaufstand. Ich glaube aber, daß ist nicht erlaubt, oder ?
Dafür haben wir doch dann wieder die Volksver-TRETER. Und was machen die
dann? Die bringen uns wieder zum Schlafen durch einlullende Talkshows etc.
Das ist aber auch ein Dilemma!!
Hast Du ne Idee? Meine habe ich bereits mehrfach hier verbraten.
von: BundestagBerlin 05.04.05
Na klar hab ich ne Idee, aber da macht doch keiner mit, weil es hat sich bei
mir noch keiner gemeldet und ich hatte meine Postanschrift schon mehrfach
ins Forum gestellt.
von: resultate 06.04.05
BundestagBerlin hat geschrieben: Na klar hab ich ne Idee, aber da macht doch
keiner mit, weil es hat sich bei mir noch keiner gemeldet und ich hatte
meine Postanschrift schon mehrfach ins Forum gestellt.
Du solltest langsam mitbekommen haben, daß das zdf alle links, Adressen etc.
rigoros aus den Foreneinträgen löscht. Oder ? Warum sollten sie ausgerechnet
bei Dir eine Ausnahme machen? Dem Rechnung tragend empfehle ich sich in
einem geeigneten chat zu einer bestimmten Zeit zu verabreden. Den Chat muß
man hier so darstellen, daß er dem zdf-moderator harmlos erscheint; keine
link etc. Fein umschreiben , aber deutlich genug. Bei mir hat das gut
geklappt, als ich einen direkten Kontakt zu einem anderen Forum-User
aufbauen wollte. Im chat zur verabredeten Uhrzeit unter dem gleichen
nickname wie hier im forum einloggen. Privatraum betreten und
Kommunikationsdetails austauschen, Tel., email etc. Dann existiert der
direkte Draht und man kann loslegen. Zu was immer Du auch Vorschläge haben
mögest. Kapiert? Erwarte Antwort von Dir. Und ich denke, daß geht nicht nur
mir so.
von: BundestagBerlin 06.04.05
Ich habe erkannt, daß das Forum nicht der richtige Ort ist, um dies
umzustzen, da hier zu wenig Menschen angesprochen werden. Die Zeit wird in
zwei, drei oder vier Monaten soweit sein, denn dann werden die Menschen wach
werden, daher nehme ich mir noch diese Zeit! Es wird sich diese Republik
verändern, man muß nur GEDULD haben und nichts über`s Knie brechen! Ich
hoffe dies reicht für`s Erste als Erklärung.
von: resultate 06.04.05,
Klar, sind ja seit dem 25.2.05, dem Tag Deines ersten Eintrages auch nur
über 1500 Leser allein in diesem Forum gewesen. Das sind zu wenig. Na klar
doch. Manyana, manyana. Später, später..... Dann aber..... Was dann? Wann
wenn nicht jetzt? Wirst Du eigentlich von den allgemeinen
Stillhalterparolisten bezahlt? Clement: " Das wird schon! Man muß Geduld
haben." Schröder: " Politik der ruhigen Hand."
Geduld sollte nicht mit Duldsamkeit und Duldungsstarre verwechselt werden.
Aber genau das predigst Du hier. Erst sollen alle - nach Deinen Worten -
wach werden. Und dann sollen sie sich gefälligst wieder geduldig verhalten.
Liest Du eigentlich noch selbst wie widersprüchlich Du argumentierst. Es
stimmt, Deine Erklärung reicht mir. Von Dir ist nichts, aber auch gar nichts
konstruktives zu erwarten. Lamentiere weiter. Beklage Dein Schicksal. Aber
verschone uns mit Deiner mangelnden Entschlußkraft und Bereitschaft zu
konkretem Handeln. Warten wir also alle schön weiter, das "ES" diese
Republik verändern wird?
Du kannst ruhig allein warten. Ohne uns! Leg Dich wider hin.
von: dörnchen 06.04.05
Das war also der Sturm im Wasserglas. Es war aber schön, dass wir
miteinander diskutiert haben. Für mich ist es eine der wenigen
Möglichkeiten, die eigene Sichtweise anderen zu offenbaren, um zu erkennen,
wo man selber steht. In meinem Umfeld stehe ich damit ziemlich allein. Werde
belächelt und ignoriert. Und bin es gewohnt keine Antworten zu bekommen.
Menschen folgen ihrem Herdentrieb. Das ist gerade jetzt sehr deutlich zu
beobachten. (Und was der Hirte befiehlt wird getan. Der Neue wird noch
härter vorgehen und alles umsetzen, was dem Machterhalt dient. Nebenbei wird
man Trost spenden, denn davon hat man reichlich.) Wir werden also mit einer
neuen Partei nichts erreichen, die Menschen wollen jemandem
hinterherlaufen(ob tot oder lebendig), ohne den Kopf zu beschweren, einen
„Vorbeter“, dem sie vertrauen wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man
ihn auch wirklich vertrauen kann. Die Hartz-gesetze sind die Phase eins auf
dem Weg in die Vergangenheit. Rot/Grün wird mit Sicherheit nicht an der
„Macht“ bleiben. Und dann wird weiter an der Daumenschraube gedreht. Die
neuen Sympathieträger sind schon aufgestellt und auch schon in diesem Thread
„angehimmelt“ worden. Die Phase X kann man bei Plusminus der ARD unter dem
Titel Union Bashing nachlesen (Sendung von gestern). Noch ein letztes. Bei
den zwei Doppelbuchstaben wurde ein Nachruf zum Tode des Pabstes
veröffentlicht. Ich finde sehr interessant – aber ich kann mich ja irren!
Also, ich wünsch noch alles Gute.
von: RoteKarte 11.05.05
Ich teile ihre Ansichten bezüglich der Gründung einer neuen Partei,die das
Wohl des "kleinen Mannes" in den Vordergrund stellt. Leider habe ich die
Erfahrung gemacht, dass man keine fünf Leute unter einen Hut bekommt. Was
ich sehr traurig finde. Dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf. Es wird
höchste Zeit, dass wir etwas gegen diese Geld- und Machtgierige
"Beamtendiktatur" unternehmen.
Ein Politiker vertritt schliesslich ein Ehrenamt, welches ihm vom Volk durch
die Wahl verliehen wurde. Damit ist er dem Volk unterstellt und Rechenschaft
schuldig. Aber was passiert? Dieses Ehrenamt wird schamlos ausgenutzt und
missbraucht! Nicht allein um Freunden einen lukrativen und sicheren
Arbeitsplatz zu verschaffen, sondern auch um sich und seine Freunde an Macht
und Geld zu bereichern. Ich nenne das Vetternwirtschaft. Der Wahlkampf, für
den Milliarden verschwendet werden, ist genau genommen eine Täuschung und
Beeinflussung des Wählers. Er diehnt allein dem Zweck der Machterhaltung.
Eine realistische, ehrliche und sinnvolle Politik braucht keinen Wahlkampf.
Der einzige, der dieses Land wieder auf die Beine stellen kann, ist der
"kleine Mann"! Wenn der Geld in der Tasche hat, kommt es der Wirtschaft
direkt zugute! Es wird wirklich Zeit, dass wir uns vernünftig organisieren
und das "Land der unbegrenzten Steuern" in seriöse Bahnen lenken. Politiker
müssen für ihre Fehlentscheidungen zur Rechenschaft gezogen werden. Ich bin
bereit eine Partei zu gründen, die dem korrupten Treiben der Regierung ein
Ende setzt.
von: dörnchen 12.06.05
Das verstehe ich zwar nicht so richtig – Ihren Anfall – aber ich werde hier
mal einen Text vom Monitorforum reinhauen: ,und weil eine Minderheit ihren
exorbitanten Reichtum und Luxus nur ohne wahrhaftig globale /befriedete
Gemeinschaft, mit menschenunwürdigen Wettbewerb, mit Steuern, mit (Sozial)Versicherungen,
mit Zeit-/Leistungsdruck in einer systemrationalen Karriere von Kindesbeinen
an, mit ständiger Schuldenaufnahme zu ihren Gunsten, mit verspielten
menschemverachtenden Hedge-Founds usw. auf der Basis eines von Leistung
abhängigen MENSCHENUNRECHTS im Kampf um Nahrung, Wohnen und Gesundheit
grenzenlos steigern kann, sind solche Leute, wie Buhs, Schröder, Merkel und
die vielen anderen als Handlanger für eben dieser Minderheit notwendig und
als solche bloßzustellen.
Irgendwo las ich: 300 000 Kapitaleigner/Innen 100 000 Manager/Innen 400 000
leitende Angestellte 100 000 Berufspolitiker/Innen 3 700 000 Selbständige 32
000 000 Arbeiter/Innen, Angestellten und Baemten/Innen 7 000 000
Erwerbslosen, Renter/Innen allein in Deutschland – da müssten sich doch
Mehrheiten finden, die die zügellose Gier dieser Minderheit in ihre
Schranken weisen könnnte.
von: BundestagBerlin 12.06.05
Leider ist es heute noch nicht so, denn die Bürger dieses Landes schlafen
IMMER noch!!!!! Eine neue Partei, die aus dem Volk kommt und für das Volk
Politik macht, braucht das Land! Die Meinung:
"Da kann ich doch nichts dran ändern" muß aus den Köpfen der Menschen
verschwinden, dann klappt es auch! SONST NICHT!
von: dörnchen 13.06.05
Eine Partei aus dem Volk muss alles Nationale auf ein Minimum einschränken.
Es muss allen klar sein, dass unser Wohlstand, unser Sozialstaat auf Kosten
der anderen Völker erwachsen wurde, und nun scheinbar auf die selbe Art
wieder hochgepuscht werden soll. Eine Partei aus dem Volk muss eine Partei
aus allen Völkern bestehen. Wir dürfen uns nicht wieder
auseinanderdividieren lassen,der Pole Franzose, Bulgare, Inder, Deutscher,
Chinese, Amerikaner...jeder hat seinen Teil am gesellschaftlichen Reichtum,
Wachstum und er muss seinen Anteil auch für ihn sichtbar zurückbekommen.
von: BundestagBerlin 13.06.05
Ganz genau so sehe ich das auch! Wir haben nur eine Erde und sind alles
"Brüder und Schwestern"; egal auf welchem Platz der Erde! Die SUPERREICHEN
-finanziell- beuten die Masse der Menscheit aus und die Masse hat noch nicht
einmal genügend zum Essen und Trinken, nicht genügend sauberes Wasser und
keine ausreichende Energieversorgung! Genau das wäre auch mein Traum: Eine
"Partei" aus den Völkern dieser Erde für die Menschheit dieser Erde! In der
heutigen Zeit ist die jedoch wirklich LEIDER ein Traum und wird es auch wohl
bleiben! Ich persönlich habe auf dieser Erde mit KEINEM Menschen aus einem
anderen Kulturkreis oder anderem Konitnent jemls Probleme gehabt! Die
Menschen wollen doch alle nur friedlich miteinander leben! Wer macht denn
Kriege und wer schickt Menschen in den Krieg? Immer nur Regierungen und
Mächte der Wirtschaft, denn die wollen doch ihre Waffen verkaufen! Ich
persönlich bemühe mich um die Menschen in Afrika so, wie es meine Lage
zuläßt.
von: dörnchen 14.06.05
Schön, dass es so ist. Ich denke es sind viel mehr, die so denken. Sie
müssen sich nur zusammenfinden. Schau doch mal bei ... . wsws nach. Mein
Beruf lässt mir nicht viel Zeit, bei denen mitzumachen, aber ich bin ein
treuer Leser dieser Artikel. Ich will auch niemandem etwas aufzwingen oder
gar Werbung(Lacher!) machen, es wäre jedoch für viele wichtig, dort ein
wenig rumzustöbern.
von: Siegmar Weis 14.06.05
Ich bin dabei, wenn Sie eine neue Partei oder Arbeitslosen(
Gewerkschaft?)oder sonstige Vereinigung gründen wollen. Meine email [...]*
zur Info an ZDF- entfernen Sie bitte meine email nicht- auch wenn einige
meine Adresse missbrauchen sollten). Lieber eine Reaktion aus dem Volk als
gar keine Reaktion!!! Denn nur über Gespräche bleiben wir in Kontakt. *
Anmerkung der Redaktion: Die E-Mail-Adresse wurde in Ihrem eigenen Interesse
entfernt. Das ZDF kann keine Verantwortung für den eventuellen Missbrauch
der Adresse übernehmen.
von: dörnchen 16.06.05
Hallo Sigmar, eine neue Partei gründen? Mit welchem Programm? Das Thema: vom
Volk fürs Volk – wer ist das Volk? Wer darf dann Mitglied werden? Wohin soll
es gehen? Finanzierung?....
Eine neue Partei gründen? Hier nicht! Hier findet vielleicht nur
Selbstdarstellung statt. Ich schliesse mich da nicht aus. Oder könnte man
hier öffentlich die Grundzüge einer neuen Partei entwickeln? Eine Partei vom
Volk fürs Volk müsste ja als erstes mit der üblichen Geheimniskrämerei
brechen.
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