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Gründung einer Arbeitslosengewerkschaft oder Partei

von: BundestagBerlin 25.02.05
Sich hier auszutauschen ist gut, bewirken werden wir hiermit jedoch nichts! Wenn wir etwas erreichen wollen müssen wir uns BUNDESWEIT organisieren. Wer macht mit bei der Gründung einer Arbeitslosengewerkschaft oder einer neuen Partei? Andere helfen uns NICHT, dies müssen wir schon SELBST tun! Meiner Meinung nach noch bevor es zu spät ist, also jetzt!!!!! Bitte melden unter
[...]* * Anmerkung der Redaktion: Die Adresse wurde in Ihrem eigenen Interesse entfernt. Das ZDF kann keine Verantwortung für den eventuellen Missbrauch der Adresse übernehmen.

von: Wolfgang P 27.02.05
Auf deine Frage kann ich Dir sagen, daß sich gerade wegen Gesunheitsreform, Agenda 2010 und Hartz I bis IV eine Partei geründet hat. Es ist die Partei Arbeit & soziale Gerchtigkeit ASG die Wahlalternative. zu finden im Internet unter .wasg.

von: BundestagBerlin 27.02.05
Dies ist eine neue "Unterorganisation" der SPD in Verbindung mir der Gewerkschaft, die nur der SPD zu Mehrheiten verhelfen will. War diesem Verein e.V. beigetreten und ganz schnell wieder ausgetreten, als ich merkte, das ich hier nur vera.... werden sollte! Der Verein e.V. war gar kein e.V. und die zu besetzenden Posten waren von der Gewerkschaft schon vergeben. Wurde der kooptierte "Landesfürst" von den neuen Mitgliedern NICHT bestätigt, übte dieser kurzerhand sein Hausrecht aus und schmiss alle Beteiligten aus dem Gebäude -nur so ein Beispiel-! Dies ist eine "diktatorische" Struktur, die mit einer demokratischen Partei, die zum Wohle dieses Landes etwas verändern wollen, nichts zutun hat!!!!!!!!!!!!!!! Blos nicht blenden lassen und ganz schnell die Finger weg von diesen Leuten!!!!!!!!!!!!!!

von: Wolfgang P 28.02.05
Eine Unterorganisation der SPD ist die Partei ASG nicht und wird es auch nicht werden. Es ist sicher richtig, daß der Verein WasG von unzufriedenen Gewerkschaflern gegründet wurde.
Doch sieht das mitlerweile anders aus. Die Partei ASG ist sehr Bund vertreten, ehemalige SPD'ler Gewerkschaftler, CDU'ler, Menschen, die vorher noch nie in einer Partei waren, Hartz IV geschädigte, Montagsdemonstranten, Attac Leute, SAV Aktivisten usw. Was wir nicht haben und auch garnicht haben wollen sind Rechtsradikale. Was uns gerade eint unter all den Mitgliedern in der ASG ist die soziale kälte, von CDU,SPD, die Grünen und der FDP. Die Rückname der Reformen, die nur den kleinen Mann/Frau trifft, kann man nur gemeinsam erreichen. Nicht aber wenn nur Intressen bzw. Themenbezogen Parteien entstehen. Das beste Beispiel sind Die Grauen, die nur Altenpolitik machen wollen. Re: Gründung einer Arbeitslosengewerkschaft oder Partei

von: BundestagBerlin 28.02.05
DA Sie in "wir Form" schreiben, gehe ich einmal davon aus, daß Sie diesem "Laden" NOCH angehören! Mag sein, Sie hatten noch nicht die Möglichkeit hinter die "verschlossenen Türen" zu sehen -schade für Sie- , denn Sie lassen sich von der Führung immer noch blenden. Diese Zeit haben andere und ich schon hinter uns, denn wir haben uns von diesem "Laden" schnell wieder verabschiedet. Basisdemokratische Grundsätze haben wir nicht finden können und rechtsradikal sind wir schon gar nicht, nur um dies ganz klar zu stellen, damit hier kein falscher Eindruck entstehen kann! Maf sein -ich hoffe es wenigstens für Sie- Ihnen werden die Augen auch noch aufgehen! NEUES können Sie von der Partei jedenfalls NICHT erwarten!!!!!!!!!!!!

von: Wolfgang P 01.03.05
Ja, ich bin Mitglied der ASG die Wahlalternative. Selbstverständlich habe ich hinter den verschlossenen Türen geschaut und habe mich lautstark gegen die Bevormundung gerade den Gewerkschaftsbossen aus Nürnberg, besonders gegen Klaus Ernst öffentlich geäußert. Entweder hatten Sie zu wenig Geduld, zu früh resigniert oder Sie suchten den weg des geringsten Wiederstand. Selbst wenn Sie Gleichgesinnte finden, die eine Arbeitslosenpartei mit ihnen gründen wollen, werden Sie auch dort Meinungsverschiedenheiten, was den Inhalt, Weg und Personen betrifft, finden. Kämpfen und sich durchzusetzen werden Sie in jeder Organisation mitmachen müssen. Wenn ich geschrieben habe, daß wir in der ASG keine Rechtsradikalen haben wolle, habe ich Sie natürlich nicht damit gemeint. Basisdemokratie, denke ich, haben wir mit mühe, auch mit Kampf innerhalb der WAsg, jetzt ASG geschaffen und wir werden weiter kämpfen, daß die Basisdemokratie auch weiter ausgebaut wird. Nicht suchen und finden, sondern kämpfen dafür. Suchen und nicht kämpfen ist zu einfach, dies wäre, als wenn man sich in ein fertiges Bett legt. Wenn ich in irgendeiner Organisation, Verein oder Partei mit geschlossen Augen beitretten würde, müsste man mich Entmündigen. Ich bin mit offenen Augen der WAsG bzw jetzt ASG beigetetten, wohlwissend, daß Nürnberg diktatorisch die ASG lenken wollte. Diesen Stachel haben wir von der Basis denen gezogen. Im gegentei, jetzt fängt es erst richtig an.

von: ANNEXUS 03.03.05
Grundsätzlich ist die Idee der Gründung einer Arbeitslosengewerkschaft und/oder Arbeitslosenpartei gar nicht mal übel. Nur fehlen die richtigen Köpfe unter den Arbeitslosen, welche noch wirklich Perspektiven sehen. Weil Krawallparteien haben wir in der BRD schon zu genüge. Aber die 5 % Hürde bei Wahlen müßten mit den richtigen Leuten in der Parteispitze dann locker zu schaffen sein, bei einer so großen Arbeitslosenanzahl und verarmte Mitbürgern. Würde sogar mal "frech" behaupten, daß locker die 10 % erreicht werden könnten, wenn eine Arbeitslosenpartei wirklich gute Köpfe auf der vordersten Bank sitzen haben, welche allerdings wirklich ein gutes Wahlprogramm vorweisen müssen, vor allem sozial. Ich wäre zumindestens schon ein Wähler einer solchen Partei und zig Millionen weiter Menschen in der BRD sicher dann auch. Also Leute mit Politverstand und dem nötigen Know-how, macht euch ran, ich bin als überzeugter Nichtwähler dann einer der euch wählen würde.

von: ANNEXUS 03.03.05
Hier mal auch ein paar Vorschläge meinerseits für ein solides Wahprogramm, mit Voraussetzung das ES NICHT GELOGEN und UNTERWANDERT WIRD (darum bitte ich):
1.) Abschaffung von Hartz-IV, bzw. komplette Neuüberarbeitung und TOTALE Prüfung auf SOZIALVERTRÄGLICHKEIT für jeden einzelnen Bürger.
2.) Das DASEIN der BRD grundsätzlich stärken, weil wir am meisten einzahlen in die EU und einer der Staaten sind, welche am wenigsten davon profitieren. Dies muß geändert werden, auch wenn mal in Brüssel mit der Faust auf den Tisch gekloppt werden muß lautstark.
3.) Einwanderungs- und Asylpolitik MUSS GLEICHMÄßIG auf ALLE, ich betone ALLE EU-Staaten aufgeteilt werden.
4.) Abschaffung von Green-cards, wir haben genug schlaue Köpfe, arbeitslose Köpfe innerhalb der BRD.
5.) Strafzölle auf Importwaren, welche eindeutig aus Staaten kommen, wo die Bevölkerung ausgebeutet wird und sogar noch Kinderarbeit herrscht.
5.1) Umlegung der Einnahmen von Strafzöllen auf landeseigene oder EU-weiten Firmen, welche dadurch Zuschüsse erhalten und somit ihre Produktionskosten senken könnten.

von: Susi aus Leipzig 03.03.05
Die Gewerkschaft der Arbeitslosen gibt es doch schon lange. Derzeit firmiert sie unter [...]* als Deutsche-Arbeits-Losen-Partei. Immerhin könnte diese neue Partei auf Anhieb über mindestens 10 Millionen potentielle Wähler verfügen, organisiert in neuen Arbeitslosen-Schützenvereinen, denn als Mitglied eines Schützenvereines darf man die Mitglieder legal mit Schiessprügeln und Gewehren aufrüsten. Euer Susi aus Leipzig * Anmerkung der Redaktion: Der externe Link wurde entfernt. Das ZDF kann keine Verantwortung für den Inhalt der Seiten Dritter übernehmen.

von: resultate 12.03.05
Macht kommt von "dann auch machen können ". Also muß man, wenn man etwas Grundlegendes verändern will, zunächst die demokratische legitimierte Macht bekommen. Allerdings würde ich das nicht so fatalistisch sehen, wie Du. Klar haben sich auch diese Genossen, genau wie die Grünen jetzt Besserverdiener weit von der Bevölkerung entfernt und den leise aber stetig raunenden Stimmen der Konzerne und ihrer globalisierten Beraterkonzerne selig hingegeben. McKinsey vermehrt mit 100.000 Youngstern weltweit das Vermögen der Milliardäre. Bei der EXPO haben die gewaltig gefloppt. Bei der SWISSAIR ebenfalls. Und bei ENRON genauso über viele Jahre. Diese pseudoelitären Geheimniskrämer, diese Transparenzhasser, diese DEUTSCHLAND AG NETZWERKSPEZIALISTEN. Jetzt wollen sie alle noch einmal den großen Reibach mit der Privatisierung von Volksvermögen machen: Post, Telekom, Krankenhäuser, Universitäten, Strassen. Schulen und Kindergärten. GENOSSEN, VERSCHLEUDERT AUCH NOCH DAS LETZTE VOLKSVERMÖGEN. IN DER DDR HAT DAS DOCH AUCH FABELHAFT BEI DEN SCHWARZEN GEKLAPPT. Allerdings halte ich es für den Weg an die Macht mit den listigen Chinesen: "Hinter dem Lächeln den Dolch verbergen." Wählbar werden für die 6 –7 Mio Arbeitlosen, x Mio Rentner, x Mio Eltern mit Kindern. Sich wählen lassen. Und dann schnellstens ran an die global agierenden Staats- und Menschenfeinde. Lasst sie machen, aber keineswegs pure Gier wie in Bush´s own country. Sondern wie wir als verantwortungsvolle Demokraten es für alle am Besten halten. Wahrhaftige Aufklärung und keine Volksverdummung, wenn es sein muß, mit steuerfinanzierten Aufklärungskampagnen und keine nachträgliche Propaganda zur Schönfärberei. Dann VOLKSBEGEHREN AM STÜCK. Vorteile-Nachteile! Was wollt ihr Volk. Wir sind NUR EURE Vertreter. Nur das wird die Möglichkeit schaffen, dies Land wieder für seine Bevölkerung auf die Beine zu stellen und nicht schnellstens auf das durchschnittliche Einkommensniveau von Marroko abzusinken. Hier ein Ausschnitt der neoliberalen Lautsprecher und sogenannten Sachverständigen aus der WELT. Deren Phrasen habe ich etwas angereichert.
Die haben recht: "Es bleibt keine Zeit mehr für taktische Ausflüchte." Wir müssen handeln. JETZT. Viel Spaß bei der Lektüre.  Ökonomen der Konzerne fordern Sofort-Programm Fr 11. März 2005 DIE WELT

von: resultate 13.03.05.
Man muß die Zusammenhänge mit Weitblick nach vorn und auch zurück betrachten. Wie die Feldherren, die sich dafür stets Hügel aussuchten, um sich bei der aktiven Führung der Auseinandersetzung nicht in den Details der Schlacht gedanklich zu verlieren. Es sei einmal dahingestellt, ob der Zweck der Schlacht ehrenhaft war oder bösartig. Es funktioniert immer.
UND DIESEM LAND STEHT DEMNÄCHST EINE ENTSCHEIDUNGSSCHLACHT BEVOR. Entschieden wird darüber, was dann für alle in diesem Land gelten wird: DAS RECHT DES STÄRKEREN oder DIE STÄRKE DES RECHTES ?
Fakt ist, nur die DDR hat die Mehrheit der Bevölkerung hier, in ihrer Existenz als politischer Gegenpol, noch davor bewahrt nicht sofort dem Turbokapitalismus ausgeliefert zu werden. Deshalb gab es hier noch Sozialsysteme mit Alibifunktion, Gewerkschaftsrechte, Arbeitszeitanpassungen nach Produktivitätsfortschritt, Recht auf staatlich finanzierte Bildung und Gesundheitsfürsorge, angemessene Altersversorgung durch Rentenver-SICHERUNGEN - die dann sofort von Kohl verbraten wurden, um INVESTITIONSANREIZE in der DDR zu schaffen – Kündigungsschutz, den Umweltschutz etc. ALL DAS GAB ES NUR, WEIL ES NOCH DIE DDR als gesellschaftliches Regulativ vor DER HÄSSLICHEN FRATZE DES KAPITALISMUS GAB.
Fakt ist, mit der Treuhand (schöner Name!) begann das Elend auch bei uns. Die DDR wurde an die West-Konzerne verscherbelt. Zwar stand im Treuhand-Gesetz, man verpflichte sich „ die Wettbewerbsfähigkeit möglichst vieler Unternehmen herzustellen und die Arbeitsplätze zu sichern“. Tatsächlich wurden aber nur sechs Prozent des Treuhandvermögens an Ostdeutsche verkauft. Betriebe wurden planiert. Leute entlassen. Auflagen zu Weiterbeschäftigung nicht eingehalten, nicht kontrolliert und von den Gesetzeshütern auch nicht sanktioniert. Die Wessis spielten WILDER OSTEN. Die Ossis dachten zunächst, dass sei jetzt DIE FREIHEIT. Die BILD-Zeitung freute sich über die schönen neuen Autobahnen mit den neuen Klohäuschen alle paar Kilometer, auf denen dann die Waren aus Wessi-Land Richtung Osten donnern. UND JETZT MACHT MAN DIE VERRATENEN OSTDEUTSCHEN SELBST FÜR IHR DILEMMA VERANTWORTLICH. Und mit HARTZ IV werden viele Familien über Nacht zahlungsunfähig. DAS IST DIE NEUE FREIHEIT.
Fakt ist, die DDR hatte ein VOLKSvermögen, Sachvermögen, von z. B. ca. 800 Milliarden Mark. Allein 1,8 Mio Hektar Ackerland, 2,1 Mio Hektar Wald, 124.000 Immobilien in Staatsbesitz. Industrieanlagen verkneife ich mir. Es gab niemals eine offizielle „Schlußbilanz DDR“ in der man das sauber dokumentiert hätte. Obwohl der Einigungsvertrag dies vorsah. Und nach dem wundersamen Wirken der TreuHAND wurden daraus 250 Milliarden Mark SCHULDEN. Hokuspokus fidibus und alles war weg. Ein schöner Zahlentrick. Das wusste doch vorher JEDER in der DDR, und alle Wessis sowieso, dass die „da drüben pleite waren“. Die Gehirnwäsche der Bevölkerung aus Bonn und Berlin gesteuert hat prima funktioniert.
Fakt ist, Sparkassendirektor Köhler, dass ist der selbe, der beim IWF verantwortlich dafür war, dass Argentinien platt gespart wurde, der beklagt heute, es gäbe nun mal keinen Rechtsanspruch auf gleiche Lebensverhältnisse. DAS IST NICHT NUR PERFIDE SONDERN AUFRUF ZUM VERFASSUNGSBRUCH. Es gibt gar keine Wahl im GRUNDGESETZ. Der sollte mal das GG lesen: Art. 72 Abs. 2: Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Na ja, seine Gattin empfiehlt, mehr zu beten. Wie G. W. BUSH jr.
Fakt ist, verschenkt haben die DDR und heute alle in Deutschland die selben Transparenzhasser, die Kohl in den „Leitungsausschuß“ der Treuhand berief: MCKINSEY, KPMG, PWC UND ROLAND BERGER. Die beraten heute für Mio. munter weiter. Schröder, Clement, Struck, Schmidt!... Fischer? STECKT EIN! SCHMEIßT RAUS! Diesen BERATUNGSKONZERNEN muß man BERUFSVERBOT erteilen. Die noch 6 Mio Arbeitslose haben es durch das Wirken dieser Privatisierungsfledderer mit meist USA-Herkunft noch sehr lange.

von: resultate 13.03.05,
Was sagst Du sonst zu den Herren Schönsprechsachverständigen? Was kann man konkret gegen den Ausverkauf dieses Landes und der Mehrzahl seiner Menschen tun? Deine Idee mit dem Streik unterstütze ich in jedem Falle. Das wird die Finanzhaie vielleicht einen Moment lang "vergrämen" und hoffentlich unsere Politkerfolkloregruppe endlich mal lehren, dem Volk ins Gesicht zu sehen und aufs Maul zu schauen anstatt sich den Einflüsterungen zum Ausverkauf der SOZIALEN Marktwirtschaft durch McKinsey weiter wohlig hinzugeben.

von: dörnchen 14.03.05

Nicht in diesem Land findet die Entscheidungsschlacht statt, die Schlacht betrifft die ganze Welt. Wir müssen davon abkommen, dass wir alleine sind.  Das Recht des Stärkeren bleibt bestimmend. Dass die Anklage gegen Rumsfeld abgewiesen wurde macht das deutlich. Deutsche Gesetze wurden von Deutschen übersehen, umgangen, bewusst nicht zur Anwendung gebracht. Wie US-Soldaten sich im Irak benehmen, wurde letzte Woche in Panorama gezeigt. Freundlicher Weise wurde der Beitrag nicht mehr in den Wiederholungen den Zuschauern zugemutet. Die DDR wünsche ich mir nicht zurück, geschweige denn, ich könnte sie loben. Es war ein stalinistisches Regime. Obwohl ich recht gut durchgerutscht bin, ohne Parteizwang, ohne Stasimitarbeit, ohne Knast und all die üblen Sachen von denen man immer wieder hört und zusehen bekommt. Die Zugeständnisse an die Arbeiter und insgesamt an die Bevölkerung resultierten aus den Arbeiteraufständen, vor dessen Aufflammen die Regierung bis zuletzt Angst hatte. Mit Sozialismus hatte das wenig zu tun. Auch jetzt im Turbokapitalismus lässt es sich gut leben. Aber es werden eben immer weniger, denen es gut geht. Verschenkt wurde die DDR nicht vom Westen. Die DDR wurde übergeben und übernommen, dann verramscht. Die Vorbereitungen begannen schon 1982, die friedliche „Revolution“ wurde gesteuert und begleitet von der Bürokratie. (Weshalb wird Kohl seine Akte nicht freigegeben?) Militär und Kampfgruppen standen nur bereit für den Fall, dass die Arbeiter das Ruder übernehmen, standen gegen den Typ Menschen, den Stalin, Ulbricht, Pinochet ( die USA) bekämpft hat, die in Spanien, Nicaragua, Nigeria und immer noch auf der Welt den Feind Nummer eins darstellten. Die alles in Frage stellen, alles anzweifeln, selbsternannte Obrigkeiten nicht anerkennen. Sich nicht einordnen und unterordnen lassen. Später wurden es dann oft Helden, wie z.B. Geschwister Scholl – würden sie heute handeln, wären es vielleicht nur Terroristen. (nicht die Selbstmordattentäter, Bombenleger, Geiselnehmer – ein anderes Thema)

von: Penzy 15.03.05

Du erinnerst Dich vielleicht an die Rede von Angela Merkel, in der sie am Ende sagte:"Schluss mit dem Feuer auf uns selbst, Attacke auf den politischen Gegner." Wenn auch ich einen Wechsel der bestehenden Regierung vielleicht für sinnvoll empfinde, ist diese Partei mit Frau Merkel für mich nun nicht wählbar. Der Ausspruch hat mich dermaßen abgeschreckt. Da fällt es einem auf einmal wie Schuppen von den Augen, wenn man es bis dato noch nicht gemerkt hat, dass diese Parteien ihr eigenes Spiel spielen. Das Volk ist Stimmvieh. Aber nicht beteiligt am Spiel. Das Volk ist außenvor und interessiert nicht. Auch da hätte ich mir gewünscht als Schlussaussage:"Auf zu neuen Wegen FÜR das Volk." Politiker bezeichnen uns als das "Volk DA DRAUSSEN." Auch das spricht Bände. Die Politiker sind in der warmen abgesicherten Stube, und wir sind DA DRAUSSEN. Also, ich denke, ich habe zum Nachdenken angeregt.

von: dörnchen 16.03.05
Eine andere Partei ist notwendig, die ihre Prioritäten anders setzt. Dies durchzusetzen ist ein langer schwieriger Weg. Unsere schnellen Sichtweisen und unserer innerer Erwartungsdruck hält uns davon ab, ihren Weg einzuschlagen. Aber er wird notwendig sein, um der Welt ein besseres Gesicht zu geben.Das Sozialgefüge Kapitalismus taugt nichts. Jeden Tag wird uns das vor Augen geführt, daran wird sich auch nichts ändern, wenn wir uns dem Glauben wieder annähern und den Menschen damit Trost anbieten.

von: Joachim D 21.03.05

ich habe auf einem Flugblatt (DGB) einmal folgendes gelesen: Eine andere Welt ist nötig! Als sie unsere Renten kürzten, habe ich mich nicht gewehrt, ich war ja noch jung! Als sie das Gesundheitswesen zerschlugen, habe ich mich nicht gewehrt, ich war ja nicht krank! Als sie das Arbeitslosengeld kürzten und die Arbeitslosenhilfe abschafften, habe ich mich nicht gewehrt, ich war ja nicht arbeitslos. Als ich etwas älter(50)war, krank und arbeitslos, war nichts mehr da denn sie hatten schon alles gekürzt und zerschlagen!
Wie lange wollen wir eigenlich noch warten? Eine neue Partei die nicht nur auf die Zerschlagung der sozialen Marktwirtschaft aus ist wäre schon ganz gut. War es nicht Adenauer und Co die damals die soziale Marktwirtschaft....? Ich habe etwas dagegen wenn wir mit großen Schritten wieder zurück ins neunzehnte Jahrhundert maschieren. Das Fernsehen zeigt ja schon genug davon mit Inbrunst. Siehe Abenteuer 1900 (ARD) und dergleichen!

von: Umverteilter 22.03.05
resultate hat geschrieben: Wer besitzt die deutschen Medien? Wer hat so viel Geld (Vermögen Anfang 2005) , daß es auch in anderen Industrien global mit billigsten Löhnen nach weiterer Vermehrung schreit? Friede Springer 4,4 Mrd. Axel Springer Konzern, Familie Funke, WAZ, 5,1 Mrd. Reinhard Mohn, Bertelsmann, STERN, SPIEGEL 8,0 Mrd. Familie von Holtzbrinck, 7,5 Mrd. Verlagsgruppe Heinz Bauer,  5,3 Mrd. EURO Hubert Burda 3,6 Mrd., Das sind nur ein paar der Schreiberzunft! Jede Zeile, die sich sachverständig "gibt" muß unbedingt hinterfragt werden.

Auch nicht zu unterschätzen ist der Medienkonzern SPD, der über seine Medienholding DDVG die Anteile an über 70 Zeitungen (u.a. über 30 Tageszeitungen, rund 40 Anzeigenblätter, mehrere Magazine, mit einer Gesamtauflage von über sechs Millionen Exemplaren und etwa 12 Millionen Lesern hält. Zudem hat die Partei Beteiligungen an zwei Fernsehsendern (welche ?) mit rund einer Million Zuschauern, an knapp 30 Radiosendern mit weit über zehn Millionen Hörern und an einem Kinderbuchverlag (Stand : 1. November 2003) Der Wert der SPD-Medienbeteiligungen beträgt nach Schätzungen mehr als eine halbe Milliarde Mark. In der SPD-Buchführung stehen dagegen nur magere 17,8 Millionen Mark Buchwert. (Wirtschaftswoche, 27.4.00; Welt, 29.4.00).
Tageszeitungen mit SPD-Beteiligung  Bundesland/Zeitungstitel / Verkaufte Auflage / Anteil in % Bayern Nordbayerischer Kurier (Bayreuth) / 42.900 / 31,3 % Neue Presse (Coburg) / 31.600 / 30,0 % Frankenpost (Hof) / 80.500 / 30,0 % Niedersachsen Göttinger Tageblatt / 49.100 / 20,2 % Hannoversche Allgemeine Zeitung / 208.800 / 20,4 % Neue Presse (Hannover) / 69.300 / 20,4 % Nordrhein-Westfalen Neue Westfälische (Bielefeld) / 166.600 / 57,5 % Westfälische Rundschau (Dortmund) / 194.000 / 13,1 % NRZ Neue Ruhr Zeitung (Essen) / 175.900 / 10,6 % Rheinland-Pfalz/Saarland Trierischer Volksfreund / 100.700 / 10,8 % Pfälzischer Merkur (Zweibrücken) / 10.500 / 10,8 % Saarbrücker Zeitung / 175.200 / 10,8 % Neue Länder Sächsische Zeitung (Dresden) / 372.500 / 40,0 % Dresdner  Morgenpost / 117.600 / 40,0 % Morgenpost am Sonntag (Dresden) / 86.300 / 40,0 % Südthüringer Zeitung (Bad Salzungen) / 19.300 / 30,0 % Freies Wort (Suhl) / 95.400 / 30,0 % Lausitzer Rundschau (Cottbus) / 167.900 / 10,8 % Leipziger Volkszeitung / 306.600 / 10,2 %
Die wichtigsten Beteiligungen der SPD / SPD-Anteil / Eigenkapital (Mio. DM) Westfälische Verlagsgesellschaft mbH (Dortmund) / 100,00 % / 1,000 Wullenwever print + Media Lübeck GmbH / 100,00 % / 1,337 Printmedien Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG / 100,00 % / 0,610  Reisebüro im Willy-Brandt-Haus GmbH (Berlin) / 100,00 % / 0,100 Druckhaus Schwaben GmbH (Heilbronn) / 99,80 % / 1,600  Druckhaus Karlsruhe GmbH / 99,75 % / 3,200 Hildesheimer Druck- und Verlagsgesellschaft mbH / 99,10 % / 1,500 Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (Cuxhaven) / 99,10 % / 0,200 Presse-Druck GmbH (Bielefeld) / 87,50 % / 2,320 Braunschweig-Druck GmbH / 69,40 % / 1,570  Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH / 50,00 % / 0,600 Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG / 40,00 % / 180,050 Suhler Verlagsgesellschaft mbH / 30,00 % / 8,200 Südthüringer Druckerei u. Verlagshaus GmbH & Co. KG / 30,00 % / 30,000 KOSOS Beteiligungs- GmbH &Co. Vermietungs- OHG (Hof) / 30,00 % / 6,050 Druck- und Verlagsanstalt "Neue Presse" GmbH (Coburg) / 30,00 % / 3,500 Frankenpost Verlag GmbH (Hof) / 30,00 % / 0,600 Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. (Hannover) / 20,39 % / 75,000

von: Umverteilter 22.03.05
Mit besonderer Penetranz treten in letzter Zeit die Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Talkshows, Politik- und Wirtschaftssendungen der öffentlichen Medien in Erscheinung. Gesponsert von Industrieverbänden mit einem Etat von 10 Millionen Euro jährlich und Medienpartnerschaften mit der Wirtschaftswoche, impulse, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Die Welt, Handelsblatt und mit dem Musik-Sender MTV, verkünden sie die Heilsbotschaften der Neoliberalen. Sie lügen, fälschen Fakten und betrügen mit dem Anschein von Expertenwissen.

von: resultate 22.03.05
Da kennst Du nur die halbe Wahrheit, lieber Umverteilter. 1. Es sind für die ersten fünf Jahre mehr als 50 Mio Euro für die Propaganda vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall eingezahlt. 2. Die katholische Kirche ist dabei und posaunt seitdem von den Kanzeln: "Reformstau,. unüberschaubares Dickicht von Transferleistungen.... " 3. Clement war auch in dem Club. Hat sich dann aber doch schnell wieder verabschiedet. Wegen Imageschaden und so... 3. Weiterhin dabei die grüne B-Abgeordnete und „Finanzexpertin“ Christine Scheel. 4. Oswald Metzger, Grün, darf die Talkshows für 15.000 Euro am Abend mit seinen Ergüssen, Worthülsenkreativität und Platituden bereichern. Diese grünen Nachplapperer und Vorbeter haben sich auch längst von der Basis entfernt. Die wissen gar nicht mehr, was Schweißgeruch bei der Arbeit ist. Was es bedeutet in einer Halle am Fließband zu arbeiten. Wie hart ein Möbelpacker, Betonarbeiter oder Heizungsmonteur täglich schuften muß. Das Aufbrechen der Tarifverträge und gezieltes Lohndumping wird vor keiner Branche halt machen. Die großen Konzerne jubeln 2004 über Rekordgewinne. Fakt ist: Siemens bekam 2002 eine Steuererstattung von 349 Millionen Euro. Fakt ist: Im Januar 2005 fiel „unerwartet“ die Körperschaftssteuereinnahme bei Eichel drastisch. Grund eine „Einzelerstattung“ über 600 Millionen Euro. Das war bestimmt mein Heizungsmonteur hier aus der Nachbarschaft.
Fakt ist: 7 Milliarden Euro erhielt die Deutsche Bank im Jahr 2000 an Steuern zurück. In den beiden Folgejahren wurden 11.000 Leute entlassen; trotz Rekordgewinn von 9,8 Milliarden Euro.
Fakt ist weiter: Daimler Chrysler zahlte über mehr als 10 Jahre keinen Pfennig/Cent an Gewerbesteuer in Stuttgart oder Sindelfingen. Da kann man Deutschland wirklich lieben, Herr Bundesspasskassenpräsident Horst Köhler. Die kleinen Mittelständler füllen die Insolvenzstatistik weiter auf. „Nur“ jeweils knapp 40.000 in den letzten 3 Jahren. Kurz danach tun es ihnen die "frei" gesetzten Mitarbeiter in der großen FREIHEIT der Wirtschaft nach. Die "Sachverständigen" und Investmentbanker jubeln über die Revolution bei den Niedriglöhnen. Biedenkopf, der jahrelang die Staatskasse für sein Spendenkonto hielt, wird Chef der Regierungskommission Rot-Grün !! zur Prüfung der Mitbestimmungsgesetze. Meine Fragen: Wo bleibt die Revolte? Wo bleibt der Streik? Heiner Geißler in der ZEIT:" Wo bleibt Euer Aufschrei?"
Wer dieses Land wirklich liebt und seine Kinder dort aufwachsen sehen will oder sein Alter nicht in Armut dahinvegetieren möchte, muß JETZT etwas tun.

von: asterisk 23.03.05
und das, was resultate hier richtigerweise anführt, ist bei weitem nicht alles. Wir haben nach dem 2. Weltkrieg nicht umsonst jahrzehntelang eine soziale Martwirtschaft aufgebaut, in der es gerecht zugehen soll und ein jeder Teilhabe hat. Deutschland, das Land mit dem Keller voller Leichen, kann sich Harzt IV inclusive Zwangsarbeit überhaupt nicht leisten (andere Europäische Länder komen erst gar nicht auf solche menschenverachtende Konstrukte). Wir segeln in eine Gesellschaftsform, in der ein Mensch ausschließlich an seiner Ausbeute gemessen wird. Ausbeute bedeutet, in Arbeit stecken, egal welche, egal wie bezahlt. Anerkennung, Fleiß, Innovation spielen keine Rolle mehr, es zählt nur die Ersparnis oder Ausbeute, die man durch ihn gewinnt. Leben, im Sinne der vielen Facetten, die ein Leben bieten soll, wird auf ein Maß gedrückt, daß dieses Wort nicht mehr verdient. Welche Frau will in solchen Zeiten Verantwortung für Kinder und Erziehung übernehmen? Welche Paare werden noch zusammenziehen oder gar heiraten mit Harzt IV im Rücken? Niemand, der noch halbwegs gescheit denken kann. Depressionen und Krankheiten werden die Leute zeichnen, denen jegliche Lebensqualität abhanden gekommen ist.
Es wird nur noch eine elitäre Gruppe geben, die sich auf Kosten aller bequem macht. Dennoch hoffe ich auf die Millionen Menschen, denen der demokratische und menschliche Gedanke lieb und teuer ist, und die nach einer ohnmachtsähnlichen Starre endlich aus den Ecken kommen und die verantwortlichen in ihre Schranken weisen. Gehörig in die Schranken weisen.

von: exspd 24.03.05
Das ist es, wofür ich stehe und bin sicher,daß ich nicht allein so denke. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen,hast Du genau die Dinge angesprochen, die mich bewegen  und eigentlich immer bewegt haben,auch vor dem Verlust meines Arbeitsplatzes.Es geht darum,dass alle gesellschaftlich Verantwortlichen(nicht nur die)sich wieder auf unser wirklich gutes Grundgesetz besinnen.

von: dörnchen 04.04.05
Es ist nicht einfach mit der Partei für soziale Gleichheit. Die kochen auch nur mit Wasser und das auf kleiner Flamme. Die liegen aber auf dem richtigen Weg. Wir können nichts plötzlich von Heute auf Morgen umwälzen. Dazu ist der Gegner zu stark. Seine Wurzeln sind Parteien, parteinahe Stiftungen, Industrieverbände, die Banken, die Konzernschefs, das Beamtenkartel (die oberen Ränge), die Kirche und jetzt auch die NGO`s. Sowie eine schlaffe, von Konsum und Unterhaltungssucht verblödete (Verzeihung!!) Masse. Und die Peitsche sind die Medien. Alles miteinander verflochten, an der Brust von Mutter Staat (nicht nur diesem Staat) erbarmungslos saugend.
Und die andere Seite? Der wurde jedwede Organisationsfähigkeit, Selbstbewusstsein, Selbständigkeit genommen. Alles wird im Keim erstickt, weggeredet und gar nicht erst dokumentiert (oder im geheimen).
Es gibt nur einen „zeitgemässen“ Weg. So wie die einen ihn gehen, müssen die anderen mithalten oder sich dagegenstemmen. Es ist immer wieder das Selbe. Es schaukelt sich hoch, bis es überschwappt. Nur die Techniken der Überwachung, der Steuerung und des Verzögerns dieses Überschwappens werden immer ausgefeilter.

von: Joachim D  05.04.05
Es ist fast wie auf dem Jahrmarkt sehr vieles nur Schein..! jetzt kann ich nur hoffen dass die neue Partei WASG nicht den selben Weg geht wie die Grünen! Ja und vielleicht einmal den anderen Parteien die sich fast durch nichts unterscheiden mal etwas auf die Finger klopfen. Nach dem Motto ihr seid VOLKSVERTRETER und nicht KAPITALVERTRETER!! Aber dann würde wohl mancher der der FDP nahe steht sagen dass ist ja Soziale Marktwirtschaft schon fast Sozialismus .. .

von: BundestagBerlin 05.04.05
Sie gehen nicht den Weg wie die Grünen, die WASG ist noch schlimmer, die haben schon vor der Gründung "diktatorische" Strukturen aufgebaut gehabt! Von denen dürfen Sie sich gar nichts erhoffen!
Ich habe dies schon mehrfach geschrieben, wiederhole es jedoch gerne auch noch einmal, da es noch nicht alle gelesen haben! Man kann ja einfach mal hingehen und sich seine eigene Meinung bilden! Kleiner Tip! Einfach mal nach den Protokollen -in Kopie, in Kopie, nicht mündlich!!- der letzten Sitzungen fragen. Mal sehen was dann geschieht!

von: resultate 05.04.05
Unterstellt die Meisten seien wach. Was kommt dann? Wenn man wach ist, steht man in der Regel auf. Wenn das Volk also aufsteht, dann entsteht ein Volksaufstand. Ich glaube aber, daß ist nicht erlaubt, oder ?
Dafür haben wir doch dann wieder die Volksver-TRETER. Und was machen die dann? Die bringen uns wieder zum Schlafen durch einlullende Talkshows etc. Das ist aber auch ein Dilemma!!
Hast Du ne Idee? Meine habe ich bereits mehrfach hier verbraten.

von: BundestagBerlin 05.04.05

Na klar hab ich ne Idee, aber da macht doch keiner mit, weil es hat sich bei mir noch keiner gemeldet und ich hatte meine Postanschrift schon mehrfach ins Forum gestellt.

von: resultate 06.04.05
BundestagBerlin hat geschrieben: Na klar hab ich ne Idee, aber da macht doch keiner mit, weil es hat sich bei mir noch keiner gemeldet und ich hatte meine Postanschrift schon mehrfach ins Forum gestellt.
Du solltest langsam mitbekommen haben, daß das zdf alle links, Adressen etc. rigoros aus den Foreneinträgen löscht. Oder ? Warum sollten sie ausgerechnet bei Dir eine Ausnahme machen? Dem Rechnung tragend empfehle ich sich in einem geeigneten chat zu einer bestimmten Zeit zu verabreden. Den Chat muß man hier so darstellen, daß er dem zdf-moderator harmlos erscheint; keine link etc. Fein umschreiben , aber deutlich genug. Bei mir hat das gut geklappt, als ich einen direkten Kontakt zu einem anderen Forum-User aufbauen wollte. Im chat zur verabredeten Uhrzeit unter dem gleichen nickname wie hier im forum einloggen. Privatraum betreten und Kommunikationsdetails austauschen, Tel., email etc. Dann existiert der direkte Draht und man kann loslegen. Zu was immer Du auch Vorschläge haben mögest. Kapiert? Erwarte Antwort von Dir. Und ich denke, daß geht nicht nur mir so.

von: BundestagBerlin 06.04.05
Ich habe erkannt, daß das Forum nicht der richtige Ort ist, um dies umzustzen, da hier zu wenig Menschen angesprochen werden. Die Zeit wird in zwei, drei oder vier Monaten soweit sein, denn dann werden die Menschen wach werden, daher nehme ich mir noch diese Zeit! Es wird sich diese Republik verändern, man muß nur GEDULD haben und nichts über`s Knie brechen! Ich hoffe dies reicht für`s Erste als Erklärung.

von: resultate 06.04.05
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Klar, sind ja seit dem 25.2.05, dem Tag Deines ersten Eintrages auch nur über 1500 Leser allein in diesem Forum gewesen. Das sind zu wenig. Na klar doch. Manyana, manyana. Später, später..... Dann aber..... Was dann? Wann wenn nicht jetzt? Wirst Du eigentlich von den allgemeinen Stillhalterparolisten bezahlt? Clement: " Das wird schon! Man muß Geduld haben." Schröder: " Politik der ruhigen Hand."
Geduld sollte nicht mit Duldsamkeit und Duldungsstarre verwechselt werden. Aber genau das predigst Du hier. Erst sollen alle - nach Deinen Worten - wach werden. Und dann sollen sie sich gefälligst wieder geduldig verhalten. Liest Du eigentlich noch selbst wie widersprüchlich Du argumentierst. Es stimmt, Deine Erklärung reicht mir. Von Dir ist nichts, aber auch gar nichts konstruktives zu erwarten. Lamentiere weiter. Beklage Dein Schicksal. Aber verschone uns mit Deiner mangelnden Entschlußkraft und Bereitschaft zu konkretem Handeln. Warten wir also alle schön weiter, das "ES" diese Republik verändern wird?
Du kannst ruhig allein warten. Ohne uns! Leg Dich wider hin.

von: dörnchen 06.04.05
Das war also der Sturm im Wasserglas. Es war aber schön, dass wir miteinander diskutiert haben. Für mich ist es eine der wenigen Möglichkeiten, die eigene Sichtweise anderen zu offenbaren, um zu erkennen, wo man selber steht. In meinem Umfeld stehe ich damit ziemlich allein. Werde belächelt und ignoriert. Und bin es gewohnt keine Antworten zu bekommen. Menschen folgen ihrem Herdentrieb. Das ist gerade jetzt sehr deutlich zu beobachten. (Und was der Hirte befiehlt wird getan. Der Neue wird noch härter vorgehen und alles umsetzen, was dem Machterhalt dient. Nebenbei wird man Trost spenden, denn davon hat man reichlich.) Wir werden also mit einer neuen Partei nichts erreichen, die Menschen wollen jemandem hinterherlaufen(ob tot oder lebendig), ohne den Kopf zu beschweren, einen „Vorbeter“, dem sie vertrauen wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man ihn auch wirklich vertrauen kann. Die Hartz-gesetze sind die Phase eins auf dem Weg in die Vergangenheit. Rot/Grün wird mit Sicherheit nicht an der „Macht“ bleiben. Und dann wird weiter an der Daumenschraube gedreht. Die neuen Sympathieträger sind schon aufgestellt und auch schon in diesem Thread „angehimmelt“ worden. Die Phase X kann man bei Plusminus der ARD unter dem Titel Union Bashing nachlesen (Sendung von gestern). Noch ein letztes. Bei den zwei Doppelbuchstaben wurde ein Nachruf zum Tode des Pabstes veröffentlicht. Ich finde sehr interessant – aber ich kann mich ja irren! Also, ich wünsch noch alles Gute.

von: RoteKarte 11.05.05
Ich teile ihre Ansichten bezüglich der Gründung einer neuen Partei,die das Wohl des "kleinen Mannes" in den Vordergrund stellt. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass man keine fünf Leute unter einen Hut bekommt. Was ich sehr traurig finde. Dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf. Es wird höchste Zeit, dass wir etwas gegen diese Geld- und Machtgierige "Beamtendiktatur" unternehmen.
Ein Politiker vertritt schliesslich ein Ehrenamt, welches ihm vom Volk durch die Wahl verliehen wurde. Damit ist er dem Volk unterstellt und Rechenschaft schuldig. Aber was passiert? Dieses Ehrenamt wird schamlos ausgenutzt und missbraucht! Nicht allein um Freunden einen lukrativen und sicheren Arbeitsplatz zu verschaffen, sondern auch um sich und seine Freunde an Macht und Geld zu bereichern. Ich nenne das Vetternwirtschaft. Der Wahlkampf, für den Milliarden verschwendet werden, ist genau genommen eine Täuschung und Beeinflussung des Wählers. Er diehnt allein dem Zweck der Machterhaltung.
Eine realistische, ehrliche und sinnvolle Politik braucht keinen Wahlkampf. Der einzige, der dieses Land wieder auf die Beine stellen kann, ist der "kleine Mann"! Wenn der Geld in der Tasche hat, kommt es der Wirtschaft direkt zugute! Es wird wirklich Zeit, dass wir uns vernünftig organisieren und das "Land der unbegrenzten Steuern" in seriöse Bahnen lenken. Politiker müssen für ihre Fehlentscheidungen zur Rechenschaft gezogen werden. Ich bin bereit eine Partei zu gründen, die dem korrupten Treiben der Regierung ein Ende setzt.

von: dörnchen 12.06.05
Das verstehe ich zwar nicht so richtig – Ihren Anfall – aber ich werde hier mal einen Text vom Monitorforum reinhauen: ,und weil eine Minderheit ihren exorbitanten Reichtum und Luxus nur ohne wahrhaftig globale /befriedete Gemeinschaft, mit menschenunwürdigen Wettbewerb, mit Steuern, mit (Sozial)Versicherungen, mit Zeit-/Leistungsdruck in einer systemrationalen Karriere von Kindesbeinen an, mit ständiger Schuldenaufnahme zu ihren Gunsten, mit verspielten menschemverachtenden Hedge-Founds usw. auf der Basis eines von Leistung abhängigen MENSCHENUNRECHTS im Kampf um Nahrung, Wohnen und Gesundheit grenzenlos steigern kann, sind solche Leute, wie Buhs, Schröder, Merkel und die vielen anderen als Handlanger für eben dieser Minderheit notwendig und als solche bloßzustellen.
Irgendwo las ich: 300 000 Kapitaleigner/Innen 100 000 Manager/Innen 400 000 leitende Angestellte 100 000 Berufspolitiker/Innen 3 700 000 Selbständige 32 000 000 Arbeiter/Innen, Angestellten und Baemten/Innen 7 000 000 Erwerbslosen, Renter/Innen allein in Deutschland – da müssten sich doch Mehrheiten finden, die die zügellose Gier dieser Minderheit in ihre Schranken weisen könnnte.

von: BundestagBerlin 12.06.05
Leider ist es heute noch nicht so, denn die Bürger dieses Landes schlafen IMMER noch!!!!! Eine neue Partei, die aus dem Volk kommt und für das Volk Politik macht, braucht das Land! Die Meinung:
"Da kann ich doch nichts dran ändern" muß aus den Köpfen der Menschen verschwinden, dann klappt es auch! SONST NICHT!

von: dörnchen 13.06.05
Eine Partei aus dem Volk muss alles Nationale auf ein Minimum einschränken. Es muss allen klar sein, dass unser Wohlstand, unser Sozialstaat auf Kosten der anderen Völker erwachsen wurde, und nun scheinbar auf die selbe Art wieder hochgepuscht werden soll. Eine Partei aus dem Volk muss eine Partei aus allen Völkern bestehen. Wir dürfen uns nicht wieder auseinanderdividieren lassen,der Pole Franzose, Bulgare, Inder, Deutscher, Chinese, Amerikaner...jeder hat seinen Teil am gesellschaftlichen Reichtum, Wachstum und er muss seinen Anteil auch für ihn sichtbar zurückbekommen.

von: BundestagBerlin 13.06.05
Ganz genau so sehe ich das auch! Wir haben nur eine Erde und sind alles "Brüder und Schwestern"; egal auf welchem Platz der Erde! Die SUPERREICHEN -finanziell- beuten die Masse der Menscheit aus und die Masse hat noch nicht einmal genügend zum Essen und Trinken, nicht genügend sauberes Wasser und keine ausreichende Energieversorgung! Genau das wäre auch mein Traum: Eine "Partei" aus den Völkern dieser Erde für die Menschheit dieser Erde! In der heutigen Zeit ist die jedoch wirklich LEIDER ein Traum und wird es auch wohl bleiben! Ich persönlich habe auf dieser Erde mit KEINEM Menschen aus einem anderen Kulturkreis oder anderem Konitnent jemls Probleme gehabt! Die Menschen wollen doch alle nur friedlich miteinander leben! Wer macht denn Kriege und wer schickt Menschen in den Krieg? Immer nur Regierungen und Mächte der Wirtschaft, denn die wollen doch ihre Waffen verkaufen! Ich persönlich bemühe mich um die Menschen in Afrika so, wie es meine Lage zuläßt.

von: dörnchen 14.06.05
Schön, dass es so ist. Ich denke es sind viel mehr, die so denken. Sie müssen sich nur zusammenfinden. Schau doch mal bei ... . wsws nach. Mein Beruf lässt mir nicht viel Zeit, bei denen mitzumachen, aber ich bin ein treuer Leser dieser Artikel. Ich will auch niemandem etwas aufzwingen oder gar Werbung(Lacher!) machen, es wäre jedoch für viele wichtig, dort ein wenig rumzustöbern.

von: Siegmar Weis 14.06.05
Ich bin dabei, wenn Sie eine neue Partei oder Arbeitslosen( Gewerkschaft?)oder sonstige Vereinigung gründen wollen. Meine email [...]* zur Info an ZDF- entfernen Sie bitte meine email nicht- auch wenn einige meine Adresse missbrauchen sollten). Lieber eine Reaktion aus dem Volk als gar keine Reaktion!!! Denn nur über Gespräche bleiben wir in Kontakt. * Anmerkung der Redaktion: Die E-Mail-Adresse wurde in Ihrem eigenen Interesse entfernt. Das ZDF kann keine Verantwortung für den eventuellen Missbrauch der Adresse übernehmen.

von: dörnchen 16.06.05
Hallo Sigmar, eine neue Partei gründen? Mit welchem Programm? Das Thema: vom Volk fürs Volk – wer ist das Volk? Wer darf dann Mitglied werden? Wohin soll es gehen? Finanzierung?....
Eine neue Partei gründen? Hier nicht! Hier findet vielleicht nur Selbstdarstellung statt. Ich schliesse mich da nicht aus. Oder könnte man hier öffentlich die Grundzüge einer neuen Partei entwickeln? Eine Partei vom Volk fürs Volk müsste ja als erstes mit der üblichen Geheimniskrämerei brechen.