eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
Seiten: 1 2 3 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Heiligendamm2007.de


Widerstand ist Blöde, weil nicht zielgerichtet?

Die eLeW löst dies Problem? Dann aber wie? Werden die selben Leute, die jetzt aus Widerstand lernen, auch aus dem "Widerstand" der eLeW lernen und auch die eLeW zu nutzen verstehen auf der selben Weise, wie der Widerstand immer wieder unterwandert wird? Jetzt mehr als je zu vor. Denn ja, die den Wohlstand ihr Eigen nennen haben aus Widerstand gelernt und wissen genau damit umzugehen!

Widerstand muss immer wieder neu erlernt werden, weil die Köpfe wiederholt schnell die Seite wechseln.

Und eines ist gewiss, Wohlstand, Sicherheit und Frieden wollen alle, aber jeder für sich etwas mehr als die anderen. Diese Denke wird den Traum in alle Ewigkeit einen Traum bleiben lassen.



Korrektur: Widerstand ist blöde, wenn nicht zielgerichtet.

Ergänzung: Widerstand ist notwendig, gegen Unrecht, Ausbeutung, Unterdrückung und gegen jeden, der die im Grundgesetz verankerte Freiheitlich Demokratische Grundordnung außer Kraft setzt oder setzen will.

Methode: Demokratisch wird Übereinstimmung erzielt, was Unrecht, Ausbeutung, Unterdrückung und Verstoß gegen das Grundgesetz ist und im Parlament werden demokratisch die Voraussetzungen geschaffen, das Auftreten von Unrecht usw. zu verhindern.

Zielgerichtheit: Die Macht wird den Unrechtern, Ausbeutern und Unterdrückern entzogen, indem deren Helfershelfer in Parlament, Regierung und Verwaltung eine immer größer werdende Zahl von Volksvertretern gegenübergestellt werden.

Ablauf: Da keine der Parteien des vorigen Jahrhunderts und deren Kopien wie die WASG in der Lage ist, andere Politiker als immer wieder Ich-Vertreter hervorzubringen und alle einer irgendgearteten Ideologie verhaftet sind, ist es notwendig, eine Partei zu schaffen, die Volksvertreter entsendet und als alle Menschen vertretend sich programmatisch auf die Menschenrechte beruft. Die (machtlose und geldlose) eLeW ist überzeugt, diese Partei zu sein und wirbt hierfür um Mitglieder. Diese dürfen egal welchem Glauben, welcher Ideologie oder welcher anderen Partei verbunden sein, Hauptsache sie sind Demokraten und den Menschenrechten verpflichtet. Gibt es erst einmal Mitgliederzahlen in Größenordnungen, geht es um die Durchsetzung von Vernunft nach innen (eLeW) und außen (Gesetzgebung) nach demokratischen Regeln. Zur Vernunft muss sich dann auch noch Empathie gesellen, denn die Freiheit ist immer die Freiheit des anderen (Rosa Luxemburg) und die Würde des Menschen ist immer die Würde des anderen (eLeW) usw. usw. (Du, lieber Leser).

Realität: Damit das nicht in alle Ewigkeit ein Traum bleibt, muss die Mehrheit verstehen, dass Wohlstand, Sicherheit und Frieden auch Wohlstand, Sicherheit und Frieden der anderen ist. Dank Internet ist Gewinnung von Einsicht in neuer Weise für Mehrheiten möglich. Letzteres kann leicht mit Einsatz von Kapital und, wenn das nicht hilft, mit Gewalt be- oder sogar verhindert werden. Deshalb muss bei der eLeW Kapital und Gewalt ins Leere laufen. Mitgliederzahlen in Größenordnungen und ohne Hierarchie vertreten unüberhörbar und demokratisch das "Vernünftige. Sie sind in Größenordnungen weder käuflich noch an Gewaltausübung interessiert und somit unschlagbar. Sie können Kapital und Gewalt dahin lenken, wo es gebraucht wird. Kapital zur Mehrung von Wohlstand, Sicherheit und Frieden und Gewalt zum Gewaltmonopol des Staates.

Alles Gute, huscholz



Ja Hans dem kann ich auch zustimmen.

Nur es sieht leider so aus, als ob die Kräfte, die seit eh und je für Unrecht, Ausbeutung, Unterdrückung und für jeden, der die im Grundgesetz verankerte Freiheitlich Demokratische Grundordnung außer Kraft setzten oder setzen wollen, wiederholt die Oberhand gewinnen.

Es ist das missliche Schicksal der Menschheit, der Wähler immer gerade diesen Kräften das Zepter der Entscheidung zu überlassen.

Dieses Schicksal zu ändern bedarf es einer revolutionären Umwälzung. Und dieses könnte mit der eLeW gelingen.

In diesem Sinne schließt Euch uns an.

Hier zwei links, die doch zum Denken Anlass geben:

http://www.welt.de/politik/article864277/Australien_haelt_Deutschland_fuer_gefaehrlich.html

http://karlweiss.twoday.net/stories/3314674/



"Und dieses könnte mit der eLeW gelingen."

Wird es aber kaum. Denn wenn die Menschenrechte ein Kosmos sind, dann ist dessen Hintergrundstrahlung das Abendland mit dem Christentum und dann ist der Urknall das "Liebet einander" oder "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Das steckt in den Menschenrechten und, ja ganz einfach, funktioniert eben nicht.

Leute, ihr macht euch was vor: "...geht es um die Durchsetzung von Vernunft nach innen (eLeW) und außen (Gesetzgebung) nach demokratischen Regeln. Zur Vernunft muss sich dann auch noch Empathie gesellen.." Wenn ihm das Wasser bis zum Hals steht, wird aus dem edelsten Volksvertreter doch noch ein rette sich wer kann Ich-Vertreter.




Zusammenfassung der Ereignisse http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25253/1.html zur Aktion der Polizei gegen G8 Gegner.

Auch kam heute die Meldung linksextreme Straftaten seien um 4% zurückgegangen rechtsextreme hätten zweistellig zugenommen. Danach war die Aktion eine Luftnummer und hatte eindeutig nicht die sichtbaren Ziele.



Heiner Geißler tritt Attac bei.
Auf welcher Seite wird er in Heiligendamm stehen?



Auf welcher Seite wird Heiner Geißler stehen?
Doch auf der attac-Seite, wozu diese Frage. Er war bei der CDU schon immer gegen den Strich gebürstet und durchaus attac-kompatibel bevor es attac überhaupt gab.
Die Frage könnte also erweitert werden, auf welcher Seite steht attac?



Keine Frage. Attac ist SPD lastig, in Berlin war Attac immer auf der Seite der Demonstrationsberuhiger, derjenigen ,die dem Volk sein Zorn in gemäßigte Bahnen lenken wollten. Werden sie damit auf Dauer Erfolg haben?

Zu vielen wird langsam bewußt, dass die Demokratie auf der Welt einem Tiefpunkt entgegen geht, weil die Antagonismen von den Verantwortlichen nicht aus dem Weg geräumt werden können/wollen.

Wir marschieren auf den 4.Weltkrieg(IMI) zu. Da wird Demokratie ganz schnell überflüssig.



Pfingsten in Hamburg. Da war was los. Schade, dass keine Augenzeugen ihre Sichtweise hier eintragen. Ob das Frau Merkel meint, wenn sie sagt nur wer friedlich demonstriert - in Dreierreihen rechts und links des Zuges sowie vorn und hinten Polizei - wird erhört? Wer hat da schon Lust auf Auseinandersetzung und die wollte ja auch keiner - der Demonstranten. Gut, dass die Verantwortlichen die Demo rechtzeitig beendet hatten, meine persönlichen Eindrücke auf Demos in Berlin ließen den Verdacht aufkommen, "schwarze Blöcke" spielten der Polizei in die Hände, trieben andere Teilnehmer gegen die Polizei zwecks Eskalation.
Wenn man Rückblickend den Naziaufmarsch am 19.08.2006 siehe auch Entrag vom 27.08.2006 und das liebevolle Bemühen der Polizei um den Schutz der Demonstranten in Berlin betrachtet, vor wem sollte der Demozug in Hamburg geschützt werden?

Es ist der Staat, wie er auftritt, der provoziert und es sind die Veranstalter in Abhängigkeit ihrer gesellschaftlichen Stellung - Parteien, Gewerkschaften oder eben freie unabhängige Gruppen - , die eine solche Reaktion auslösen oder eben nicht. Es geht folgerichtig gegen ganz bestimmte Tendenzen im Reich der Demokraten, die nicht in ihre Konzepte passen.

Oder sehe ich das falsch?




PM: Aufmunterung zur G8-Demo nach Rostock

Hamburg war nicht die Generalprobe für die Großdemonstration am 2.6.

Bundesregierung soll endlich ihr Bekenntnis zur
Demonstrationsfreiheit einlösen

An die Presse
und einen größeren Verteiler z.K.

Bonn/Rostock, 29. Mai 2007. Das Netzwerk Friedenskooperative als
Mitveranstalter der Großdemonstration zum G8-Gipfel am kommenden
Samstag in Rostock ermuntert zur Teilnahme.

Kritisiert wird das martialische Auftreten der Hamburger Polizei bei
der Demonstration gegen den ASEM-Gipfel am Pfingstmontag. Mit solchen
Bildern werde Angst vor der Teilnahme an G8-Protesten geschürt.
Dies werde sich aber so in Rostock nicht wiederholen, erklärt Netzwerk-
Geschäftsführer und Mitglied der Demonstrationsleitung,
Manfred Stenner.

"Wandernde Polizeikessel und solch rabiates Auftreten der Polizei
wird es während der Rostocker Demonstration nicht geben", so
Stenner. "Nach wie vor gehen die Polizeibehörde 'Kavala' und die
Veranstalter von einer bunten und fröhlich-kämpferischen
Demonstration aus. In monatelangen Gesprächen wurden mit der Polizei
und der Hansestadt Voraussetzungen für einen Ablauf geschaffen, zu
dem wir mit gutem Gewissen Familien mit Kindern einladen können".

Die Veranstalter befürchten, dass sich durch die allgemeine
Sicherheitshysterie etliche Menschen aus Furcht vor der Polizei von
ihrem grundrechtlich verbrieften Recht auf Versammlungsfreiheit
abschrecken lassen. Hierfür werden die Razzien zur Ausspähung der
linken Szene, Äußerungen von Bundesanwaltschaft, BKA,
Verfassungsschutz und Innenminister Schäuble verantwortlich gemacht,
die den legitimen Protest gegen eine menschenverachtende Politik der
G8 in die Nähe von Terrorismus rückten. Auch die Allgemeinverfügung
der mecklenburg-vorpommerschen Landespolizei mit weiträumigen
Demonstrationsverboten während der Gipfeltage habe dazu dazu beigetragen.

Gemäßigtere Äußerungen von Kanzlerin Merkel und später des Innenministers
könnten den angerichteten Schaden für die Demokratie nicht wieder
gut machen. Notwendig sei eine ausdrückliche Aufforderung der Bundes-
regierung zu einem deeskalierenden Verhalten der Polizeibehörden.

Die Friedenskooperative ermutigt nochmals zur Reise nach Rostock und
Heiligendamm. "Je mehr wir sind, desto einfacher klappt auch der
gewünschte Ablauf", betont Stenner, der schon in den achtziger
Jahren die großen Friedensdemonstrationen auf dem Bonner Hofgarten
mit organisiert hat.

Sorge bereiten den Veranstaltern die angekündigten Grenzkontrollen,
die die rechtzeigige Ankunft der ausländischen Gäste gefährden.
"Wenn Schäuble seine jüngsten Bekenntnisse zum Demonstrationsrecht
ernst meint, muss er die Kontrollen zurücknehmen und auch die
geplante provokante Begleitung der Sonderzüge - z.B. aus Basel -
durch die Bundespolizei stoppen" fordert das Friedensnetzwerk.

Allen mit PKW Anreisenden wird von den Veranstaltern dringend die
Anreise bereits am Freitag angeraten. Am 1.6. gibt es bereits um 19
Uhr eine Begrüßungskundgebung im Rostocker Stadthafen.

Alle weiteren Informationen finden sich auf der website der
Demonstrationsveranstalter unter www.heiligendamm2007.de.

Sorgen bereitet auch die Finanzierung: Nach einem aktuellen
Überblick fehlen noch etwa 40.000 EUR. Aufgerufen wird zu Spenden
auf das Sonderkonto:

Förderverein Frieden wg. G8, Kto-Nr. 1900 726 793
bei der Sparkasse KölnBonn BLZ: 370 501 98

gez. Manfred Stenner
Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative

Netzwerk Friedenskooperative
Römerstr. 88
53111 Bonn
Tel. 0228/692904, Fax: 0228/692906
heiligendamm2007@friedenskooperative.de
friekoop@bonn.comlink.org
www.friedenskooperative.de


Seiten: 1 2 3 Zurück zur Übersicht

WebMart Homepage Tools: Eigenes Forum kostenlos starten