eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
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Thema: Endlich ein Idealist und Visionär


"Endlich ein Idealist und Visionär, ausgestattet mit Intelligenz, Kompetenz und Zivilcourage. Hoffentlich unser zukünftiger Bundeskanzler." Diesen Leserbrief von Carmen Bruck aus Hamburg im Spiegel dieser Woche und einen zweiten habe ich soeben auf die eLeW-Startseite gestellt. Wen meint sie und was hat das hier zu suchen?

In dem Spiegel-Artikel, Heft 8/2006, Seite 38, wird vom SPD-Bundestagsabgeordneten Professor Lauterbach berichtet, der sich geschworen haben soll, nicht mehr zu kuschen und zu schweigen. Der nur noch die Wahrheit sagen möchte oder das, was er dafür hält. Dafür hat er im Herbst seine Professur an der Kölner Universität gegen ein Bundestagsmandat für die SPD eingetauscht. Er ist angetreten, die deutsche Politik zu verändern. Es ist die Frage, ob das politische System einen hochqualifizierten Querulanten akzeptiert, ob es ihm eine Chance gibt oder ihn bald wieder ausspucken wird.

Für die eLeW ist er in einer Sache bespielgebend: Er ist ein Quereinsteiger und einer, der für das Mandat sein Einkommen auf die Hälfte reduziert hat. Er ist kein Parteiengewächs, für das die Politikkarriere einkommensmäßig und vom gesellschaftlichen Stand her ein Optimum darstellt.

Ob Prof. Lauterbach dem eLeW-Sprachgebrauch nach ein Ich-Vertreter oder ein Volksvertreter ist, bleibt abzuwarten.

Die eLeW wünscht, dass die Besten aus dem Volk, wozu auch die Sekretärin des Professors gehören kann, das Volk vertreten. Es muss Schluss sein mit Geiselnahme des Volksinteresses durch Politiker, die nur mit Parteikarrieren zu etwas kommen, und dafür alles einschließlich der Gesinnung opfern.

Ein Beispiel für einen der Besten aus dem Volk, fertig gemacht von Parteifreunden und -Gegnern findet ihr hier.



Zuletzt bearbeitet: 08.03.06 21:13 von Administrator


Die Spiegellobeshymne auf Lauterbach ist nicht nachvollziehbar.
Sein einziges Talent sind flotte Sprüche, die von Tatsachen ablenken. Beispielsweise sein Kommentar zur schlechten Krankenhausarztentlohnung: "Wären die Chefarztgehälter niedriger, wäre mehr Geld für die Assistenzärzte da..."

Lauterbach verkennt, dass Assistenzärzte nur wegen der Aussicht auf spätere, besser dotierte Posten diese Knechtschaft aushalten.
Oder sein Verweis: "Der Arzt , der seine Patienten erpresst, ist ein schlechter Arzt", dem keiner widersprechen wird, der aber völlig am Thema vorbeigeht und ablenkt vom Sachverhalt, dass bei dem neuen Medikamentenspargesetzt der Arzt in die Rezeptverweigerungsrolle gedrängt wird, will er nicht für die Kosten der Therapie selbst zahlen (Der Feuerwehrmann zahlt das Löschwasser von seinem Gehalt, wenn er zuviel Wasser verbraucht).

Manchmal hat er durch Falschaussagen Politiker in die Irre geführt, so dass er jetzt in der Fraktion weniger zu sagen hat. Das lässt eher an einen Demagogen denken, als an einen Fachmann!


Zuletzt bearbeitet: 09.03.06 09:17 von Administrator


Prof. Lauterbach also doch ein Ich-Vertreter?
Dann kommt eben der zweite Leserbrief dieser Woche von der Startseite hier als Zitat besser an:

"Wow! Quietschgrüner Pullover und hellblaue Fliege mit grünen Punkten - das groovt. Bleibt nur zu hoffen, dass Lauterbachs Vision von einem Parlament der Experten Wunschtraum bleibt. Das liefe auf eine Tyrannei der Spezialisten hinaus", WOLFSBURG (NIEDERS.) KLAUS-DIETER MARQUARDT

Nun, Herr Marquardt, die Experten sollten eigentlich in den Regierungsapparaten sitzen, damit die unsäglichen Berater überflüssig werden. Was ins Parlament gehört, sind Volksvertreter. Und damit wir die bekommen, hat die eLeW diesen Vorschlag:
Erfolgreiche Frauen und Männer erhalten für die Zeit ihres Mandats Lohnfortzahlung und kümmern sich vollberuflich um die Vertretung des Volkes. Danach gehen sie in den Beruf zurück.

Damit entfällt die Diäten- und Pensionsbereicherung und wir kommen von den Leuten weg, für die eine Parteikarriere das höchst Erreichbare darstellt, und die dafür ihr Gewissen z.B. beim Fraktionszwang aufgeben.
Prof. Lauterbach ist da schon unabhängiger, jedoch offensichtlich kein Volksvertreter.



<Erfolgreiche Frauen und Männer erhalten für die Zeit ihres Mandats Lohnfortzahlung(IN JEDER Höhe vom Mindestzuschußß bis Managergehalt, würde ein Schmacher gewählt müsste er 4..Mill. pro Monat erhalten?)und kümmern sich vollberuflich um die Vertretung des Volkes. Danach gehen sie in den Beruf zurück.>

Davon habe ich an anderer Stelle auch gelesen. Sehr gute Sache. Ich denke es bedarf mehr als eine Revolution um dieses durchzusetzen.



Im thread "Eigentum wird belohnt und Leistung bestraft" antwortete ich
Toll, dass Herr Höpfner noch hier bei uns ist und mitmacht. Danke für die neuen Links. Das einleitende statement von ihm, Eigentum sollte begrenzt werden, denn Eigentum wird belohnt und Leistung bestraft, ist noch zu wenig beantwortet.
Da habe ich im Februar versprochen, was zu machen. Kein Wunder, Herr Höpfner, dass Sie sauer reagieren.

Wieviele Schumachers kriegt denn die eLeW ins Abgeordnetenhaus? 300 oder 600? Und halten Sie ihn mit seiner Steuerflucht für den Volksvertreter schlechthin?

Erfogreich bedarf noch der Definition, gewiss. Aber das Prinzip ist doch, weg von den Ich-Vertretern (Was erlauben Merz, siehe aktueller SPIEGEL)zu kommen, die per Vollmacht das Volk zu Geiseln nehmen, hin zu Volksvertretern, für die das Mandat in wirtschaftlicher Hinsicht keinerlei Zäsur und keinerlei Abhängigkeit (siehe Fraktionszwang per Erpressung, nicht wieder gewählt zu werden) bedeutet.

Das eLeW-Modell ist ein Modell. Um das zu erreichen, braucht es das Volk als Mitglied. Dann spielt das Volk auch nicht mehr Geisel und entscheidet per 24/7-Basisdemokratie über Schumacher oder nicht. Oder das eLeW-Modell oder nicht. Wozu Revolution? Beitreten reicht.

Bleiben Sie dem Forum erhalten, Herr Höpfner.



Inzwischen werden die Leute auch ohne meine Hinweise bei Zeitfragen vorbeischauen:

http://www.zeit-fragen.ch/archiv/2006/sonderausgabe-vogelgrippe-vom-832006/die-militarisierung-im-innern-und-der-homeland-security-staat/

Angesichts dieses Vortrages scheint es mir sehr naiv von >Wozu Revolution? Beitreten reicht.< auszugehen. Das elew- Modell wäre schon eine Umwälzung aber..Die Sicherung der Macht scheint sich der Perfektion zu nähern. Das Volk bleibt damit für immer außen vor und Opfer der Bürokratie, diese hat in der SU barbarisch geherrscht nun scheint sie auch in anderen Ländern zum Angriff überzugehen.
Da die USA einem nicht unbedeutenden Teil unserer Bevölkerung als Vorbild dient und sie damit ihre Ängste und düsteren Visionen übernehmen, wird es uns genauso ergehen?
Das Volk hängt am Tropf der Bequemlichkeit, hat sich daran gewöhnt, dass andere für es denkt und tut und deshalb wird es Spielzeug der Mächtigen bleiben,
________________________________________
deshalb,
Was ist mit der Antwort auf eine Frage an anderer Stelle?



Gerhard Höpfner:
Inzwischen werden die Leute auch ohne meine Hinweise bei Zeitfragen vorbeischauen
denn
Das Volk hängt am Tropf der Bequemlichkeit, hat sich daran gewöhnt, dass andere für es denkt und tut und deshalb wird es Spielzeug der Mächtigen bleiben,
Wegen der Bequemlichkeit noch einmal zum Draufklicken:http://www.zeit-fragen.ch/archiv/2006/sonderausgabe-vogelgrippe-vom-832006/die-militarisierung-im-innern-und-der-homeland-security-staat/

Angesichts dieses Vortrages scheint es mir sehr naiv von >Wozu Revolution? Beitreten reicht.< auszugehen.
Naiv ist, zu glauben, dass jemand beitritt. Tut auch Herr Höpfner nicht. Nicht naiv ist zu glauben, dass die größte Partei keinen Einfluss in unserer parlamentarischen Parteiendemokratie hätte. Deshalb haben meine zwei Brüder mit mir wenigstens das Angebot hergestellt für "Beitreten reicht."
Das elew- Modell wäre schon eine Umwälzung aber..Die Sicherung der Macht scheint sich der Perfektion zu nähern. Das Volk bleibt damit für immer außen vor und Opfer der Bürokratie, diese hat in der SU barbarisch geherrscht nun scheint sie auch in anderen Ländern zum Angriff überzugehen.
Deshalb versucht die eLeW global zu wirken. Erst im eigenen Land die Menschenrechte durchsetzen, dann mit anderen weltweit. Ist genauso naiv bezogen auf das Gewinnen der Mitstreiter, weil international befragte Leute politisch noch weniger gebildet sind oder wie bei uns die politisch engagierten auch, vom eigenen Gewurstel mehr überzeugt sind als von der nicht naiven Möglichkeit einer Massenbewegung.

Jedenfalls nähert sich die Sicherung der Macht nicht der Perfektion, sie ist perfekt. Und wenn der Widerstand dagegen nichts bringt, muss eben auf den Kollaps des Big-Brother-Is-Watching-You gewartet werden. Mehr als Mühe in die eLeW-Sache einzubringen ist mir nicht möglich, nicht mal, mein Verständnis von der Dringlichkeit der eLeW anderen nahe zu bringen. Auch wenn wir beide, Sie Herr Höpfner und ich, was ihr Artikel von heut angeht, völlig übereinstimmen. In Sache eLeW ziehen Sie es vor, diese Chance einfach abzutun. Deshalb gleich wieder eine Übereinstimmung bei
Was ist mit der Antwort auf eine Frage an anderer Stelle?
Wen interessierts?
Alles Gute, huscholz



Herr Huscholz,
meine Anfrage betraf die Befürchtung meine Einträge würden andere von der elew Abschrecken. Ist schon richtig: wen interessiert`s: Ich habe schon vielen die elew empfohlen, die Reaktion = null
Das macht eben mutlos. Und eine andere Zukunft als Sie sie beschreiben wird uns nicht bleiben- die Macht ist perfekt.

Ich habe mich in anderen Foren schon unbeliebt gemacht, wurde von "Spezialisten" immer wieder in eine bestimmte Ecke gedrängt. Allein bei dem Versuch das Grundgesetz auszudiskutieren kamen wir nicht über Artikel eins hinaus. Ganz einfach mit den "Spezialisten", denn mit Gewalt, gerade wenn es die staatliche ist, lässt sich die Würde des Menschen weder achten noch schützen.

mfg



Sehr geehrter Herr Huscholz,

meine Einträge im Forum der eLeW sind mit diesem link: http://lexikon.idgr.de/v/v_p/vpm/vpm.php
tatsächlich fragwürdig und zwar betrifft es Zeit-fragen und wo diese dieses Sprachrohr herstammt. Jeder Publikation dort ist also auch ein gewisser Makel angheftet.

Angesichts der Informationsflut ist es außerordentlich schwer eine objektive Wahrheit zu finden, da es sie wahrscheinlich nicht gibt bzw. für dem einzelnen nicht fassbar ist. Was natürlich auch den neuen Link betrifft.

Die eLeW ist ein guter Anfang und ich bedaure es sehr, dass sie so wenig Anklang findet.
Ich bedaure ebenfalls mein Auftreten hier und empfehle jedem Besucher der eLeW, dieses Projekt gründlich zu studieren.

Gerhard Höpfner



Sehr geehrter Herr Höpfner,

vielleicht sind Sie Studienrat, ihre Beiträge haben immer etwas Lehrreiches. Die Asche auf ihrem Haupt passt gar nicht zu Ihnen, besser, verdienen Sie nicht.

Gerhard Höpfner:
meine Einträge im Forum der eLeW sind mit diesem link: http://lexikon.idgr.de/v/v_p/vpm/vpm.php
tatsächlich fragwürdig und zwar betrifft es Zeit-fragen
Angesichts der Informationsflut ist es außerordentlich schwer eine objektive Wahrheit zu finden, da es sie wahrscheinlich nicht gibt bzw. für dem einzelnen nicht fassbar ist. Was natürlich auch den neuen Link betrifft.


Die Zeit-Fragen-Stellen, die Sie nannten, fand ich immer unverdächtig, rechts zu sein. Mit Sekten und vor allem Netzwerken müssen wir leben, denn davon haben manche Leute Vorteile, so dass verschiedene Leute immer wieder so etwas neu aufziehen. Die bei idgr genannten Persönlichkeiten, die dem VPM nahestehen sollen, müssen nichts mit den Zeit-Fragen zu tun haben. Auch mit den vom idgr genannten Leuten müssen wir leben. Einige davon sind sehr angesehen.

Zu den Menschenrechten gehört auch das Recht eine falsche Meinung zu vertreten. Und wer nicht lernen kann oder will, wird sie festhalten.
Wie mit dem hinter Zeitfragen ehemaligen VPM und dem idgr umgehen, und heraus kriegen, wem vertraut werden kann?

In Zeiten der Computer generierten "echten" Dokumentationen ist es wie mit dem Falschgeld. (Ich denke an die DDR, die laut SPIEGEL von FJS vermittelt drei Milliarden DM Kredit aufnehmen konnte, und 17 Milliarden selbst gedruckte DM dadurch versteckt ausgeben konnte.) Wenn der Kleine Beweise fälscht, fällt das eventuell auf, wenn der Staat die Fälschung betreibt, wird aus Lüge Wahrheit. Ein Grund, warum wir verloren sind, wenn wir als Volk nicht Kontrolle ausüben. Viele Augen sehen nicht nur mehr, viele Augen sind einfach unmöglich zu bestechen. (Bitte eine Million Leute in die eLeW.)

Persönlich halte ich mich an die Bibel mit dem: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." Es kommt nicht auf die vergebliche Prüfung von Wahrheit an, sondern auf die Ernte guter, wenn nicht edler Früchte.

Alles Gute, husscholz

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