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Thema: SPD-Arbeitnehmerflügel gründet eine neue Partei |
Hallo Leuts, jetzt am Wochenende gibt es den AfA-Bundeskongress. Dort und auch sonst braut sich was gegen die SPD zusammen. Gewerkschafter und frühere SPDler wollen eine neue Partei gründen. Man rechnet mit 20% Stimmen.
Mein rat an euch, schließt euch lieber denen an als es selbst zu versuchen.
Aber eure gute Absicht muss ich loben.
Gruß und Kuss Pompejus
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Danke lieber Pompejus für den Rat und die Anerkennung. Danke auch für das Kompliment, dass wir links von der SPD gut passen würden. Letzteres verkennt aber, dass wir nicht links sein wollen. Aber nicht nur deshalb wird die eLeW deinen Rat nicht befolgen. Du kannst aber gerne an die neue Partei mailen, sie sollen bei uns eintreten. Sie würden ganz gut in die eLeW passen. Ein Widerspruch?
Linke Politik ist oft identisch mit einer Politik für den Menschen. Bernt Engelmann (Ihr da oben, Wir da unten) zitierte seine Mutter: "Wenn du ein Guter sein willst, musst du ein Linker sein.") Leider geht es aber oft weiter mit Indoktrinierung und Gewalt.
Die eLeW-Politik versucht dem Richtigen auf die Spur zu kommen, im Zweifelsfall ist es das, was die Mehrheit will, und das Falsche zu verhindern, im Zweifelsfall ist es das, was die Mehrheit ablehnt. Irrt sich objektiv gesehen die Mehrheit, muss das Wissen der Mehrheit verbessert werden oder sie muss durch Erfahrung lernen. So kann auch der Gewerkschaftler mit dem Mittelständler an einem Strang ziehen.
Soweit zum Thema die eLeW ist nicht links. Natürlich ist sie auch nicht rechts, aber auch nicht Mitte (höchstens oben, kleiner Scherz).
Die eLeW ist anders. Die neue Partei, auf die du hinweist, wird von Geburt an eine alte Partei sein. Jedenfalls vermute ich, dass sich wieder Ich-Vertreter sammeln, um sich zu Vordenkern zu machen. Der Ich-Vertreter weiss wo es lang geht, und was gut ist fürs Volk. Am Ende geht es ihm gut und dem Volk schlecht. Die eLeW propagiert das Wir.
Das eLeW-Mitglied will, dass Staat funktioniert, dass der hierzu nötige Apparat funktioniert und dass die Kontrolle darüber von allen ausgeübt wird, z. B. auch indirekt durch echte Volks-Vertreter.
Also Pompejus, ein Rat an dich, mach doch mit bei der eLeW.
P.S. Bei der eLeW herrscht das Du, so wie im Internet auch.
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Danke für den Rat. Ihr seid mir zu klein und die andern will ich auch nicht. Da gehöre ich lieber zu den Wahlverweigerern.
Gruß und Kuss Pompejus
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Das Positionspapier "Für eine wahlpolitische Alternative 2006" findet ihr hier als pdf-Datei zum Download:
http://www.wahlalternative.de/downloads/Wahlalternative.pdf.
Falls ihr noch keinen Acrobat Reader installiert habt, dann hier runter laden
http://www.adobe.de/products/acrobat/readstep2.html
und ihn installieren. (Ein Muss, da viele Dateien heutzutage dieses Format haben.)
Ihr werdet sehen, dass die Forderung nach einer Alternative dort bei uns abgeschrieben sein kann. Die eLeW bietet aber nicht nur eine Alternative sondern fordert die Ablösung der Reform-Politik durch eine Reform der Politik. Leider hat die eLeW nicht die Resonanz in den Medien wie der Newcomer. (Eigentlich Zuspätcomer). Zum eLeW-Beitreten hier klicken:
http://www.elew.de/mitgl01.htm.
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Die AfA-Deligierten haben inzwischen gegen eine Neugründung gestimmt. Hier ein Link auf das Hamburger Abendblatt vom 16.3.04 mit weiteren Details:
http://www.abendblatt.de/daten/2004/03/15/273420.html
An Pompejus und andere Nichtwähler: Ihr gehört zu denjenigen, für die die eLeW gegründet wurde. Hier könnt ihr euch mit eurem Willen einbringen. Ihr könnt das, was ihr wollt, wenn es denn richtig ist, sogar per Wahl durchsetzen.
Die Entwicklung der Verhältnisse zeigt, dass es nicht reicht, seinen Alltag zu meistern. Jede(r) muss sich heutzutage auch noch um die Politik kümmern. Und hier geht's zum Start: (Beitritt) http://www.elew.de/beitritt.htm
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Inzwischen ist aus dem ehemaligen Verein eine linke Partei geworden, die "Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit". Sie will bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl im Mai und bei der Bundestagswahl 2006 ins Parlament einziehen.
Ich finde, dass es zur Zeit keine realistische Chance für eine neue Partei gibt, außer genau mit dieser Wahlalternative.
MfG,
A.K.
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Anerkennung für die Geburt einer weiteren Partei. Ja, es besteht die Aussicht, dass die Wahlalternative der sPD Stimmen raubt, und in den Landtag einzieht. Sie selbst sieht für NRW einen 3,5%-Start voraus.
Leider ist das eine Linkspartei im Stil des vorigen Jahrhunderts, wovon sich die eLeW ja abhebt. Soweit es sich beurteilen lässt, sind die Gründer linke Gewerkschaftsfunktionäre und 50-jährige sPD-Mitglieder, die sich die sPD der 70er Jahre zurücksehnen. Inhaltlich wird ein Anti-Neoliberaler Kurs eingeschlagen, der möglichst wenige Leute verschreckt, und der sPD über die Medien gute Ratschläge erteilt.
Gerne würde die eLeW der Wahlalternative beratend beistehen. Hier bei der eLeW wird Politik von Widersprüchen befreit und der Alle-Vier-Jahre-Wähler zum Souverän der Politik gemacht.
Ganz aktuell im Lande führt die Nebentätigkeitsdiskussion bei allen Parteien jetzt zur Diätenerhöhung. Da ändert sich höchstens die Besteuerung. Bei uns gibt es den Reformvorschlag, Abschaffung der Diäten und Pensionen und dafür die Einführung der Lohnfortzahlung plus einer Aufwandsentschädigung.
Unser Programm ist die Durchsetzung der Menschenrechte. Eine gleichartige Partei hat Vanessa Redgrave in England gegründet. Das ist der "Wind of Change".
Wir bieten die 7-24-Basisdemokratie.
Wir fordern 6 Millionen Arbeitsplätze zu schaffen und dikutieren hier die Ansätze dafür, (Außer Vorschläge können wir leider zur Zeit nichts machen), denn 6 Millionen in Brot und Arbeit sind gegenüber jetzt 12 Millionen mehr, die zum Sozialprodukt beitragen. Das entlastet den Sozialstaat und erlaubt uns, ihn mühelos zu finanzieren.
Wir fordern mehr Bildung, denn die Feinde der Demokratie sichern sich ihre Macht durch zunehmende Volksverdummung.
Wir prangern schon ein Jahr eher als die Wahlalternative die neoliberale Deregulierung aller Parteien in deutschen Parlamenten an. Aber nicht nur. Wir wollen Politik reformieren, und setzen auf eine Aufklärung der Wähler und deren häufige Befragung durch Volksentscheide.
Dazu sprechen wir nicht Mitte-Links-Wähler an, sondern versuchen alle Nichtwähler und alle Vernünftigen zu gewinnen, die Änderungen herbeiführen wollen.
Dafür sind wir die ganz andere Partei.
Alles Gute, Hans U. Scholz
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Gestern habe ich mir auf Phoenix Angela Merkel live angehört. Es war eine Wahlkampfredefür die Holsteiner, bei der die CDU alles gut macht und die anderen Parteien blöde aussehen sollten. Bei dieser Rede hätte ich gerne oft unterbrochen, gefragt und widersprochen. An einer Stelle klagt sie, dass Deutschland die sichersten Atomkraftwerke baut, aber keine mehr zulässt. Dafür werden anderswo neue Kraftwerke gebaut, aber eben ohne die Deutschen. Dabei würden wir die Arbeitsplätze in dieser deutschen Spitzentechnik sehr gut gebrauchen können.
Sind das auch eure Argumente? Wie steht die elew zur Atomenergie?
MfG,
A.K.
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Wie steht die eLeW zur Atomenergie?
Ich schiebe die Atomfrage für euch in einen neuen thread und antworte nur mal kurz auf "Wie steht die eLeW zu irgendwas?" ein.
Was Partei ist, wird sinnfällig in dem Begriff "Partei ergreifen". Mensch schlägt sich auf die Seite von....., irgendwas.
Die eLeW ist anders als die Parteien des vorigen Jahrhunderts und ihr Abklatsch aus diesem.
Anderssein bei "Wie steht die eLeW zu?" besteht einmal im Offensein. Keine Ideologie, keine Doktrin, aber das Bemühen um Richtig für die Gesellschaft und das Eingestehen und Berichtigen von Fehlern, wenn immer sie vorkommen.
Dann kommt hinzu, die Mehrheit entscheidet, nicht die Stellvertreter in Parlament und Regierung. Die haben nur den Willen des Soveräns auszuführen. Deshalb dürfen (sollen) alle mitmachen, auch die Mitglieder anderer Parteien und besonders die Nichtwähler. Um dies allen zu ermöglichen, gibt es die Meinungsbildung per Internet.
Wenn Du also Nichtwähler oder anderswo Mitglied bist, einfach mithelfen. Es geht nicht gegen andere Parteien, sondern um das Wohl der Gesellschaft und den Willen des ganzen Volkes.
Alles Gute, Hans U. Scholz
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Im Moment, wo ich das schreibe, sind die Wahllokale in NRW noch zweieinhalb Stunden offen, genauso wie auch der Ausgang der Wahl selbst. Die WASG, über die hier geredet wird, ist dem Spiegel (Nr.20/2005, Seite 20) in dieser Woche eine Drittel Seite wert: "Alternative in Geldnot". Demnach hat der WASG-Parteitag in Dortmund am 7 Mai die Kasse geleert. Der Parteitag verschlang 100 000 Euro, davon allein die Unterbringung der Delegierten 50 000 Euro. Der Spiegel schreibt weiter, die Hoffnungen ruhen nun auf der staatlichen Parteienfinanzierung. Erreicht die WASG mindestens 1%, erhält sie pro abgegebener gültiger Stimme 0,70 Euro. Bei 13 Millionen Wählern und einer etwas besseren Wahlbeteiligung als beim letzten Mal sind das mehr als 50 000 Euro vom Steuerzahler.
Da hat die eLeW auch ein anderes Profil. Die gesamte Parteiarbeit findet an 24 Stunden, 7 Tage die Woche im Internet statt. Das spart Kosten, solange alle Beteiligten Flatrate haben. Die eLeW ist nicht korrumpierbar und nimmt keine Spenden und Vergünstigungen an. Sie bettelt auch nicht ihre Mitglieder an. Die 10 Euro pro Jahr Beitrag sind auch niedriger als bei allen anderen. Die schlechte Nachricht, die eLeW kann deshalb auch keine Werbung bezahlen, ist bitte so zu interpretieren, dass die eLeW sich gerne auf die Mundpropaganda stützt. Wenn nicht der Nachbar den Nachbarn ins politische Gespräch verwickelt und genauso wie der Kollege den Kollegen auf die eLeW anspricht, hat die eLeW als basisdemokratische Bewegung ohnehin versagt. Deshalb wird die Werbung auch kostenlosen Methoden überlassen.
Wozu braucht die eLeW dann überhaupt Geld? Sobald wie möglich, sobald es dafür reicht, sollen die Parteimittel für Arbeitsplätze in der Parteiarbeit eingesetzt werden, um das Ganze zu professionalisieren. Im Übrigen kann satzungsgemäß jedes Mitglied an 7 Tagen die Woche zu 24 Stunden die Verwendung der Mittel kontrollieren.
Die eLeW möchte gerne, dass in anderen Ländern sich auch eLeWs bilden, schon deshalb führen wir Methoden ein, die ohne deutsche staatliche Parteisubvention auskommt. Keine Chance den Ich-Vertretern.
Alles Gute, Hans U. Scholz
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