- Aus taz von heute: ATTAC BOOMT
Der Erfolg der G-8-Proteste spiegelt sich auch in den Attac-Mitgliederzahlen: Allein in der vergangenen Woche sind dem Netzwerk 1.300 Globalisierungskritiker beigetreten. - Von der Attac-Seite: Globalisierung ist kein Schicksal - eine andere Welt ist möglich
- Gerhard Höpfner heute: Für wen und für was streiten wir hier?
Eine andere Welt ist möglich, meint Attac. So wie jeder Traum irgend etwas als möglich darstellt. Ist Attac einfach nur zu friedlich? Mit einer anderen Politik gibt es auch eine andere Welt. Ich hatte geschrieben, eine andere Welt ist nicht möglich, aber eine andere Politik. Daraus ergibt sich: eLeW - eine andere Politik ist möglich.
- Eine andere Welt ist nicht möglich, weil davon ausgegangen werden muss, dass der Mensch im Allgemeinen von heute auf morgen nicht zu ändern ist.
- Eigenzitat: "Wir brauchen nicht eine andere Welt, wir brauchen eine andere Politik. Die G8-Politik trennt Reich von Arm, macht Arm ärmer und Arm mit Gewalt, Not und Verarschung zur stumpfsinnigen Masse.
- Eigenzitat: "Wer nun hofft, Arm zur Revolution verführen zu können oder dass Arm sich erhebt, setzt wieder auf Gewalt. Und dann schlägt Arm auf Arm, so wie jetzt Palästinenser auf Palästinenser und Iraker auf Iraker. Nichts ändert sich, nur Arm leidet ohne Ende."
- Wer das Volk vertritt, muss auf das Volk hören.
Protestler lieben Protestler und in ihrer Ohnmacht strömen Protestler zu den vordergründig erfolgreichen Aktionisten. Siehe oben. Ich weiß nicht, wieviel Zuwachs Greenpeace auf die verbrecherische Anstiftung zu Martyrertum hin erhalten hat.
Sprücheklopfer lieben Sprücheklopfer und in ihrer Ohnmacht strömen sie zu den größten Trommlern.
Jetzt frage ich, will Attac ins Parlament oder Greenpeace? Dann müssten sie als Partei antreten, Mitglieder und Zuspruch haben sie doch.
Protest und Sprüche sind eine Sache, dem Volk aber Stimme geben eine bessere, und das geht in der parlamentarischen Demokratie, die wir wollen, nur mit einer Partei (selbstredend die eLeW). Eine andere Politik erfordert aber auch eine andere Partei. Die erste glaubwürdige Partei, die von niemanden Spenden oder Vergünstigungen annimmt. Wo die Funktionäre per Satzung Mandate verboten bekommen, um erfolgreichen Männern und Frauen aus dem Volk das Mandat zu überlassen. (sozusagen weg mit den Parteikarrieristen, also eLeW)
Wenn das Volk vertreten wird, dann muss es so genommen werden wie es ist. Dann sollten die Konflikte zwischen Lehrern und Bildungsunwilligen, Polizisten und kicksuchenden Pubertierenden, Katholiken und Atheisten, Sozialisten und Kapitalisten, Banken und Volk, Landentwicklern und Naturschützern, usw. sofort, an 7 Tagen zu 24 Stunden öffentlich und gleichberechtigt per Mehrheitsentscheid gelöst werden. Vor allem aber muss Politik die Mehrheitsentscheide umsetzen. Mit dieser anderen Politik entfallen Protest und Sprüche und Opposition bedeutet, abgesehen vom Minderheitenschutz, Suche nach Mehrheiten. Natürlich ist dann Attac und Greenpeace im Bestand gefährdet.
Gerhard H. wie oben Bleibt uns weiterhin nur das Los, Sprechblasen in den Wind zu schicken.
Meiner Meinung nach stecken das Forum hier und die eLeW-Seiten immer voll Vorschlägen. Wenn mit Verzögerung manches davon umgesetzt wird, heißt das ja nicht unbedingt, dass abgekupfert wurde, aber zumindest, dass es keine Sprechblasen sind. Das Problem ist, dass Partei als Begriff auf politisch Inaktive abschreckend wirkt und politisch Aktive die eLeW nicht verstehen. Eine komplette Montagsdemo eingetreten in die eLeW würde schon vieles ändern. Aber da haben eLeW-Zettel gegen WASG-Zettel keine Chance. Die eLeW ist vielleicht zu anders.
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