Pegida ist tot, insoweit die anfänglich mitlaufenden "Wutbürger" nicht mehr als Pegida zusammenkommen. Als Erscheinung lebt sie in der Forschung und zum Beispiel ausführlich in der Wikipedia für Interessierte aller Richtungen fort.
Was teilweise bleibt, um mal in der Wikipedia was heraus zu picken, mit Alice Schwarzer gesagt
Die Feministin Alice Schwarzer fand das Pegida-Motto „Gewaltfrei und vereint gegen Glaubenskriege auf deutschem Boden“ akzeptabel, aber anfällig für einen „wirklich fremdenfeindlichen Zungenschlag“.[285] Sie vermisste Empörung der Politiker über und Demonstrationen gegen Parallelgesellschaften in Deutschland. Diese würden Flüchtlingen aus islamistischen Ländern und den hierzulande integrierten, vor Islamisten Schutz suchenden Muslimen beistehen. Stattdessen gälten Deutsche als ausländer- oder islamfeindlich, die von nicht integrierten Muslimen verlangten, „unser Wertesystem“ anzuerkennen. Die vielen Konvertiten, die aus Europa in den Dschihad zögen, könnten logische Folge einer falschen, jahrzehntelangen Toleranz gegenüber islamistischer Hetze sein.[286] Was auch bleibt, ist der Bürger. Nur dass dessen gefühlte "Wut" einer gefühlten Ohnmacht den überwältigenden Veränderungen gegenüber weicht. Was fehlt, ist der deutliche Gestaltungswille der Regierenden Europas.
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