eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
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Thema: Müssen Reformen alles verteuern.


Müssen Reformen alles verteuern, oder sogar alles Bewährte verschlechtern.

Das neue Jahr hat gerade angefangen und schon geht es los mit der Preisschraube. Meine Krankenkasse erhöht den Beitrag um 0,7 %, mit dem Hinweis, der Grund der Verteuerung sei die Erhöhung der Mehrwertsteuer, mit dem weiteren Hinweis, sollte die geplante Gesundheitsreform greifen, würde eine weitere Erhöhung des Beitrags nicht ausgeschlossen sein. Die Währungsreform den Euro einzuführen hat ja schon das Einkommen eines jeden Deutschen Bürgers halbiert. 60 % der deutschen Bevölkerungwünschen sich die D-Mark wieder zurück. Der Grund dafür ist die enorme Verteuerung der Grundnahrungsmittel, bei der Kleidung und in der Gastronomie. Teilweise haben sich die Preise geradezu verdoppelt, dass liegt daran, das die DM-Preise einfach gegen Europreise ausgetauscht wurden. Diese Tatsache wird von den herschenden Politikern energisch bestritten, diese blindwütigen Politiker und Wirtschaftsexperten verteidigen diese Preistreiberei noch.
Die Rentenreform, die Gesundheitsreform, die Agenda2010, die Steuerreform,die Europäische Verfassung alles nur Verschlechterungen für den Verbraucher und Bürger eine Talfahrt in die Armut.
Die Bundeskanzlerin und ihre Minister der großen Koalition mit ihren Wirtschaftsweisen versuchen durch intellektuellen Sprüchen den Bürger zu täuschen.Sie wollen den Bürgern einreden, dass Sozialabbau Lohndumping und geringeres Einkommen verursacht durch verpfuschte und dilettantische Reformen für Deutschland gut sind die Medien werden nicht Müde, diesen Unsinn auch noch zu verbreiten.
Ich fürmeinen Teil sehe nur eine Lawine der Verteuerung auf uns zukommen und diese Lawine reisst uns mit in die Armut. Wie Recht hat doch die eLeW mit ihrem Transparent " Zuerst einmal muss die Politik selbst reformiert werden.. Trotzdem alles Gute zum neuen Jahr G.P.



Hallo G.P.

ein guter Anfang und dranbleiben.

Die Scheu verlieren und mitmachen.

Es wird niemand gebissen, jeder wird gebraucht.

In diesem Sinne, mach weiter.



moin moin
+++ Müssen Reformen alles verteuern, oder sogar alles Bewährte verschlechtern.+++ Zitat

Eine gute Frage ,eine Klare Antwort. Sie müssen jawohl !
Warum ?
Der Staat ist in der misslichen Lage, zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens,der Infrastruktur,sowie aller Solidarmaßnahmen Gelder zu leihen.Gelder für die Zins und Zinseszins erhoben werden.Durch diese Praxis ist nun egal welchem Finanzminister sie das andrehen wollen ein ordentliches Sümmchen zusammengekommen.Dieses Sümmchen ist schon so groß das selbst die Zinsen schon finanziert werden müssen.
Auch wird die Solidarverpflichtung des Staates immer größer,weil immer mehr Bürger, bedingt durch Arbeitslosigkeit keine Steuern und Abgaben mehr leisten.
Auch das ist bedingt durch die Zinspraxis.
Es verhält sich nämlich so, daß mit steigenden Zinsgewinnen,Geldwerte geschaffen werden,die ihrerseits wieder Wirtschaftswachstum fordern,weil Gut und Geld sich die Waage halten müssen. Zu wenig Geld Inflation,zuviel Deflation.
Das heißt , daß in einem bestimmten Zeitraum mehr oder billiger produziert werden muß. Folge Arbeitslosigkeit,Kaufkraftverlust, Arbeitslosigkeit,USW.
Das bedeutet für den Staat das mit weniger Einnahmen eben auch nicht die Leistungen im alten Umfang bewältigt werden können.
Daher die Reformen.
Dazu kommt noch das unter der jetzigen Bundesregierung kapitalistische Interesse bevorzugt behandelt werden.Das geht von Waffenschau in Afghanistan und anderswo zu geschenkten U-Booten und zahllosen anderen Arschkriechereien deren Auflistung hier und heute jeden Rahmen sprengen würde.

Zum Schluß noch etwas Statistik.
10 % der Bevölkerung ist im Besitz von 47 % des Volkseigentums,inklusive Grund,Boden,Produktionsmittel,etz.
5 % der Bevölkerung besitzt 98 % der Geldwerte.

Staatsverschuldung = 1,5 Billionen Euro
2113,- Euro Zinsen pro/Sec
Tendenz Steigend.

Abhilfe : Mein Tipp " Natürliche Wirtschaftsordnung nach Silvio Gesell" -Bitte googlen-





hallo Andreas u.a.,
also Volkseigentum ist nun wirklich aus der Mottenkiste, gibt es diesen Begriff überhaupt noch im Duden? Es lässt sich schwer feststellen, wer für Volks - Eigentum verantwortlich ist, mit diesem Hintergrund sind auch die DDR und die anderen "Wünsch dir was Staaten" den Bach runter gegangen. Jeder hat versucht seine Taschen nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu füllen. Im Prinzip genauso wie jetzt, nur, dass es derzeit wesentlich schwieriger für das Volk(Mehrheit) ist, seine Taschen zu füllen. Im Gegenteil ein dreisterer Teil des Volkes leert dem anderen Teil die Taschen.

Dazu passend das hier aus Spanien.
Aus Deutschland das HartzIV. Nur wer redet noch davon!

Die Bevölkerung lebt also mit den Ungerechtigkeiten jeder mit seinen Vor- und Nachteilen mehr oder weniger glücklich. Ob es einen Weg aus diesem Desaster für die Mehrheit gibt, bleibt fraglich, denn immer wieder gelingt es den Taschenräubern den Beraubten klar zu machen, dass nur dieses eine (un) gerechte Gesellschaftsmodell Bestand haben wird.

Die Frage ist, wie wir mit der eLeW etwas anstoßen können, das diesen Absatz zum Gesetz macht: >Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.< Er steht derzeit in einem unbeachteten Büchlein. Papier ist geduldig.

Oder ob die eLeW gar ein anderes, weiterzuentwickelndes Modell bevorzugen würde?

Ich würde letzteres bevorzugen. Mir fällt dazu eine Szene aus dem Europaparlament ein, wo eine streitbare kleine Französin mehr Rechte und Entscheidungsbefugnisse für das Parlament einforderte. Merkel und Baroso hatten für sie nur hämisches Lachen und verneinendes Kopfschütteln übrig. Kann man diesen Leuten vertrauen?

Und zu Silvio Gesell, mach doch einfach mal einen Thread damit auf. Vielleicht entwickelt sich etwas unter Deiner Begleitung.





moin moin

+++ Volkseigentum ist nun wirklich aus der Mottenkiste,....+++ Zitat
Nenn das Kind um Gottes Willen wie du möchtest,aber du kennst die Zahlen,und alles andere ist Dialektik.

+++ Die Bevölkerung lebt also mit den Ungerechtigkeiten.... +++
Zitat.

Augenscheinlich ja aber !!! auch hier lassen wir der Zahl den Vortritt.
Zinseszins gesteigerte Schulden lassen die Vermögen der 10 % so schnell wachsen das der Knall schon fast zu hören ist.

Das mit dem Thread ist vielleicht nicht die schlechteste Idee, aber derzeit noch nicht Spruchreif,weil ich da noch dran Köchele und bevor ich anderen Leuten was serviere will ich sicher sein das da kein Haar mehr in der Suppe ist.

+++ Eigentum verpflichtet.+++ das ist so einer von den Sprüchen wo ich dann die Zehennägel senkrecht in den Socken hab.

Alleine die Aussage Eigentum verpflichtet,hat schon den Beigeschmack des ,--- die einen habens eben und die anderen, naja die lassen wir schon nicht verhungern.
Mein Ziel ist es den Teil des Gesetzes überlüssig zu machen,so das jeder mit seiner Leistung der Gesellschaft verpflichtet ist die ihm dafür ein Maximum an Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

Eigentum verpflichtet ,-- verdonnert nur diejenigen die es geschafft haben alle anderen abzuziehen,--wieder ein klein wenig herzugeben dem schönen Schein halber.

+++ Ich würde letzteres bevorzugen +++

Die Kinder deiner Kinder werden sich mit dieser Fragestellung nicht mehr belasten müssen denn bis dahin hat der Kapitalismus der Natur Platz gemacht.
Und wenn der Mensch in dieser Zeit nicht im Stande ist den Egoismus zu besiegen,dann wird eben der Mensch Geschichte.

Gruß Andreas




Zu schnell gelesen?
Oder ob die eLeW gar ein anderes, weiterzuentwickelndes Modell bevorzugen würde?

Ich würde letzteres bevorzugen.

Eigentum verpflichtet,
Mein Ziel ist es den Teil des Gesetzes überlüssig zu machen,so das jeder mit seiner Leistung der Gesellschaft verpflichtet ist die ihm dafür ein Maximum an Entfaltungsmöglichkeiten bietet.


Das Ziel ist doch eigentlich schon erreicht, kommt eben auf den Standpunkt an http://www.n-tv.de/776227.html.
Frag doch mal wie viele Pflichten ein HartzIV Empfänger hat? Und wie viel Pflichten ein Milliardär hat, der neben bei auch noch die Armut bekämpfen muss?

Ich verstehe Deinen Ärger, Du bringst ihn gut rüber und ich teile ihn.

Zinseszins wurde von den Gewinnern erfunden, die damals als erste zu viel Fleisch, Getreide... eben zu viel hatten und aus dem Verleihen noch mehr zu Viel gemacht haben. Diesen Gewinnern ihr liebstes Hobby nun wegnehmen zu wollen, ist ein ganz böses Ansinnen von uns.

Es scheint aber sehr wichtig für den Fortbestand der Menschheit zu sein dieses Hobby abzuschaffen!

Ein Plakat ist mir letzten aufgefallen. Eine giftgrüne Schlange aus Menschenschatten. Jeder einzelne wartet darauf, einmal Kopf zu sein und dem Leben den letzten tödlichen Biss zu verpassen. Die Mehrheit wartet nicht bis sie an der Reihe ist!

(Versuchs mal mit der blauen Leiste neben Nachricht, hat bei mir auch lange gedauert. Muss aber wenigstens ein Buchstabe im Feld sein)



Zinsen und Zinseszins sind ein Thema.
Bei den alttestamentarischen Juden gab es alle 50 Jahre ein Jubeljahr und in dem wurde jedem alle Schulden erlassen, im Koran gibt es das wirkungslose Zinsverbot. Zinsen gab es vor ewig lange vor den Milliardären. Ein Vorschlag, der Zinsen Nachteile aufzuheben ist, gehortetes Kapital verfallen zu lassen, in etwa wie gehortete Kartoffeln. Siehe Regionalgeldpropheten.
Ein Vorteil von Zinsen hat mit Vorsorge zu tun. Wenn ich Kartoffeln nur im Sommer ernte, muss wenigstens ein Teil für den kartoffellosen Rest des Jahres eingelagert werden. Wenn ich Kaufkraft richtig satt nur im Sommer meines Lebens ernte, möchte ich einen Teil für später einlagern. Sparen hat mit Lebensplanung zu tun und kann nur funktionieren, wenn das Gesparte nicht verdunstet. Zinsen können den Kaufkraftverlust kompensieren.
Nur mal so, gegen das Schwarz-Weiß-Denken gerichtet.

Das andere Thema ist der Mensch. Im Vorhergehenden wird angedacht, dass der Mensch sich ändern muss. Ich meine, er wird sich kaum ändern können, aber sehr gut anpassen. (Damit der Mensch z.B. als Autofahrer die Reaktionszeit eines galoppierenden Rehes im nachtdunklen Wald erreicht, müsste er über 16000 Generationen daraufhin per Auslese gezüchtet werden.) Per Gebiss sind wir Fleisch- und Pflanzenfresser, wie das ändern?
Bei allen Politikvorgaben muss der Mensch als solcher angenommen werden. Ich kann mich bessern, auch ändern, aber den Menschen ändern kann keiner (höchstens die Zeit). Der typische Normalfall ist der Vegetarier, der, nachdem er die Salamifabrik geerbt hat, auf allgemeinem Wurstkonsum besteht. Eine gute Politik ist die, die den Menschen zu einer aufs Gemeinwohl gerichteten Anpassung führt. Womit wir bei der eLeW sind, denn das Definieren, was das für eine Politik zu sein hat, darf nur mit Beteiligung aller Betroffenen geschehen. Dann dürfen Reformen mal was teurer, mal was billiger werden.



Ein Milliardär betreibt also Vorsorge. Das wird den Hartz IV Empfänger beruhigen. Oder auch nicht, weil der HartzIV Empfänger schon im Vorfeld seine Erspartes/Zinsen/Vorsorge zu verbrauchen verpflichtet ist! Dieser Verbrauch fällt irgendwie dem Milliardär zu. Also bleibt nur Schwarz/ Weiß denken, da beiden das Verständnis für einander sehr gering ist. Dem Milliardär für übertriebene Vorsorge und dem HartzIV Empfänger verordnete Negativvorsorge.

Es gibt aber auch das ganze Gegenteil:
Eigentum mit Verantwortung wieder auf Phönix

Und so wird sich der Mensch anpassen = verändern müssen; um die Zukunft meistern zu können.
Was mir als negativer Aspekt bei diesem Bericht in den Sinn kam, sind die Visionen in manchen Filmen, wo Menschen in gigantischen Städten eingepfercht sind, im Elend vegetieren und draußen die Natur blüht und gedeiht. Sollte das der Anfang einer neuen Realität sein?

Deshalb auch hier deine letzten Sätze:

Eine gute Politik ist die, die den Menschen zu einer aufs Gemeinwohl gerichteten Anpassung führt. Womit wir bei der eLeW sind, denn das Definieren, was das für eine Politik zu sein hat, darf nur mit Beteiligung aller Betroffenen geschehen. Dann dürfen Reformen mal was teurer, mal was billiger werden.





moin moin

+++Ein Vorteil von Zinsen hat mit Vorsorge zu tun. Wenn ich Kartoffeln nur im Sommer ernte, muss wenigstens ein Teil für den kartoffellosen Rest des Jahres eingelagert werden. Wenn ich Kaufkraft richtig satt nur im Sommer meines Lebens ernte, möchte ich einen Teil für später einlagern. Sparen hat mit Lebensplanung zu tun und kann nur funktionieren, wenn das Gesparte nicht verdunstet. Zinsen können den Kaufkraftverlust kompensieren.+++

Ja aber.
Vermehren sich ihre Kartoffeln in dem Keller auch ?

Wenn sie dafür sorgen das ihr Geld dieselben Egenschaften annimmt wie die Kartoffeln,bin ich zufrieden.

Sie können doch ihr Geld sparen,es darf sich nur nicht vermehren.
Zinsen können keinen Kaufkraftverlust kompensieren,sie führen aber dazu,weil das Geld das ich erwirtschaften muß um ihre Zinsen zu zahlen fehlt mir zu meiner Kaufkraft.

+++ Eine gute Politik ist die, die den Menschen zu einer aufs Gemeinwohl gerichteten Anpassung führt. +++

Das bekommen sie mit der Möglichkeit der Zinsnahme nicht hin.

Ein Gemeinwohl welches den Namen verdient,bedingt ein Verbot jeglichen Leistungslosen Einkommens.
Und nicht nur das,sie müssen auch jede Form von Bodenspekulation verhindern.Das heißt sie dürfen den Grund für ihr Eigenheim pachten aber nicht kaufen.Und wenn sie im Garten Öl bohren,gehört das der Allgemeinheit.

Sie sehen also es gibt nur schwarz und weiß,oder währen sie zufrieden mit ein bisschen Gemeinwohl.

mfG Andreas





+++ Absage an die Gewinnmaximierung als wirtschaftliches Leitziel.+++ Zitat aus ihrem Impressum.

+++ Ein Vorteil von Zinsen hat mit Vorsorge zu tun +++

Ich behaupte einfach mal , das der Übergang von ihrer Vorsorge bis zu der Ackermannschen Gewinnmaximierung fließend ist.

Ja ? was für den Vorsorge ist, ist für sie Maximierung.

Und was für sie Vorsorge ist, kann ich mir als Handwerker verkneifen,weil ich damit zur niedrigsten Kaste gehöre.
Ich verkonsumiere meine Enkünfte zu 100 %.gezwungenermaßen.

Und soll ich ihnen was verraten ?
Schuld daran ist ihre Vorsorge genauso ,wie die Maximierung von dem Ackermann.Ihr wollt nämlich beide Zinsen.
Und die muß ich mit meiner Wertschöpfung erwirtschaften.

Nur wer sorgt jetzt dafür das bei mir nix verdunstet ?
Grundgesetz ? Gleichheit ? Gleichberechtigung ? Fehlanzeige !
Führen sie sich den Marx zu Gemüte,und den Gesell , aber bitte in der Reihenfolge !

mfg Andreas



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