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Thema: Die Weihnachtsmeldung, nur für Reiche


Schweizer Neuigkeiten, Quelle: http://www.news.ch/impressum/.

Obwalden wird ab 2006 zum Steuerparadies. Am deutlichsten werden die Reichen entlastet. Sinkende Steuersätze bei steigendem Einkommen und die tiefsten Steuern der Schweiz für juristische Personen ist die Strategie, ab Neujahr den Kanton Obwalden neben Zug und Schwyz zur Steueroase zu machen. Versprochen wird ein Gewinnsteuersatz von 6,6 Prozent und eine Entlastung für die Reichen. Ab Einkommen von 300 000 Franken und Vermögen von 5 Millionen Franken beginnt der Steuersatz zu sinken.

In Bern haben (Meldung 23.12.05) die kantonalen Behörden mit rund 3600 reichen Ausländern günstige Steuerabkommen ausgehandelt.
In den Kantonen Waadt, Genf, Wallis, Tessin und Graubünden wurden mehr als 100 Personen vorzugsbehandelt. Alle anderen Kantone besteuerten 12 bis 96 Personen nach Aufwand. Der Bundesrat teilte mit, die Steuererträge aus der Aufwandbesteuerung lagen 2004 bei der direkten Bundessteuer schätzungsweise zwischen 60 und 90 Millionen und bei den Kantons- und Gemeindesteuern zwischen 170 und 200 Millionen.

Schätzungen ergeben, dass die Aufwandbesteuerung 10% dessen beträgt, was normalerweise gezahlt werden müsse.





Als regelmäßiger Besucher von SPIEGEL-Online traf ich eben auf diese Anzeige:
Lloyd Flottenfonds VIII bleibt steueroptimiert - Jetzt progn. Gesamtauszahlung von rund 232% sichern!
Dort heißt es:
Dieses Beteiligungsangebot ist nicht von dem aktuellen Beschluss der Regierung betroffen, Steuerspar-Modelle rückwirkend zum 11.10.2005 abzuschaffen. Nach wie vor bietet dieser Schiffsfonds herausragende Renditechancen bei einer äußerst geringen Besteuerung dank der Tonnagesteuer-Regelung.

So etwas muss der Steuerzahler bezahlen, der sich nicht seiner Verantwortung entzieht. eLeW-Aktuell hierzu am 24.11.2004:
Richtig wäre, so lange keine Steuergeschenke zu machen, bis keine Schulden mehr existieren. Steuergeschenke sind Geschenke, die der Steuerzahler selbst bezahlt. Nur dass der beschenkte Steuerzahler aus der Steuer flüchtet und der zahlende Steuerzahler nichts geschenkt bekommt.

Hier nur drei von vielen Stellen auf den eLeW-Seiten zum Thema, hier immer noch aktuelle eLeW-Aktuell zu Steuergeschenken:
  • Milliardenloch bei Steuereinnahmen 10.5.2004
  • Milliardenloch bei Steuereinnahmen II 14.5.2004
  • Schröder relativiert Drei-Prozent-Grenze 16.1.2005

Die eLeW kümmert sich, leider nur für Sie und nicht mit Ihnen. Aber das können Sie ändern. Info hier.
Alles Gute
Hans U. Scholz


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