eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
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Thema: Nutzlos und lästig in unsicheren Verhältnissen |
Soeben habe ich aus dem aktuellen Spiegel dies auf der eLeW-Startseite zitiert:
"In vielen Fällen dürfte die jetzt so beklagte Kinderlosigkeit der Babyboomer-Generation nicht einem ungebremsten Hedonismus zuzuschreiben sein, sondern der eigenen Erfahrung, nutzlos und lästig zu sein sowie den unsicheren Lebens- und Arbeitsverhältnissen." SUSANNE GOSCHI aus DORTMUND.
Das ist ein Leserbrief aus dem aktuellen SPIEGEL 11/2006 zu Nr. 10/2006, Titelbild: "Jeder für sich - Wie der Kindermangel eine Gesellschaft von Egoisten schafft."
Unsichere Lebens- und Arbeitsverhältnisse in einem der reichsten Länder der Welt! Im gleichen Spiegel, ein Artikel vor dem Haupttitel, steht, wie aus dem armen Kenia Care-Pakete nach Deutschland kommen!
Einen Teil der Kenia-Geschichte können Sie noch online finden (hier). Wenn Sie das Heft 10 haben, finden Sie in der Geschichte auch, wer als Empfänger in der Schlange steht: Schlosser, Erzieher, Verkäufer, Rechtsanwalt.
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http://nachdenkseiten.de/cms/front_content.php?idcatart=2570&lang=1&client=1
Auf der genannten Seite ist ein Gegendarstellung zum Thema.
Das Problem der Kinderlosigkeit betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Dieser Teil hat wohl erkannt, dass er sich zu wenig vermehrt. Selber schuld! Von Bekannten musste ich mir auch die Aussage gefallen lassen, dass sich der niedere Teil der Gesellschaft zu stark vermehren würde! Eine Neiddebatte?
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Die Quellen von Herrn Höpfner sind immer lesenswert, auch wenn sie wie hier zur Sache und auch als Gegendarstellung nichts taugen.
Es geht nicht um Kinderlosigkeit, sondern um das Absinken Deutschlands auf Dritte-Welt-Status. Hier oben im zitierten Spiegelartikel ist zu erfahren, dass Berlin (die evangelische Kirche am Grazer Platz in Friedenau) Carpakete aus Kenia, selbst ein Dritte-Welt-Land, erhält. Kenia als Geber für das verarmte Deutschland !!!!
Mein Hinweis dazu ist, dass wir es uns leisten, den Schlosser, Erzieher, Verkäufer, Rechtsanwalt von der Mehrung des so wichtigen Brutto-Sozialproduktes auszuschließen.
Da passt denn auch ein Zitat aus der Quelle von Herrn Höpfner:Aber die wenigen Kinder und Jugendlichen bekommen schon nicht genug Bildung, Ausbildung und Arbeitsplätze. Für die gibt es schon zu wenig Kinderbetreuungsplätze, Lehrer, moderne Schulen, Ausbildungs- und Arbeitsstellen! Was würden da jetzt mehr Kinder nutzen. Die Demografie-Debatte ist also eher nachrangig.
Finnische Weisheit:
„Wir sind zu wenige, als dass wir es uns leisten könnten, nur ein einziges Kind in seiner schulischen Entwicklung aufgeben zu können.“
Übrigens an den o.g. Punkten Bildung, Ausbildung und Arbeitsstellen könnte und müsste Politik und Industrie sofort ansetzen!
Da setzt die eLeW seit Gründung an!
Alles Gute, Hans U. Scholz
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Werter Herr huscholz,
so konnten Sie doch wenigstens ein wenig übernehmen.
Einem anderen Forum habe ich folgendes "angetan":
...In irgendeinem Text fand ich die Beschreibung unserer Situation sehr zutreffend. Unser Land hat sich nach der Ära Kohl im Tal der Mittelmäßigkeit wieder gefunden. Ähnlich wie in China - in sehr weitem Sinne! –, fand bei uns so etwas wie eine Kulturrevolution statt, in deren Folge Mittelmaß das Maß alle Dinge wurde. Um jede aufkeimende Konkurrenz zu verhindern, wurde sogar das Schulsystem vernachlässigt und heruntergewirtschaftet. Dadurch haben wir es mit den Leuten in der Politik zu tun, die aus diesem Mangel erwachsen sind. Uns fehlt eindeutig Intelligenz mit Selbstbewusstsein und Durchsetzungskraft aber auch mit Bescheidenheit!...
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