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Thema: Arbeitsplätze als Tugend, aus Not gemacht


Mein verqueres Thema (Aus der Not eine Tugend machen, heißt es richtig) passt zu einer verqueren Idee.

Nicht verquer ist, dass Dienstleistung für Beschäftigung sorgt, wenn zur Anschubfinanzierung und Deckung der Reibungsverluste des Wirtschaftskreislaufes ausreichend Ressourcen vorhanden sind. Bodenschätze, Agrarwirtschaft, Solarenergie, Land, Wissen, nur um einige zu nennen. Umgekehrt ist auch genügend Arbeit vorhanden, davon leider die meiste un- bzw. unterbezahlt.

Jetzt die Idee zu zusätzlicher Dienstleistung: descartes101 aus Helsinki schreibt im Spiegel-Forum
Dass es zu viele Kraftfahrzeuge auf der Strasse gibt, ist offensichtlich, und dass man den Strassenverkehr nicht einfach abschaffen kann auch.
Eine Reduktion dieser Blechmasse über das Einkommen herbeiführen zu wollen, ist menschenverachtend und sinnlos, absolut zu kurz gegriffen: wie aus dem FDP-Programm.

Ich gehe mal davon aus, dass 80% der Strassenverkehrsteilnehmer nichts auf der Strasse zu suchen haben, weil sie entweder durch ihr Alter, in ihrem Intellekt bzw. allgemeiner Auffassungsgabe, durch mangelnder Kontrolle ihres Temperaments, wegen mangelnder Erfahrung oder auch Reaktionszeiten im zweistelligen Sekundenbereich einfach nicht zum führen eines motorisierten Fahrzeugs geeignet sind. Für alle diese Leute gibt es Bus und Bahn.

Der Ansatz müsste also sein, dass der Erwerb des Führerscheins so schwierig ist, dass 90% durch die Prüfung fallen, und nach der zweiten Nachprüfung ist endgültig Feierabend. Dafür sollte der ganze Vorgang sehr preisgünstig sein, so dass jeder seine Chance bekommt. Der Versuch, eine Fahrerlaubnis zu bekommen, sollte ein Grundrecht sein. Die Fahrerlaubnis selbst ist sicher keines.

Viele werden aus eigener Erfahrung, besser gefühlter Erfahrung als Verkehrsteilnehmer, dem zustimmen, dass 80% nicht nur nicht Autos lenken sollten, sondern überhaupt Straßenverbot bräuchten. Vergessen wird, an die eigene Nase zu fassen. Denn hätte nicht die/der andere aufgepasst, hätte mein eigener Fehler vielleicht fatale Folgen gehabt.
Fatale Folgen sind Blech- und Körperschäden. Um die zu verringern, ginge auch, bei jedem Unfall eine Führerscheinprüfung anzuordnen und wie beim TÜV fürs Auto zusätzlich eine Wiederholung alle zwei Jahre.
Der Gewinn für die Volkswirtschaft wäre beträchtlich, der für geistige und fahrmäßige Beweglichkeit auch und die positiven Auswirkungen auf die Unfallhäufigkeit wären sogar statistisch erfassbar.
Aus der Not eine Tugend machen bedeutet hier, die Latte für das Fahren höher legen, denn zur Not, springen wollen nahezu alle, kommt der Gewinn für den Wirtschaftskreislauf und die Verringerung der Arbeitslosigkeit.


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