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Thema: Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch |
„Im Herbst 86,Tschernobyljahr, da gibt es Augenzeugenberichte, dass es einen großen Brand gegeben hat, auf dem Hochufer, wo die Kernforschungs-Anlage GKSS steht.“
Das ZDF fragt bei der zuständigen Feuerwehr in Geesthacht nach. Auskünfte zu einem solchen Brand will man nicht geben, kann es auch nicht. Denn: alle Einsatzprotokolle vom September 1986 gibt es nicht mehr.
Sie sind vernichtet worden bei einem Brand– ausgerechnet bei der Feuerwehr selbst. 1991 als die ersten Leukämie-Fälle bekannt wurden.
O-Ton Dr. Hajo Dieckmann
Leiter Gesundheitsamt Lüneburg
„Innerhalb von nur fünf Jahren haben wir allein in der kleinen Gemeinde Tespe sechs Leukämie-Erkrankungen gehabt. In dieser kleinen Gemeinde hätte sich statistisch nur alle 60 Jahre etwa ein einziger Erkrankungsfall ergeben dürfen.“
O1:08
Warum gibt es gerade hier an der Oberelbe diese ungeheure Häufung von Leukämieerkrankungen?
01:15
In der Gemeinde Geesthacht rund 30 Kilometer vor den Toren Hamburgs liegt das Kernkraftwerk Krümmel,
01:26
nur achthundert Meter daneben das Kernforschungszentrum GKSS. In dessen Forschungsanlage wird mit radioaktivem Material gearbeitet.
01:34
Beide Atomanlagen gehören zum Land Schleswig-Holstein.
Auszüge kopiert von http://elbmarsch.org/?page_id=8 by Rosenherz
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