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Thema: Die Welt der Lust |
Politik hat zu beachten, dass sie in Vorbildfunktion ist. Das schließt das Privatleben ihrer Vertreter mit ein. Wie kann jemand glaubhaft sein, der menschliche Schwächen praktiziert und anderen sie nicht gestattet. Auch, wenn es Hans nicht interessiert, so geschieht es dennoch. So mag ich vielleicht eine Dumpfbacke sein, mich aber wie die drei Affen zu gebärden, daran liegt mir nicht.
Wenn hier für Menschenrechte propagiert wird, so sollte auch beachtet werden, dass menschliche Schwächen sehr oft auch Ursache für Menschenrechtsverletzungen sind. Wären die Menschen besser über die menschlichen und unmenschlichen Schwächen der Politik und ihrer Vertreter besser informiert, hätten wir dann das Trauma 2. Weltkrieg und Kriege überhaupt noch zu befürchten?
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Danke Gerhard für den objektiven Klärungsversuch. Sowas leitet nach meinem Geschmack einen Dialog ein.
Politik hat zu beachten, dass sie in Vorbildfunktion ist. Absolut. Daran sind höchste Ansprüche zu stellen. Gibt es Skandale, sind Ross und Reiter zu nennen.
Der Tiefpunkt demokratischer Kultur
Es geht aber nicht, dass eine Frauenpartei ein Wahlplakat gegen Schröder aushängt mit dem Hinweis, dass schon 4 Scheidungen zeigen, dass diesem Mann eine Frau nicht vertrauen kann.
Das schließt das Privatleben ihrer Vertreter mit ein. Wie kann jemand glaubhaft sein, der menschliche Schwächen praktiziert und anderen sie nicht gestattet. Hier ist von Heuchlern die Rede. Wobei die üblen Taten und Charakterzüge nicht einmal sich mit dem decken müssen, wogegen gekämpft wird.
Bitte aufwachen, das betrifft alle, hier ist von uns die Rede. Und wer darauf rumreitet, heuchelt auch. Es schließt Korruption, Betrug, Ausbeutung, usw. ein. Abgesehen von den Heiligen hat jeder mehr und weniger davon. Es hängt auch von den oben erwähnten Vorbildern ab.
Dabei gilt für mich die Trennung in Privat- und Dienstangelegenheit. Die VW-Amigosache ist Dienst oder Haltet den Dieb, schallt's aus dem Glashaus
Auch, wenn es Hans nicht interessiert, so geschieht es dennoch. Es interessiert mich, und ich versuche mit der eLeW, das zu ändern.
So mag ich vielleicht eine Dumpfbacke sein, mich aber wie die drei Affen zu gebärden, daran liegt mir nicht. Du bist keine Dumpfbacke und mein Vorwurf weiter oben an Dich lautet Unsachlichkeit. Dumpfbacken sind die Nazis, die hauen drauf ohne zu denken und du solltest sie nicht imitieren.
Wir hatten den Stadtrat als zutreffendes Beispiel vom Wasser predigen und Wein saufen. Wer sagt dir denn, dass die in deinem Artikel genannten im Alltag den Bordellbesuch ablehnen, vielleicht geben sie Tipps weiter und prahlen damit. Deine Einleitung haut nicht hin und mir stinkt es, wenn nur gepöbelt wird.
Wenn hier für Menschenrechte propagiert wird, so sollte auch beachtet werden, dass menschliche Schwächen sehr oft auch Ursache für Menschenrechtsverletzungen sind. Absolut aber auch trivial.
Wären die Menschen besser über die menschlichen und unmenschlichen Schwächen der Politik und ihrer Vertreter besser informiert, hätten wir dann das Trauma 2. Weltkrieg und Kriege überhaupt noch zu befürchten? Ja natürlich, nichts wäre anders. Das bedingt nicht einander.
Was ist mein Reden?
Politik hat noch auf Jahrhunderte mit dem archaischen Menschen zu tun (inklusiver meiner einer), der instinktgeleitet den eigenen Vorteil sucht. Was so unheimlich wichtig für die Evolution war, das Nachbardorf brandschatzen, die Weiber rauben, das Rudel verteidigen, lässt sich nur in Zusammenarbeit von Herz und Verstand überwinden. Humanismus und Demokratie sind Wege, keine Ziele. Zu sagen "..den ganzen politischen Bereich, der immer mehr im Sumpf der Unehrlichkeit versinkt" ist mit Worten das Nachbardorf brandschatzen. Einen unehrlichen Politiker nennen, nicht einen Politiker brandmarken, ist dagegen ein hilfreiches Feuer anfachen.
Was kommt noch hinzu: Wir theoretisieren. Ein fauler Baum trägt faule Früchte. Auf längere Sicht gesehen trinken Wasserprediger Wasser und Weinprediger Wein.
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Die Welt der Lust heißt dieses Thema.
Zu Beginn wurde eine Quelle genannt, wo Politiker mit Bordellbesuchen in Zusammenhang gebracht wurde. Deren Verurteilung im Forum habe ich versucht zu bekämpfen, weil ich das als Privatsache aus Politik raushalten würde. Die Verurteilung war sinngemäß, dass diese Politiker Wasser predigen und Wein saufen. Meiner Meinung nach fehlte bei der Quelle das Wasser predigen. Warum dürfen diese Politker nicht Sexfreaks sein? Geht einen doch nichts an. Die Quelle hat nirgends belegt, dass diese Politiker die Prostitution bekämpfen oder anprangern.
Jetzt aber haben wir genau so eine Person: Sex-Affäre. Der Gouverneur von New York hat gegen Zuhälter gekämpft, sich "als unerbittlicher Generalstaatsanwalt in dem Bundesstaat einen Namen gemacht - und ließ als Chef einer eigens eingerichteten Task Force gegen das Organisierte Verbrechen zwei Prostitutionsringe vor Gericht bringen."
"Als neuer Gouverneur hatte Spitzer 2006 großspurig einen Kurs mit neuen ethischen Standards in dem Bundesstaat mit der Hauptstadt Albany angekündigt."
Das Verhalten, Wort und Tat nicht zur Deckung zu bringen, darf nicht durchgehen. Wir dürfen uns an so etwas auch nicht gewöhnen. Genau wie Kriminelle gehören solche Leute zur Verantwortung gezogen.
Und nicht nur in der Welt der Lust kommt das immer wieder und überall vor. (Korruption, Erpressung, Mafia). Daher die notwendige Kontrolle (24/7-Demokratie).
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