Locker luftig kommt ein Text von Malte Welding daher, in dem er von sich auf Gutmenschen und Schlechtmenschen schließend, einiges über den Menschen an sich und den alles verbietenden Weltverbesserer insbesondere zusammenstellt: Die Aufhörer.
Weltverbessern ist Unsinn, genau wie ein Versuch, den Menschen zu ändern. Malte Welding warnt: Wir verhalten uns wie nachdenkliche Arbeitsbienen. Den ganzen Tag schwirren wir umher und sammeln und putzen und halten Instand und schließen Lebensversicherungen ab und halten Termine ein und rufen zurück und buchen Waben und sagen Termine ab und ignorieren unser Handy nicht und nehmen einen Zweitjob an und helfen ehrenamtlich bei "Pollen für drohnenlose Larven e.V." und abends, da gönnen wir uns keinen Nektar, wegen der schlanken Linie. Wir sehen im Grunde längst aus wie Wespen.
Leben, aber andere auch leben lassen und dabei sich, aber nicht die anderen, bessern, ist doch sinnvoller, oder nicht?
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