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Thema: Arbeitsgutscheine statt Konsumgutscheine


Von der SPD (Vizevorsitzende Andrea Nahles) kommt der Vorschlag, zur Ankurbelung der Konjunktur Konsumgutscheine an alle zu verteilen. Wer die Diskussion heute mitbekommen hat, kennt die ablehnenden Stellungnahmen. Die will ich nicht erwähnen. Originalton Nahles:" Ohne Holz kein Feuer". Gemeint hat sie aber statt Holz die Steuergelder, die verbrannt werden sollen.

Dabei ist die Sache ganz einfach, vielleicht zu einfach, als dass die Politiker drauf kommen. Wenn für statistisch 3 Millionen und real 8 Millionen Arbeitslose zusätzliche 8 Millionen Arbeitsplätze eingerichtet würden, hätten wir gegenüber jetzt einen entlasteten Sozialsstaat, der das gesparte Geld investieren könnte. Und wir hätten 8 Millionen Menschen mehr in Verhältnissen, in denen sie sich was leisten können.

Woher die Arbeit nehmen? Auch ganz einfach. Den zweiten und dritten Arbeitsmarkt zu Gunsten des ersten ausdünnen, Ehrenämter in Festanstellungen überführen, Schwarzarbeit verhindern, Lehrerzahlen für kleinere Klassen verdoppeln, Richter einstellen, damit die Wartezeit auf Recht verkürzt wird, Polizei einstellen, damit die Überstundenberge verschwinden, und mal für die Jugend klotzen.

Kann nicht wahr sein?
Na denn, die wenigen Arbeiter füttern jetzt 8 Millionen mit durch, das kann nicht wahr sein, geht aber. Dann geht es aber erst recht mit zusätzlichen 8 Millionen Arbeitsplätzen, die sich selbst tragen.
So aber können mit der Steuergeldverbrennung nur Schulden angehäuft werden, wofür die wenigen Arbeiter dann auch noch den Zinseszins mit erwirtschaften müssten.



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