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Thema: Ulla Schmidt völlig konfus |
Ulla Schmidt ist völlig konfus. Nach den vollen Breitseiten gegen ihre Reformeckpunkte eröffnete sie gestern ein neues Ablenkthema gegen die Ärzte in der Bild-Zeitung:
Die Wartezeiten auf Termine bei Fachärzten wären zu lang,
Privatpatienten würden bevorzugt.
Ist ja richtig, aber damit macht sie sich ja selbst zum Horst, wenn sie sich so widerspricht. Die Schlagzeile 2004 in der
Ärztezeitung 2004 war:
Ulla Schmidt hat Finnland zum Vorbild.
Wartezeiten bringen Kostenersparnis.
Also erklärtes Ziel ist Wartelisten einzuführen. Denn klar erkennbar ist ihr Bestreben, niedergelassene Fachärzte auszuhungern zu Gunsten der Ambulanzen an Krankenhäusern.
Solches auch durch limitierter Bezahlung (Budgets) für Ärzte. Da inzwischen die meisten Fachärzte nur noch soviel arbeiten wie auch bezahlt wird, kommen die gewollten Wartezeiten und sind selbstverständlich viel Kapazitäten frei für Privatpatienten.
Nachdem sie schrittweise ihr Ziel erreicht und die Wartezeiten da sind, ist doch das zu bejammern völlig daneben.
Oder populistisch, wenn sie darauf vertraut, dass der Normalbürger nicht durchblickt, und sie das als Waffe
zur Einverleibung der privaten Krankenversicherung benutzt unter dem Motto Abschaffung der 2-Klassenmedizin.
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Ullala sollte ein Denkmal gesetzt werden - sie zeigt eindrucksvoll, wie man sich trotz völliger Inkompetenz und ohne jegliche Vorbildung in die Erste Reihe drängeln und dadurch ein sorgenfreies Leben führen kann. Sie ist die überzeichnete Karikatur des "Typischen Deutschen Politikers", der nur durch den "Typischen Deutschen Wähler" möglich ist.
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