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Thema: Was ist im Irak los schon wieder


Gerhard Höpfner am 21.5.07

Was ist im Irak los schon wieder alles Friede, Freude, Eierkuchen? Die Behörden sind scheinbar dieser Meinung.

Monitor hat schon darüber berichtet:

http://www.wdr.de/tv/monitor/forum/read.php?f=1&i=11618&t=11618f=1&collapse=1

Bezeichnend auch hier die Reaktion der Zuschauer. Irak ist eben weit, weit weg?

Hier noch ein Artikel zum Thema

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25304/1.html

Und wer ist Schuld? Einzelne ständig Beschimfte, oder wir alle, die Stillschweigen bewahren?



Für die, die noch nicht davon gehört haben:

Joshua Key

"Ich bin ein Deserteur" Er schildert seinem Buch seine Zeit im Irak.

«Ich glaube nicht, dass die Kommandeure, die uns Soldaten mehrere tausend zivile Häuser durchsuchen liessen, wirklich daran glaubten, dass wir dort Terroristen aufgreifen oder Massenvernichtungswaffen finden würden. Meiner Ansicht nach wollten sie das irakische Volk bestrafen und einschüchtern. In den Augen unserer Armee waren die Iraker keine Menschen, sondern Terroristen, Selbstmordattentäter, Sandnigger und Lumpenköpfe. Wir mussten sie geringer achten als Menschen, um überhaupt zu unseren Taten fähig zu sein. In der Militärausbildung brachte man uns bei, die Iraker als minderwertig zu betrachten, und diese Haltung überquerte mit uns die Meere, als wir in den Kampfeinsatz flogen.»
Joshua Key. Ich bin ein Deserteur. Seite 233


Man erinnere sich, es ging um den "Export von Demokratie". Liegen Demokratie und Kriegsverbrechen so nah beieinander??

Was haben die Demokratievertreter noch vor?

Karl Müller

Einflussreiche US-Politiker und Militärs verschärfen die Tonart gegenüber Russland. Vier ehemalige russische Generäle äussern in einem Interview mit der russischen Zeitung «Komsomolskaja Prawda», dass sich die USA auf einen Krieg mit Russland innerhalb der nächsten zehn Jahre vorbereiten – weil die russischen Energiereserven allzu grosse Begehrlichkeiten wecken.


Auch mit der selben Masche?

Wie lange lässt sich so etwas die Weltbevölkerung noch gefallen?





Was haben die Demokratievertreter noch vor?


Die Antwort gibt am gleichen Tag der Freitag, Mohammed und die Brandstifter.

FREITAG 32
  • Ziel der Bush-Regierung und des militärindustriellen Komplexes ist die Instabilität.
  • Chaos und permanente Instabilität in einer der sensibelsten Weltgegenden scheinen das einzig "rationale" Steuerungsinstrument dieses Irrsinns zu sein. Die nach Millionen zu zählenden Opfer, die Zerstörung von Infrastruktur und Kulturschätzen wie des sozialen Fundaments für Modernisierung und Demokratisierung, Bürgerkriege und Terrorismus - all das kann die US-Strategie offenbar nicht im Geringsten erschüttern, solange Öl im Überfluss fließt und Preise von bis zu 200 Dollar pro Barrel verhindert werden.
  • ..dann verfolgen die USA eine Mittel- und Nahostpolitik, die einem Verbrechen gegen die gesamte Menschheit gleichkommt;






Konstantin Wecker im TV letzte Woche, die Menschheit wird die Geißel Krieg wahrscheinlich nie abschütteln können. Der Krieg ist zum Wirtschaftfaktor geworden -- unabdingbar mit dem Wohlstand der einen und dem Elend und Tot der anderen verknüpft.

Habe jetzt das Buch von Herrn Key gelesen und es ist nicht zu fassen, was sich im Irak abspielte. Vom Zerschießen unschuldiger Kinder ihrer Köpfe bis zum perversen Fußballspiel mit den Köpfen der durch kurzes Dauerfeuer geköpften Irakern. Was ist den Soldaten angetan worden, dass sie zu solchen Handlungen fähig wurden?

Sie wurden durch unbarmherzigen Drill entmenschlicht, entwürdigt, gebrochen damit sie auf die selbe Art angebliche Feinde behandeln, die sie als noch viel weniger erachten, als sie sich selbst einschätzen. Implantierte Wut , die außer Kontrolle geraten ist, und das im Namen der Demokratie.



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