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Thema: Bundesweiter Grundeinkommenstag am 30.09.06.


Lieber Herr Scholz, heute möchte ich werben, werben für Ihre Teilnahme am 1. bundesweiten Grundeinkommenstag am 30.09.06.

Für den Grundeinkommenstag haben wir eine eigene Homepage eingerichtet: http://www.grundeinkommenstag.org

Auch wenn diese Veranstaltung von der PsgD in´s Leben gerufen wurde, so liegt uns viel daran, diesen Tag partei- und organisationsübergreifend zu gestalten.

Zielsetzung ist, die gesamte Breite der BGE-Bewegung aufzuzeigen.



Tolle Idee,
N.N. per e-Mail:
Zielsetzung ist, die gesamte Breite der BGE-Bewegung aufzuzeigen.

habe mir mal die Seite angeschaut, Respect
Hier soll was angeschoben werden, da kann man nur hoffen das sich wirklich Viele daran mit beteiligen.
Denn eine andere Alternative zu den Hartz Gesetzen kann auch ich nicht erkennen
derkhini



Hartz4 als Ganzes braucht keine Alternative, sondern gehört auf den Müll. Das BGE als Alternative zum Müll ist meiner persönlichen Meinung nach eine der falschen Hoffnungen, die mensch nicht dem BGE aufbürden sollte, aber zur Zeit viele Menschen anlockt.

Solche falsche Hoffnungen sind u.a. die Abschaffung des Kapitalismus und die Änderung der Gesellschaft oder des Individuums. Karl Marx hätte ja auf Thomas von Aquin, wahrscheinlich der Erfinder des "BGE", aufbauen können. Hat er nicht.

Für mich als Wortklauber ist der Begriff BGE falsch, weil es immer irgendwelche Bedingungen gibt. Für mich ist das BGE, wie die eLeW es sieht, das Generelle Grundeinkommen, das GGE. Für alle, ohne Unterschied. Eine Bedingung bleibt, die Bedingung der Machbarkeit, weshalb das eleW-Themenheft 2 vor allem dem möglichen Einführen dieser Idee, also der Machbarkeit gewidmet ist. (Anders die PsgD, da geht es um die Propagierung ihres BGE und "Partei- und organisationsübergreifend" ist nur ein Vehikel.)

Für mich als Politikinteressiertem gehört es sich, wenn ich keine Alternativen kenne, lieber derkhini, sie zu suchen, sie nach dem Finden zu durchleuchten und abzuwägen.
  • Wie wäre es mal, sich von der Ansicht zu lösen, "Es gibt nie wieder Vollbeschäftigung." Wäre doch mal was, sie zu wollen. Denn 10 Millionen Arbeitslose jetzt, bedeuten eine Minus-Summe x, die vom jetzigen Bruttosozialprodukt abgeht. 10 Millionen Arbeitslose weg ergeben dagegen die Plus-Summe 2x, die zum jetzigen Bruttosozialprodukt dazukommt. Damit wäre der Sozialstaat, der beim BGE auf Level Null dahinknirscht, eine federleichte Bürde für die Gesellschaft.

  • Wie wäre es mal, aus unserer angeblichen Leistungsgesellschaft eine wirkliche Leistungsgesellschaft zu machen. Fast alle Millionäre, die es bei uns gibt, sind es wegen eines Einkommens aus Grund und Boden. Ich sage es nochmal, Einkommen von Grund und Boden, also sind die die wahren BedingungslosenGrund-Einkommen-Empfänger. (Aber deren BGE hat auch eine wichtige Bedingung/Hauptursache, die Erbtante oder die reichen Eltern.)

  • Wie wäre es mal, auf das EBGE zu schauen (Das EBGE soeben für dich, derkhini, von mir entdeckt, ist das Existierende BGE). Das EBGE erhalten alle Beamten und Unkündbaren. Es steht in der Kritik, weil es nicht nur froh macht, sondern auch faul. Die Wirtschaft kann das nicht gebrauchen, es sei denn, es handelt sich um ein Monopolunternehmen. Der Staat hat viele Monopole und daher ein reichhaltiges Angebot für EBGE-Stellen, meiner Schätzung nach für jeden Menschen einen. Beides, das BGE und das EBGE wecken immer die Frage nach der Finanzierbarkeit. Ich persönlich bin für das EBGE, aber nur mit eingebauter Leistungskontrolle.

Nun wieder zum Punkt: Das BGE ist nur eine Facette der gesellschaftlichen Organisation oder Politik. Nur ein kleiner Teil der aktuellen Diskussion. Aber auch dieses kleine Teil kann nur eingebettet sein in einem gesellschaftlichen Konsens. Und dem dient die 24/7-Basisdemokratie. Hier.

Alles Gute, huscholz


Zuletzt bearbeitet: 01.08.06 16:25 von Administrator

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