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Thema: Krankenhausreif |
Der aktuelle SPIEGEL, S.56, enthält einen Vergleich der Jahresgehälter von Krankenhausärzten in verschiedenen Ländern. Die Zahlen gelten für kaufkraftbereinigte USDollar. Was zeigt mir das?- Das Elend einer Volkswirtschaft wird besonders deutlich an der Zerschlagung des Mittelstandes.
- Ärzte könnten mit amerikanischen Gehältern anteilig eine fünffach höhere Binnennachfrage auslösen.
- Da auf jeden Arzt mindestens ein weggesparter kommt, könnte der Ärztestand eine zehnfach höhere Binnennachfrage auslösen.
- Da Krankenhausärzte kaum Freizeit haben, entfallen Arbeitsplätze in Restaurants, Opern und Yachthäfen. Die Binnennachfrage könnte sogar zwanzigfach sein.
Zuletzt bearbeitet: 11.11.05 17:19 von Administrator
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Haben Sie etwas in der Zeitung über den Ärzteprotest am 9.11. gsehen. Mein Bruder hat sich per Leserbrief über die ausgefallene Berichterstattung bei Tagesspiegel und Berliner Zeitung beschwert:
Werte Damen und Herren,
das ist ja eine tolle Nicht-Berichterstattung über die Kölner Protestaktion! Unsere Tageszeitungen verkommen zu Regierungspostillen, die in schwierigen Zeiten keinen Ärger machen wollen. Anbei eine gute Zusammenfassung der Gründe, die auch dem gutwilligsten Arzt zunehmend den Beruf verleiden.
Mit freundlichem Gruß
Thomas Scholz
Die Zusammenfassung ist eine pdf-Datei, 1MB groß mit 17 Seiten, der Kassenärztlichen Vereinigung NRW.
Wie bei meinem ersten Link gleich hier oben zu lesen, geht es um die Schließung von Arztpraxen, deine und meine Versorgung und 500.000 Arbeitsplätze.
Zuletzt bearbeitet: 10.11.05 16:26 von Administrator
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Was soll dass?
Wenn ich Arzt wäre, würde ich 150.000$ steuerfrei verdienen. Sofort. Wo? Na in Dubai.
Sonst ab in die Tonne
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@Tonne
Damit der freie Markt, für den Sie offensichtlich eintreten, funktioniert, wünsche ich Ihnen ein recht hohes Einkommen, damit Sie im globalen Markt die jeweils beste Behandlung für sich den anderen Behandlungsbedürftigen wegkaufen können.
@Alle
Viel lässt sich kritisieren. Mit dem falschen Krankenkassen- und Pflegeversicherungssytem lassen wir uns um die mögliche ärztliche Versorgung betrügen. Ganze Landstriche werden von Ärzten entvölkert. Der Nachwuchs wird verschaukelt, wandert wegen Chancenlosigkeit ab oder studiert was Anderes. Schreiben Sie mir über weitere Punkte.
Worum es hier immer wieder geht, ist doch die Idee, wie das Falsche gestoppt werden kann. Du und ich, wir können das offensichtlich nicht anderen überlassen. Wir müssen uns eben selbst um die Politik kümmern - in allen Bereichen - leider. Es geht nur mit Basisdemokratie. Das von der Mehrheit für richtig Befundene muss sich durchsetzen. eLeW, oder wir landen tatsächlich in der "Tonne".
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Aachener Zeitung, 7. 10. 2005:
"AOK: Pflichtjahr für Ärzte auf dem Land
Osnabrück. Angesichts des Ärztemangels in Deutschland hat der AOK-Bundesverband ein Pflichtjahr für junge Ärzte in ländlichen Gebieten gefordert. Mit finanziellen Mitteln allein werde es nicht gelingen, junge Ärzte in unterversorgte Regionen wie Ostdeutschland zu locken, sagte der stellvertretende Vorstandschef Johann-Magnus von Stackelberg. Ein Pflichtjahr vor der eigentlichen Niederlassung sei eine einfache und wirkungsvolle Lösung.
Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (Virchow-Bund) wies den Vorschlag als absurd zurück. Der Ärzteverband macht für den Ärztemangel vor allem Politik und Krankenkassen verantwortlich. (afp)"
Im krankenhausreifen Deutschland wird zunehmend auf kostenlose Praktikanten zurückgegriffen, die keine Übernahme erwarten dürfen. Da bieten sich die jungen Ärzte als kostenlose Aushilfe natürlich an. Und Aachen lässt jetzt unbezahlte Studenten sogar Satellitenprogramme übernehmen. Nehmen wir noch die Ehrenamtlichen dazu, sind wir nicht ein Billiglohnland, sondern ein Kostenloslohnland. Und zwar inzwischen flächendeckend.
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"Arbeiten Sie auch umsonst?" So beginnt eine Bildergalerie mit 24 Fotos der Ärztezeitung im Internet. Dort sieht Mensch Transparente wie:- Patienten lernt Fremdsprachen, eure Ärzte tun es auch
- Bezahlung weg = Arzt weg
- Erst stirbt die Praxis, dann der Patient
- Praxispleite, Helferinnen Hartz IV, Arzt Ausland, 2000 Patienten ohne Arzt
- Geiz ist geil, Arzt ist fort
Das stammt von dem schon oben erwähnten Ärzteprotest am 9.11.2005 in Köln.
Gestern, am 26.11.2005 gab es einen weiteren Protest in Potsdam. Ab Montag beginnt ein landesweiter Streik. Im Januar 2003 gab es das schon mal in Potsdam.
In Berlin streiken 1500 Charite-Ärzte.
Da passt die Senkung der Arzthonorare. Die Bundesgesundheitsministerin will mit der Benachteiligung von Kassenpatienten bei den Ärzten aufräumen und für die gesetzlich Versicherten eine neue Gebührenordnung einführen. "Unser Ziel ist, dass medizinische Leistungen gleich honoriert werden, egal ob sie für einen privat oder einen gesetzlich versicherten Patienten erbracht werden", sagte die Ministerin. "Es ist sehr ungerecht, wenn die gesetzlich Versicherten, die zum Teil auch hohe Beiträge bezahlen, auf eine Behandlung viel länger warten müssen als ein Privatpatient, an dem die Ärzte mehr verdienen."
Was das bedeutet, schildert mein Bruder als Betroffener. Ich kopiere seinen Brief nachfolgend.
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Hier irrt die Gesundheitsministerin gewaltig!
Im Interview mit der Berliner Zeitung vom 17.11.2005 präzisiert Frau Ulla Schmidt ihre Pläne für die kommende Legislaturperiode: Um eine Klassenmedizin zu verhindern, sollen Privatpatientenhonorare denen der Kassenpatienten angeglichen werden. Mangels Honorardifferenz würden dann Kassenpatienten nicht mehr benachteiligt werden. Außerdem sollen Krankenhausärzte auch im ambulanten Bereich arbeiten, um Versorgungsengpässe zu vermeiden. Warum sind solche Pläne irreal und abwegig?
Schon immer waren die Arzthonorare der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geringer als Privatpatientenhonorare, da der GKV von der Ärzteschaft ein Sozialrabatt eingeräumt wurde. Denn die Gesetzliche Krankenversicherung wurde von Bismarck begründet, um die arme Bevölkerung nicht im Krankheitsfalle unverschuldet in Not geraten zu lassen. Diese Honorarminderung konnte die Ärzteschaft tragen, weil in beiden Bereichen (GKV und Private Krankenversicherung (PKV)) genügende Honorare gezahlt wurden (Im GKV-Bereich 25% der Kassenausgaben für ambulante Arztbehandlung). Im Laufe der Jahrzehnte wurde durch Anheben der Pflichtversicherungsgrenze beim Einkommen der Anteil der GKV-Versicherten immer weiter erhöht. Das durchreglementierte Krankenversicherungssystem für Bedürftige wurde zur Zwangskrankenversicherung für den Großteil der Bevölkerung (fast 90%). Mit der intendierten „Bürger“versicherung würde sie es zu 100% werden.
Die Einnahmen der GKV sind lohnsummenabhängig. Mit stetiger Minderung der Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer ist die GKV in eine Einnahmekrise gekommen. (Die Plünderung der GKV zur Sanierung von Renten- und Arbeitslosenversicherung noch bis ins Jahr 2002 hinein (Stichwort Sozialverschiebebahnhof) soll jetzt nicht erörtert werden.) Zur Stabilisierung wurde ärztliche Arbeit immer geringer vergütet, bei zurückgehenden Einnahmen also bei den Leistungserbringern gespart. Richtig gewehrt haben sich die Ärzte nicht. Es ist eine inhomogene Gruppe von Individualisten, die zudem in der Ethikfalle verfangen ist. Das bedeutet, der Hilfesuchende wird notfalls auch ohne Honorar behandelt, aus ärztlichem Selbstverständnis heraus wird keiner in Stich gelassen. Zusätzlich brachten Ärzte aus der Ex-DDR nicht das Selbstbewusstsein mit, für hohe Leistung und entsprechender gesellschaftlicher Anerkennung auch ein entsprechendes Honorar einzufordern. Sie konnten für Lohndumping genutzt werden. Was so im Arztbereich zu sparen ist, wurde von Kassen und Politik rasch erkannt und als Werkzeug benutzt. Mit jedem GKV-Reformgesetz wurde ärztliche Arbeit entwertet, entweder geringer vergütet oder mehr Leistungen fürs gleiche Honorar verlangt. Die Schmerzgrenze ist bei der Ärzteschaft längst überschritten, auf Proteste wurde nicht reagiert. Man meint, auf niedergelassene Fachärzte und deren wohnortnahe Behandlung ganz verzichten (es wäre eine teure Luxusdoppelversorgung) und sie in die Insolvenz treiben zu können. Mit der Teilung der Ärzteschaft in „Haus-“ und Fach-Ärzte und ein paar Honorarbonbons für Hausärzte hat man erfolgreich eine Hälfte der niedergelassenen Ärzte zum Stillhalten gebracht. In Reaktion auf unzureichende Honorare im Kassenbereich haben sich Ärzte zunehmend um Privatpatienten bemüht, auch der Autor ist zu solchem Handeln gezwungen. Oder sie haben Selbstzahler(„Igel“)leistungen eingeführt. Selbst merkantil orientierte Methoden aus dem Heilpraktikerbereich wurden übernommen und haben zu entsprechender Beschädigung der Profession Arzt geführt (Ich schrieb 1999: Unsere Gesellschaft bekommt die Ärzte, die sie verdient.). Alles nur, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Jetzt haben wir die Situation, dass der Arztberuf in Deutschland kaum Perspektiven bietet. Der Krankenhausarzt kann seine Ausbeutung nicht mehr als Übergangsphase zu besseren Zeiten ansehen und aushalten, weder Aufstieg im Hause noch Niederlassung bessern die Situation entscheidend. Nachfolger für in Ruhestand gehende Ärzte sind schwer zu finden (wir brauchten 1 Jahr, um eine Nachfolgerin für unsere Praxispartnerin selbst hier in der Hauptstadt mit ihrem attraktiven Umfeld zu finden), ein Viertel der Berufsanfänger (für teures Geld ausgebildet) geht nicht in Deutschland in den Beruf. Und Berufserfahrene aller Fachrichtungen werden ins Ausland abgeworben, wo sie ein wesentlich höheres Honorar erwartet. Zudem geht die Hälfte der niedergelassenen Ärzteschaft aus Altersgründen in den nächsten 10 Jahren in den Ruhestand. Das PKV-Honorar mit einer Gebührenordnung von 1996 ist preissteigerungsbedingt 13% weniger wert als 1996.
Wer dies alles weiß, kann doch nur den Schluss ziehen, die Kürzungen der Vergangenheit waren überzogen (nur noch 13% der Kassenausgaben sind für niedergelassene Ärzte, also für die ambulante Behandlung), Arzthonorare müssen wieder eine angemessene, international vergleichbare Höhe haben!
Wie sieht es aktuell aus? April 2005 wurde für die GKV ein neuer Gebührenmaßstab gültig (EBM2000plus). Es wurden viele Arztleistungen abgewertet oder pauschalisiert. Als Kalkulationsgrundlage sollte ein Arztstundenhonorar von 46,20 Euro (!) erreicht werden mit einem Punktwert von 5,1 Cent. Das ist wahrlich bereits knapp, soll doch davon auch noch das Personal bezahlt werden (und verlangt z.B. ein Firmentechniker für die Wartung von Praxisgerät 78 Euro die Stunde). Selbst diese Honorarhöhe wurde bundesweit den Ärzten von den Kassen verweigert, meist wurde ein Punktwert von nur 4,1 Cent durchgedrückt und damit nochmals um fast 20 Prozent gesenkt. Neuinvestitionen sind nur bei Einnahmen in PKV-Höhe möglich, diese aber kommen allen Kranken zugute.
Wenn die Ministerin also ankündigen würde, die GKV-Honorare sollen auf PKV-Höhe angehoben werden, wäre das ein erster richtiger Schritt. Aber das Überlebens“brot“ der PKV-Honorare auf Kassenniveau zu kürzen, würde Klasse-Medizin in Deutschland abschaffen und eine klassenfreie, durchgehend schlechte medizinische Versorgung in Deutschland einführen. Auch der Autor würde seine Praxis schließen müssen. (Wann soll übrigens die 1.Klasse bei der Deutschen Bahn abgeschafft werden?)
Zur Entlastung bei weiterem Ärzteschwund plant Frau Schmidt, Krankenhausärzte ambulant behandeln zu lassen. Hier belügt sie sich selbst, ist doch von der Koalition vereinbart, die Einführung des europäischen Arbeitszeitgesetzes auf 2007 zu verschieben, um die Neueinstellung von dann mehr benötigten Krankenhausärzten zu vermeiden. Bis dahin sollen weiterhin Bereitschaftsdienste nicht als volle Arbeitszeit und Überstunden nicht vergütet werden. Wie sollen diese Krankenhausärzte, die ohnehin unzumutbar zuviel arbeiten, dann noch zusätzlich ambulante Behandlung übernehmen?
Fortsetzung folgt.
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Fortsetzung, Hier irrt die Gesundheitsministerin gewaltig!
Verdrängen oder Leugnen der Wirklichkeit ist keine Ausgangsbasis für eine gute Gesundheitspolitik.
Was ist zu tun?
Zunächst sind erkannte Fehler zu beheben.
a) Das letzte GSG von 1992 hat eine Ausgabenexplosion der Kassen für betriebswirtschaftliche und juristische Beratung und Verwaltung bewirkt wegen der vielfältigen neuen Vertragsformen im ambulanten wie stationären Bereich. Korrekte Ausgabenaufstellungen hatten vor dem 92er GSG die Kassenverwaltungskosten in einer Höhe knapp unter denen für ambulante Arztbehandlung ausgewiesen. Jetzt, da die Verwaltungskosten der Kassen durch die jüngsten Gesundheitswesenreformgesetze ins Peinliche angestiegen sind, werden sie nicht mehr veröffentlicht. Beispielsweise werden Leistungsausgaben als Grafik gezeigt, wo Kassenverwaltungsausgaben gar nicht erst auftauchen und durch deren Vorwegabzug dann 17% der Leistungen für Ärzte ausgegeben wären (TK-online/Medienservice/Infografiken). Oder in der FAZ: Kassenverwaltungskosten–netto 5%, Sonstige Ausgaben 17%. Das heißt, mittlerweile schluckt die notwendig gewordene Verwaltung so viel mehr Geld, dass für die, die die eigentliche Arbeit tun, die Ärzte, nicht mehr genügend übrig bleibt. Hier müssen die Grundlagen für die irrsinnige Ausuferung kleinster Sonderverträge wieder abgeschafft und die Kassenverwaltungsausgaben hierfür zurückgefahren werden. Dann ist das Geld da, dass der Doktor wenigstens auf seine knapp 47 Euro die Stunde kommt, also einen festen Punktwert von tatsächlich 5,1 Cent im ersten Schritt. Damit wird auch der Jobmotor Gesundheitswesen nicht völlig abgewürgt.
b) Eine Systemumgestaltung mit Fachärzten nur am Krankenhaus oder an Medizinischen Versorgungszentren als Poliklinikform sollte nicht am unwissenden Volk vorbei durchgeführt werden. Hier sollte ehrlich informiert werden auch über den dann nicht mehr schnell möglichen Facharztzugang und die Wartefristen wie im Ausland. Der derzeitige Hintertürweg durch Aushungern der niedergelassenen Fachärzte ist eines demokratischen Rechtsstaates unwürdig.
c) Es muss der Mut gefunden werden zu definieren, welche medizinischen Leistungen jedem GKV-Versicherten gewährt werden und welche nur mit Eigenbeteiligung zugänglich sind. Dazu gehört auch die Definition, welche Medikamente bezahlt werden und bei welchen die Mehrkosten selbst getragen werden. Es sind genügend Bürger in der GKV, die für sich im Krankheitsfall nur das Beste wünschen und dafür auch bezahlen würden. Die Scheinheiligkeit, jedem das Beste zu versprechen und vom Arzt verlangen, nur das Ausreichende und Billigste zu verordnen, muss beendet werden. Auch das ist ein Ärgernis, der Ärzte aus dem Beruf treibt.
d) Langfristig sollte schrittweise auf eine Kapitalstock-gestützte Krankenversicherung auch im GKV-Bereich umgestellt werden mit verschiedenen Wahltarifen. Der hocheffiziente PKV-Bereich, der sich sogar leisten kann, für Werbemaßnahmen und Vertreterprovisionen fast soviel auszugeben wie für ärztliche ambulante Behandlung, ist dabei durch Wahlfreiheit und Kontrahierungszwang auszubauen.
e) Eine allgemeine Krankenversicherungspflicht ist richtig.
f) Der GKV-Versicherte fühlt sich derzeit seiner Krankenversorgung nicht sicher trotz regelmäßig bezahlter, z.T. hoher Beiträge. Durch vollständige Transparenz der Kassenwirtschaftszahlen muss ein Ausgabenmißbrauch, z.B. bei unsinnigen Werbemaßnahmen im Pseudowettbewerb, verhindert werden.
g) Krankenkassen sollte gestattet werden, ebenfalls Privatversicherungstarife anzubieten.
Wer eine staatliche Einheitskrankenversorgung befürwortet, sollte ins Ausland schauen auf Rationierung, schweren Zugang zum Facharzt, Altersbegrenzung für teure medizinische Leistungen, lange Wartelisten und einem grauen Markt für den Selbstzahler.
Dr. Thomas Scholz, Internist,
Waidmannsluster Damm 41,
13509 Berlin (Tegel), am 23.11.2005
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