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Thema: a) Für wen steht die eLeW? |
Ein Grundgedanke bei der Stiftung der eLeW war, eine neue Partei für die Nichtwähler zu bieten. Damit zielt die eLeW auf den Stimmenanteil zwischen maximaler und minimaler Wahlbeteiligung. Und auf den Wähler, der den anderen Parteien verloren gegangen ist.
Damit kann eine Zielgruppe beschrieben werden: Politisch interessiert, aber einverstanden, den richtigen Leuten alle vier Jahre den Regierungsauftrag zu übertragen.
Ein weiterer Grundgedanke ist, die für das Zusammenleben in Gesellschaft erforderlichen "Arbeiter" zu vereinen und vor Tyrannisierung zu schützen. "Arbeiter" sind alle, die nicht nur ihre "Pflicht" tun, sondern Einsatz zeigen und uns voranbringen. Diese Leute brauchen Sicherheit und ein friedliches Umfeld, um ihren Geschäften nachgehen zu können. Tyrannisiert werden sie von Bürokraten, Schmarotzern, Stänkerern bis runter zu Sprayern oder Mietnomaden. Dahinter steckt auch die Einsicht, dass alle mal mehr oder weniger ihre Pflicht erfüllen, mehr oder weniger über sich hinauswachsen und je nachdem, auch mal stänkern oder tyrannisieren, es also immer in Gesellschaft menschlich zugeht.
Mit diesen "Arbeitern" müsste es möglich sein, in einem Regelungsprozess mit These, Antithese und Synthese zu Vorgaben zu kommen, mit denen sich leben lässt. Die eLeW steht also für alle mit einsichtigem Verhalten.
Solchen Leuten, so das Modell, soll auf Zeit das politische Mandat übertragen werden. Dafür erhalten sie keine Diäten, keine Aufsichtsrats- und Versorgungsposten, sondern Lohn/Gehaltsfortzahlung und das Drum und Dran, was nötig ist, um das Mandat auszuüben und unbeschadet in den Alltag zurückzukehren. Damit steht die eLeW für den Volksvertreter (erfolgreiche Frauen und Männer aus dem Volke - auf Zeit - die richtigen Leute) und nicht für den parasitären Typ Politiker, der metzelnd in der eigenen Partei sich nach oben bringt und dann "Macht verinnerlicht" empfänglich für Steuerung durch "Mächtigere" ist.
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(Vorbemerkung: Dieses Forum sollte Plattform für die nach anfänglicher Begeisterung der ersten drei Jahre ermüdenden Mitglieder sein, zu sagen, wie es weitergeht. Fünfeinhalb Jahre nachdem das Forum mit a) bis j) einige Anregungen bot, fängt es mit neuen Kommentaren wieder bei a) an.)
Heute hat sich Bundespräsident Christian Wulff aus dem Amt abgemeldet. Gregor Gysi sagt, das Amt des Bundespräsidenten ist beschädigt. Eigentlich ist er mit dem Sammeln von Vergünstigungen ein Repräsentant des Geiz-ist-geil-Volkes, des Volkes der Schnäppchenjägers, der Steuer-Hinterzieher und -Flüchtigen und der-Mensch-ist-egal-das shareholder value-muss-stimmen. In diesem Volk gibt es aber unermüdlich arbeitende, die sich für andere einsetzen, nicht nur Ehrenamtliche, sondern viele Arbeiter, Gewerkschafter, Mittelständler, Unternehmer und sogar Sportler, die Fahne hoch haltend. Den Tüchtigen den Weg in die Politik bahnen, und die Bestechlichen fern halten, darauf kommt es an.
Das eLeW-Modell heißt Urlaub aus der augenblicklichen Stellung für eine Politik auf Zeit bei Fortzahlung der Bezüge (nicht nach Diätentabelle) und Rückkehr in die Arbeitswelt.
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