eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
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Thema: Geben Sie mir bitte ein Konzept


Hallo,

ich bin leidenschaftlicher Praktiker, schon immer gewesen, und werde es auch bleiben. Geben Sie mir ein gradliniges und vor allem aussagekräftiges Konzept. Ich werde Gleichgesinnte finden und schon morgen beginnen, es Schritt für Schritt zu verwirklichen - alles andere kostet nur Zeit einschl. Geld. Und was bringt es letztlich? NICHTS!

Voraussetzung allerdings wäre, sowohl ICH und Gleichgesinnte müssen problemlos erkennen können, das dieses vorgegebene Konzept gundsätzlich allen Menschen und der menschlichen Umwelt auch wirklich langfristig beständig sinnvoll dienlich ist und nach den wahren Gesetzen von Moral und Ethik funktioniert!

Ich bin mir ganz sicher, seit Menschengedenken wartet man sehnsüchtig auf so ein Konzept. Es gab vielleicht schon sehr gute politische und wirtschaftliche Konzepte, aber noch NIE haben sich diese durchgesetzt. Warum wohl? Oder wer hat solche Idealkonzepte immer und immer wieder "LEGAL" zerstört?

Ich will damit sagen, es nutzt heute nicht mehr NUR eine Meinung zum X -Problem zu haben, dafür stecken wir alle bereits viel zu tief im Sumpf eines höchst korrupten Wirtschafts- und Finanzsystems, Macht- und Profitgier usw..
Es wird auch politisch nicht mehr zu lösen sein, es muß eine totale Bewußtseinsveränderung in den Köpfen der Menschheit ohne viel WENN und ABER erreicht werden. Das wiederum ist NUR möglich, wenn man die wahren Ursachen selber kennt, ein schlüssiges Konzept zur Ursachenbeseitigung entwickelt und dann erst die Masse der Menschen zur Umsetzung durch WAHRE Information mobilisiert und davon ist "eLeW" meines Erachtens noch sehr weit entfernt.

Sie können heute nicht mehr NUR mit einer selbst verfaßten Meinung die Welt verändern, Sie brauchen kurze unmißverständliche Fakten in einer für die Masse verständlichen Sprache.

Beispiele:
1. Das eLeW-Programm ( 29 Punkte) sind mir zu oberflächlich und sagen alles oder nichts aus. Hier braucht man lieber nur die wichtigsten 10 Punkte und dafür aber wahrheitsgetreu, allessagend und bestimmend für Gleichgesinnte verständlich formuliert.

2. Die eLeW-Ziele (Arbeit für alle - besser und billiger), sagt mir so überhaut nichts. Ein ehrliches und auf Bedürfnisse aller Menschen ausgerichtetes Wirtschaftssystem bietet garantiert nicht NUR Arbeit für alle, sondern auch genügend Arbeit, die indivduell auch Spaß macht und auch großzügig entsprechend der Leistung ausreichend entlohnt werden kann. Oder sollen 80% der Menschen die Sklaven von 20% Reichen bleiben, damit die in Saus und Braus leben oder Ihre Macht- und Profitgier auf Kosten der restlichen Menschen noch brutaler befriedigen können.

3. Das eLeW-Ziel Bildung für alle (Ohne ist es aus mit der Demokratie), auch das sagt mir zum Beispiel überhaut nichts. ODER wissen Sie, was unsere Kinder einschl. Lehrkräfte den ganzen Tag in der Grundschule/Hauptschule/Fachschule/Berufsschule/Uni etc. machen, wenn sie einfache Grundrechnungen nicht können und auch teilweise nicht mal EU-Länder auf einer unbeschrifteten Landkarte richtig zuordnen können, wie das erst kürzlich im Fehrnsehen live gezeigt wurde.
Oder warum lernen nicht schon Kinder von der wahren "Luftblase" Wirtschaftswachtum/Zinseszins etc.. Es wäre doch einfach zu erklären - man bläst einen Luftballon solange auf, bis er platzt - aber was sollen die Kinder von den Erwachsenen denken, denn wir Schlaumeier blasen ja auch schon über 50 Jahre und merken nicht, wie gefährlich das ist, wie wir unbemerkt belogen/betrogen werden und bereits eine systematische Existenzvernichtung in fast allen Bereichen der Gesellschft, Bildung, Umwelt, Gesundheit und Wirtschaft stattfindet, usw. usw. usw.

Ich empfehle, nicht das Rad neu zu erfinden, sondern erst selber die wahren Ursachen erkennen, dann ein gutes Konzept vorgeben und erst dann Gleichgesinnte finden!



KONZEPT
Bei der Frage nach einem Konzept muss ich staunen. Vor lauter Bäumen wird der Wald nicht gesehen. Das Konzept ist die eLeW als Ganzes. Aber gerne, bitte sehr, das Ganze mal im Einzelnen:
1. Das Grundgesetz verlangt nach der Parteiendemokratie, der Weg zur Volksherrschaft geht nur über eine Volkspartei.
2. Die Parteien des vorigen Jahrhunderts und jede Neuauflage im alten Stil gehören auf den Schrott. Symptomatisch ist der Kampf um die Macht gegeneinander, ohne Rücksicht auf die Schädigung der Interessen der Gesellschaft oder von Teilen der Gesellschaft. Die eLeW ist total anders, sucht nicht die Macht, sondern sucht das Richtige für das Volk zu erreichen.
3. Das Richtige wird basisdemokratisch von der Mehrheit ermittelt. Hierzu können alle permanent an 7 Tagen die Woche rund um die Uhr an den Abstimmungen teilhaben.
4. Die Ich-Vertreter in politischen Positionen werden durch Volks-Vertreter ersetzt. Der Politiker des vorigen Jahrhunderts ist der intrigante Ellbogenfahrer mit Hausmacht, der Kritik abwürgt, Konkurrenz zur Strecke bringt und jeder Lobby erliegt, die seine Position stärken könnte. Der Politiker der eLeW ist die erfolgreiche Frau und der erfolgreiche Mann, deren Berufsleben für eine politische Position gegen Lohnfortzahlung und Aufwandentschädigung, aber nicht für Diäten und Pensionen unterbrochen wird. Nach Ausübung des Mandats ist die Rückkehr in den bisherigen Beruf die Regel.
5. Auf dem Weg der eLeW ist der erste Schritt die Gewinnung der Mitglieder. Jedes Mitglied gewinnt durch das Vertreten der mehrheitlich gefundenen richtigen Politik neue Mitglieder, egal was Lobbyisten, Medien und Verbände verbreiten. Nach Erreichen einer breiten Mitgliederbasis können im zweiten Schritt die Volks-Vertreter gesucht werden, wenn nicht Erfolgreiche ohnehin bei der eLeW mitmachen. Im letzten Schritt wird die eLeW sich an allen Wahlen beteiligen.

Zusammenfassung: Mit einer ganz anderen Partei für Nichtwähler, Parteiverdrossene und an den Verhältnissen Zweifelnde soll Basisdemokratie verwirklicht und das fürs ganze Volk Richtige umgesetzt werden.
Hinweis: Jede andere Form von Protest ist wirkungslos.

Wer das versteht, soll schnell beitreten und/oder dafür werben. Alles Gute, Hans U. Scholz



In der E-Mail-Kopie am Anfang wird nach dem Konzept gefragt, gemeint ist sicherlich ein Paket von Richtlinien, für das die eLeW eintritt. Dass die eLeW die Deklaration der Menschenrechte für ihr Programm übernimmt bedeutet nicht nichtssagende Oberflächlichkeit, sondern eher eine Bürde, an der sie sich vielleicht übernimmt. Die Verwirklichung der Menschenrechte stößt auf großen Widerstand.

Was mich interessiert, ist das Konzept vor dem Konzept. Wenn man seriös ist, geht man doch nicht einfach her und gründet eine Partei. Man wird sich das Wie, Wozu, Für wen, Womit usw. doch reiflich überlegen. Gibt es das "Urkonzept" der eLew?

MfG,
A.K



URKONZEPT
Meine beiden Brüder und ich können und wollen keine der aktiven Parteien wählen. Was tun?
Eine Analyse des politischen Handelns ergab, dass der Wunsch nach Machterhalt von Personen oder Parteien bestimmend ist. Der Bürger wählt, die Parteien bestimmen, mehr und mehr greift der Lobbyismus ein, und der Bürger bleibt dem fern. Wo sich Bürgerunmut äußert, verpufft er wirkungslos in Initiativen oder Demonstrationen. Die Zahl der Nichtwähler steigt unverdrossen, der Rest der Wähler straft die jeweilige Regierung ab.
Das Urkonzept der eLeW sieht vor, eine Plattform für die Bürgerbeteiligung zu schaffen, damit Demokratie überlebt, weil die Politik in der Gesellschaft akzeptiert und mit Willensbildung UND Entscheidung verwoben ist. Das Vehikel dafür ist eine ANDERE Partei. Die Parteistifter mögen vertrauenswürdig sein oder nicht, sie halten sich neutral heraus. Die eLeW muss vertrauenswürdig sein und bleiben. Sie nimmt weder Spenden noch Vergünstigungen an. Ihre Kasse kann von jedem Mitglied eingesehen werden. Die Einnahmen sind nur 10 Euro pro Jahr und Mitglied. Ihre politischen Inhalte werden von den Mitgliedern eingebracht und gesteuert. Die politische 'Macht' wird von allen Mitgliedern ausgeübt, und schließlich, wenn die eLeW 'regiert' auch die Legislative. Das ist das Urkonzept: Die direkte Demokratie mitten im und trotz eines Parteienstaates.
Alles Gute, Hans U. Scholz, der wegen der Beiträge von dir und dir immer weniger zu Wort kommen will. Also bitte beitreten.



Ein gradliniges und aussagekräftiges Konzept, wie es vielleicht im ersten Beitrag verlangt wurde, muss volkswirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte vernetzen.

Erfreulicherweise ist jetzt in der 2. Auflage wieder das Buch erschienen: Andreas Becker, "Zukunftsfähige Politik", ökom verlag, Waltherstr. 29, 80337 München, ISBN 3-928244-72-8.

Das Konzept umfasst Wirtschafts- und Geldpolitik, Finanzpolitik, allgemeine politische Notwendigkeiten, Sozialpolitik, Umweltpolitik, internationale Politik und eLeW-typisch Reform der Politik und Bürgerbeteiligung am politischen Tun.

Das Ganze wird daran ausgerichtet, dass Politik auch für die nachfolgenden Generationen Verantwortung übernehmen muss. Nachhaltigkeit ist deshalb immer beachtet, im Gegensatz zur Politik des vorigen Jahrhunderts, wo es um Wiederwahl egal auf wessen Kosten ging.

Hier ein älterer Beitrag des herausgebenden Studienbüro Jetzt & Morgen, Nachhaltigkeit und interaktive Gerechtigkeit, 1998 http://www.sbjum.de/html/intergenerativ.html.

Alles Gute, Hans U. Scholz

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