eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
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Thema: Mal ein Wort zum Weg |
Zitat: Stärkung des Wir (Volksentscheide und eigene Verantwortung)
Frage: Ein guter Gedanke, doch müssen wir nicht erstmal wissen, Wer wir sind? Deutsche, Europäer oder Weltbürger? Oder alles zusammen?
Zitat: Anerkennung von Leistung (Können geht vor Schmarotzen)
Frage: Wieso sollte ein Schmarotzer nicht anerkannt werden? Zeigt er der Gesellschaft nicht die Fehler auf, die die Gesellschaft macht?
Zitat: Reform der Politik, dann Reformpolitik (Nützlichkeit vor Profit)
Frage: Durch eine unbekannte Partei aus dem Internet? Ohne genauere Aussagen darüber? Und wie wollen Sie die Politik reformieren? Mit neuen Gesichtern (Personen)? Welche?
Zitat: Vollbeschäftigung (Alle Arbeit bezahlbar machen)
Ablehnung: Unsere Arbeit ist bezahlbar. Warum sonst sind wir dann Exportweltmeister und das bei dem jetzigen Stand des Euros gegenüber dem Dollar? Sogar innerlands ist unsere Arbeit bezahlbar.
Zitat: Stärkung der Eigenverantwortung (Hierzu muss die Handlungsfähigkeit des Einzelnen gestärkt und nicht abgebaut werden)
Frage: Wer bitte schön als der Mensch selbst kann seine Eigenverantwortung stärken? Haben wir in Deutschland nicht genug Möglichkeiten gegen bestimmte uns störende Faktoren anzugehen? Selbst einen Hern Westerwelle oder eine Frau Merkel können wir verhindern. Es braucht doch nur die Stimme bei der nächsten Wahl, nach eigenem Ermessen und nach der eigenen Meinung, richtigen Partei gegeben werden. Oder?
Zitat: Ausbau des Mittelstandes (Stärkung des Binnenmarkt-Motors)
Frage: Ist ein wichtiger Faktor. Nur fehlt mir hier die Wegbeschreibung, wie der Mittelstand gefördert werden soll? Mit Subventionen aus leeren Kassen? Neuverschuldung des Staates?
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Danke für die in Frageform gekleideten Kommentare zur Mitte der Mitte unserer eLeW-Startseite mit den Beispielen, wie die eLeW-Ziele erreicht werden könnten. Bis dato steckte die eLeW ja in der Lern- und Gründungsphase. Nun im plötzlich hereingebrochenen Wahlkampf könnte das Ganze im Wahlprogramm stehen und muss natürlich genauer beschrieben werden.
Zu 1. Wer ist Wir? Die Stärkung des Wir zielt auf das Eintreten für die Gemeinschaft. Es gibt die bekannte politische Glaubensrichtung, wenn nur jeder sein eigenes Wohl im Auge hat und erreichen kann, dann geht es der Gemeinschaft auch gut. Darauf braucht die eLeW nicht mit einem Gegenglauben zu reagieren. Die eLeW möchte ideologiefrei das Richtige für die Gesellschaft ermitteln und durchsetzen. Da nun außerhalb jeder Ideologie aber meistens "Not-in-my-backyard" oder "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" gilt, braucht das Wir-Gefühl im Volk viel Unterstützung. Ohne das Wir gibt es bis zu 80 Millionen verschiedene Richtigs.
Die Ortsbestimmung lautet für die eLeW Deutschland und die Personen sind die deutschen Wähler.
Zu 2. Warum den Schmarotzer nicht anerkennen? Da gibt es den manchmal als faule Ausrede eingesetzten Spruch: "Alles ist nützlich, und sei es als schlechtes Beispiel." Damit ist aber der Nutzen schon vorbei und die Verhältnisse gehören so geändert, dass die Ursache von Schaden oder dem aufgezeigten Fehler behoben wird. Soweit zur Frage. Aber was will die eLeW aussagen?
Aktuell erleben wir, wie Politik eingesetzt wird, um aus dem Volk bei weniger Lohn mehr Leistung herauszuholen. Gleichzeitig soll der Kündigungsschutz möglichst komplett abgeschafft werden. Der Beamtenstand soll reformiert werden, das Konzept der Besitzstandwahrung aber weiter durchgezogen. Das Ganze ist sehr komplex und wie es mit einem einfachen Schlagwort als Wegbeschreibung der eLeW abhandeln? Indem einfach auf die Tatsache verwiesen wird, dass wir Leistungsträger identifizieren und honorieren müssen und Nichtkönner zu Könnern zu formen versuchen sollten.
(Wird fortgesetzt)
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Fortsetzung zu 2, Anerkennung von Leistung und 3.:
Sieht Mensch sich in Schulen um, begegnet Mensch eine Jugend, demotiviert, nicht interessiert, nicht belastbar, nicht gebildet. Das liegt nicht an der Jugend, sondern an den desaströsen Verhältnissen. Jede Anstrengung führt zu nichts, bewirkt keinen Unterschied, lohnt nicht, die Chancenlosigkeit ist so oder so gleich. Sieht Mensch sich in den Parallelgesellschaften um, sieht Mensch die zunehmende Desintegration. Jedes Integrationsbemühen führt zu nichts, lohnt sich nicht.
Ob ich etwas anspare für später oder ob ich mich anstrenge für später, es muss sich auszahlen. Irgendwie. Das ist Anerkennung von Leistung, die in Deutschland etabliert werden muss.
Gegenbeispiel: Die Bürger von Pasewalk gehen auf eigene Kosten in Polnischkurse. Sie haben die berechtigte Hoffnung, in Stettin/Polen mit Polnisch Arbeit zu finden.
Zu 3. Eine unbekannte Partei soll Politik ändern? Auf den eLeW-Seiten gibt es nur Text, nur die Startseite hat ein Foto von der Montagsdemo mit der Parole: "Stoppt die Reformpolitik, reformiert die Politik." Auf diesen Appell gibt es kein Copyright. Schön wäre es, wenn 80 Millionen so denken, und schön, wenn wenigstens eine Partei das ausspricht.
Welche genaueren Aussagen können zu einer Reform der Politik getroffen werden. Die Aussagen der eLeW sind:
- Der Souverän muss das Sagen haben, 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche.
- Die korrumpierbaren Politiker (Ich-Vertreter) müssen durch Volksvertreter (erfolgreiche Frauen und Männer, die auf Zeit gegen Lohnfortzahlung plus Aufwandsentschädigung Vollzeit arbeiten und nicht für Diäten, Pensionen und Aufsichtsratsposten) ersetzt werden.
(Wiederhole ich mich? Warum heisst es dann "ohne genauere Aussagen?) Aber weiter:
- Dreh- und Angelpunkt der Politik ist die jeweilige Ideologie oder das jeweilige Machtgefüge. Die Reform muss zu einer Politik führen, wo ideologiefrei von der Mehrheit das Richtige gefordert und umgesetzt wird.
- Mit permanenten Volksbefragungen wird verhindert, dass die drei Staatsgewalten gegen das Volk regieren.
- Das Volk hat leider unsere Politik nicht verstanden, darf es nie wieder heißen. Zwei Urschane dafür sind zu beseitigen: Das Volk ist noch nicht wissend genug und die Regierung ist noch nicht wissend genug.
Mit welchen Gesichtern? Das ist ein Problem. Der Plan war mit tausenden von Mitgliedern an Erfolgreiche ranzutreten. Jetzt ist die eLeW auf der Suche nach Nichtpolitikern mit politischer Kompetenz. Z.B. Prof. Zingst, dessen Text über die 20-Stunden-Woche seit Beginn auf unseren Seiten steht. Laut Satzung müssen diese Volksvertreter nicht eLeW-Mitglieder sein.
Wird fortgesetzt
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