eLeW, ein Land eine Welt - Forum 3 zu allen Fragen, die mit der Arbeitslosigkeit zusammenhängen
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Thema: Mehr als wichtig: Arbeitsplätze |
Bei all den Unruhen im Arabischen wird immer wieder der Ruf laut nach Arbeitsplätzen. Da bestätigt sich, dass die meisten Menschen sich durch ihre Arbeit definieren. Ohne Arbeit nicht nur nicht auskommen können, sondern sich auch wertlos fühlen.
Das REcht auf Arbeit ist ein Menschenrecht, nur wurde das bei uns nicht ratifiziert.
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Götz W. Werner, jahrelanger Trommler für ein BGE, sagt:
"Deutschland geht es ausgezeichnet! Wir haben noch nie so viel Wohlstand produziert wie heute. Unsere Wirtschaft hat jedoch nicht die primäre Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen, sondern die Versorgung der Menschen mit Gütern und Dienstleistungen sicherzustellen – und das möglichst wirtschaftlich, mit möglichst geringem Verbrauch von Ressourcen, also auch der äußerst knappen Ressource menschlicher Arbeits- und Lebenszeit!
Man könnte also sagen: Die Aufgabe der Wirtschaft ist es auch, die Menschen durch immer höhere Produktivität von der Arbeit zu befreien! Das ist uns in den letzten fünfzig Jahren grandios gelungen. Menschliche Arbeit als Produktionsfaktor lässt sich offenbar zunehmend ersetzen. Das schafft Potenzial für Freiheit und Selbstbestimmung in einem Ausmaß, von dem frühere Generationen nur träumen konnten."
Das ist so, die Wirtschaft hat nicht die primäre Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen. Und es kommt noch hinzu, geht es mal mit der Wirtschaft aufwärts, werden auf Teufel komm raus Arbeitsplätze wegrationalisiert.
Es ist primäre Aufgabe der Politik, Arbeitsplätze zu schaffen. Solche, die es erlauben, eine Familie zu ernähren, die Kinder studieren zu lassen, fürs Häuschen zu sparen, usw., was immer Menschen zu erreichen hoffen. So funktioniert Gesellschaft, und nicht durch Subventionen an Arbeitslose und Unternehmen.
Bei alles realistisch eingeschlossenen 10 Millionen Arbeitslosen ergäbe Vollbeschäftigung- 10 Millionen den Staat irgendwie belastende Bürger weniger
- 10 Millionen zum Bruttosozialprodukt (BSP) Beitragende mehr
- und dadurch ein entsprechend 20 Millionen mehr Beschäftigte größeres BSP.
Da ist der Sozialsstaat dann eine federleichte Bürde für den Steuerzahler. Was dann wiederum Gelegenheit für bessere Arbeitsplätze schafft.
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