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Thema: Bahnstreik


Morgen wird über den Streik abgestimmt und schon ist das Geschrei groß.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,495865,00.html

Es zeigt sich welchen Wert ihre Arbeit hat und auch der Wert der Arbeit der anderen, nur haben diese nicht so einen Hebel.

Und wenn andere Gewerkschaften nun lamentieren, sie müssten, könnten dann für ihre Mitglieder wieder neu verhandeln, zeigt auf welcher Seite sie stehen.

Jungs zeigt ihnen, wer das Steuer in der Hand hat!!



Von Geschrei ist in dem Spiegelartikel nicht die Rede, sondern von richtiger Furcht. Die Wirtschaft und die Politik fürchtet sich und die Unternehmerverbände warnen.

Das ist keine neue Situation, die Piloten haben es schon einmal erfolgreich vorgemacht: die Lokführer können die Bahn stillegen und keiner kann was dagegen machen. Ob sie 31% Erhöhung fordern oder 310% ist dabei gleich, höchstens das Verständnis dafür im Volk ist dann verschieden.

Die Bahn wird den Streik vermeiden und nachgeben. Das Ergebnis schadet aber dem Prinzip "ein Betrieb, eine Gewerkschaft" und wird leider den Weg für Spezialisten eröffnen, nur für sich was Gutes zu erzwingen. Bisher galt der Tarifvertrag der Mehrheit (Ein Betrieb, ein Tarif) für alle, diese Solidarität ist dann weg.



Meines Wissens ist die GDL die älteste Gewerkschaft Deutschlands. Da sind die Gründungen von Transnet und GDBA wohl eher spaltend. Außerdem hat meines Wissens Transnet eine Klausel eingebaut. Wenn die GDL mehr erreicht, will auch Transnet mehr.

Die Bahn darf nicht privatisiert werden. Sie hat öffentlicher Dienst zu sein, dann erledigt sich das Streiken. Beamte rein und Mehdorn raus!


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