eLeW, ein Land eine Welt - Forum 3 zu allen Fragen, die mit der Arbeitslosigkeit zusammenhängen
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Thema: Mit der Arbeitslosigkeit steigt die Hilflosigkeit!


Es müssen erst die wahren URSACHEN der Arbeitslosigkeit verstanden werden und NUR dann kann man betroffenen Menschen mit wirksamen Konzepten helfen - das ist meine Meinung!

Fragen Sie doch Herrn Götz W. Werner,
der hat vielleicht mehr zu diesem Thema zu sagen
oder lesen Sie folgendes Gespräch mit Herrn
Götz W. Werner und machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken zu diesem Thema:

„Wir leben in paradiesischen Zuständen“
Nie zuvor in der Geschichte waren die Menschen so gut mit Gütern und Dienstleistungen versorgt wie heute.
Die Herausforderung ist - daraus etwas zu machen.

Ein Gespräch mit Götz W. Werner, Gründer der dm Drogeriemärkte, über seine Vision eines Gemeinwesens, in dem arbeitet, wer arbeiten will.

Hier der Link:
http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=1644&MenuID=8&MagID=61&sid=su6624964508203

ODER Fragen Sie das Joytopia - Team,
die haben ein fertiges Gesamtkonzept.
Hier die Links:
http://www.joytopia.net/wbb2/thread.php?threadid=425#post1326
http://www.joytopia.net/

Man braucht eigentlich das Rad nicht noch einmal erfinden - es gibt ja schon alles. Man muss nur das Richtige gelesen und auch selbst verstanden haben.
Es gibt eigentlich nur diese EINE Lösung!
Helfen auch Sie mit, zum Wohle ALLER Menschen diese EINE Lösung zu MEHR Gerechtigkeit, Freiheit und Wohlstand im Einklang mit der Natur zu verbreiten und /oder politisch durchzusetzen.

MfG
Spiropia





Spiropia:

(...)
ODER Fragen Sie das Joytopia - Team,
die haben ein fertiges Gesamtkonzept.
(...)
Es gibt eigentlich nur diese EINE Lösung!
Helfen auch Sie mit, zum Wohle ALLER Menschen diese EINE Lösung zu MEHR Gerechtigkeit, Freiheit und Wohlstand im Einklang mit der Natur zu verbreiten und /oder politisch durchzusetzen.

MfG
Spiropia



Ich finde das klingt, gerade mit den durch GROSSSCHREIBUNG hervorgehobenen Worten sehr propagandistisch und es erweckt ein unangenehmes Gefühl in meinem Magen. Aber davon abgesehen, denn das ist ja nur die Form, und man sollte doch eher den Inhalt betrachten:

1. Das Problem mit fertigen Gesamtkonzepten ist, dass sie nur die Wahrheit einiger weniger in sich tragen. Und das Problem mit Gesamtkonzepten, so gut sie auch sein mögen, ist auch, dass nur die, die sie mitentwickelt haben, sie gänzlich verstehen und nachvollziehen können, alle anderen waren von diesem Prozess ausgeschlossen und können das Resultat daher auch nicht ohne Vorbehalte und Mißinterpretationen verinnerlichen. Kurz: Viele wären auch mit dem "paradiesischsten" Gesamtkonzept unzufrieden, da es ihnen aufgedrängt worden wäre. Daher müssen Gesamtkonzepte gemeinsam von allen entwickelt werden, die nach ihnen leben.

2. Nur eine Lösung soll es also angeblich geben, schön und gut, doch wer behauptet das und mit welchem Recht? Diese Behauptung ist anmaßend, denn, bitte, wer könnte von sich behaupten, mit seinen Gedanken überhaupt alle Lösungsmöglichkeiten auch nur zu erahnen? Und, wie unflexibel, wie unfrei, zu sagen, es gäbe nur diese eine Lösung. Wenn dann einer käme und doch eine andere, auch sehr gute Lösung hätte, oder ein anderer Schwachstellen dieser EINEN Lösung aufdecken würde, was wäre dann, würden sie der Hexerei bezichtigt? Hatten wir doch alles schon. Die eine Lösung. Die eine Wahrheit. Den einen Gott. Die Endlösung... (verzeiht, wenn ich sarkastisch werde). Es gibt keine eine Lösung. Es gibt nur einen riesenhaufen Individuen auf einem recht kleinen Planeten, die jede Menge Mist und jede Menge kluge Ideen in sich rumtragen. Alles was zu tun ist, ist die Ideen zu fördern und den Mist zu vermeiden, was nicht schwierig ist, denn Mist stinkt bekanntlich. Was dann im Endeffekt für Lösungen herauskommen, das ist vollkommen unklar. Darum ist Basisdemokratie und Mitbestimmen wichtig. Und nicht allein oder mit wenigen die EINE Lösung zu präsentieren.

Ich weiss selbst, dass viele Menschen sich nach dieser einen Lösung und diesem fertigen Gesamtkonzept sehnen. Umso grausamer finde ich es, sie durch diese Sehnsucht anlocken zu wollen, anstatt ihnen zunächst zunächst klarzumachen, dass ihre Sehnsucht nicht von außen befriedigt werden kann, sondern nur indem sie selbst aktiv an flexiblen Lösungen und Wegen mitarbeiten und ihre eigene Verantwortungs- und Problemösungsfähigkeit anerkennen. Und gerade in der Arbeitslosigkeit ist dies doch der wichtigste Schritt. Nicht ein neues, menschlich entwickeltes, nicht perfektes Gesamtkonzept anzuerkennen.

Gruß, Alice



Hallo A. Klatt,

Sie waren offensichtlich nicht gut drauf als Sie meinen Beitrag hier gelesen und dann auch prommt geantwortet haben.

Das Sie dabei auch noch ein unangenehmes Gefühl in Ihrem Magen bekommen haben - na sowas ... , das tut mir aber jetzt wirklich leid!

Ich hoffe doch, das Sie mittlerweile alles gut überstanden haben und Ihr Magen wieder normal funktioniert - ODER vielleicht doch nicht!

Unmißverständlich möchte ich hier klarstellen, dass sich Spiropia für nichts einsetzt, was den Menschen und der menschlichen Umwelt in irgend einer Form Schaden könnte und will auch nichts mit "BRAUNER" Gesinnung zu tun haben.

Hätten Sie die Webseite von "Joytopia" vorher wirklich studiert, dann hätten Sie sich Ihre Magenverstimmung ersparen können - soviel dazu!

Es gibt bei genauer Betrachtung tatsächlich NUR eine Lösung die Probleme dieser und nachfolgender Generationen in den Griff zu bekommen. Aber das müssen Sie schon selber heraus finden!

Spiropia kann und will Ihnen dazu eigentlich nur die erforderlichen Hintergrundinformationen, Daten und Fakten in Form von Webseitenlinks liefern.

Lesen müssen Sie natürlich schon selber, sonst wird das "NIX" mit Ihrer Mithilfe bei der Befreiung aus der modernen Arbeits-Sklaverei.

Lesen Sie von Spiropia auch den Beitrag - "Ist diese Welt überhaupt noch zu retten" - , ströbern Sie vorallem auf den dort angegebenen Webseiten und bilden Sie Ihre eigene Meinung.

In diesem Sinne ....

mfg
Spiropia











Ne.... sonderlich schlecht drauf war ich nicht. Ich hab übrigens nicht gesagt, dass ich den Inhalt der von dir angegebenen Seiten anprangere, denn, ganz Recht, ich habe mich nicht mit ihnen beschäftigt, aus dem Grund, aus dem ich auch die Antwort zu deinem Beitrag geschrieben hatte: Wenn jemand zu mir herkommt, mir mit feuchtstrahlenden Augen ein Prospekt in die Hand drücken will und auf mich einredet als wäre ich der letzte Depp, der dringend die Erlösung braucht, dann sag ich ihm: "hau ab" und in sein Dokument guck ich bestimmt nicht rein. Ich nehm dann ja eher an, er ist auf Drogen oder von einer Sekte und mit beidem möchte ich mich aus reinem Selbstschutz nicht beschäftigen.

Verstehst du? Was auch immer du für gute Absichten hegen magst, mit all der Werbung, du kommst damit nicht von Mensch zu Mensch zu uns, sondern als Erlöser zu Schäfchen. Ich fühl mich in der Schäfchenrolle nur nicht ganz so wohl, wie du in der Erlöser-Rolle scheinbar.

Tritt mal nen Schritt zurück, guck dir mal aus anderen Augen an, was du da schreibst (dabei wollt ich dir mit meiner Kritik auch eigentlich nur helfen, sorry, falls es agressiv rüberkam) und hol nochmal tief Luft, besinn dich, vielleicht können wir uns dann ja mal auf gleicher Augenhöhe unterhalten.

Übrigens, mein Magen isn ganz zuverlässiger. Der rebelliert nur, wenn was faul ist, ob das nun körperliche oder geistige Nahrung ist.

Gruß, Alice



Lieber Herr Spiropia,

Sie haben sich mit Ihrem Anliegen hierher verirrt, und wo Sie nun schon einmal da sind, heiße ich Sie herzlich willkommen.

Eine Bitte habe ich aber. Versuchen Sie bitte den Unterschied zwischen dem Aufdrängen all Ihrer Favoriten und dem Vorgehen der eLeW zu verstehen:

Es geht nicht in erster Linie um Rezepte und Lösungen, sondern um den Konsens, um die basisdemokratische Mehrheitsbildung für das Richtige in Politik und Gesellschaft.

Als eLeW-Regierungsprogramm steht von Anfang an und von den Mitgliedern unwidersprochen das Konzept "Zukunftsfähige Politik, Volkswirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte vernetzt." Das gibt es als Buch: ökom verlag, München 2004, ISBN 3-928244-72-8

Nun gibt es sicher konkurrierende Konzepte und durchaus auch Gründe das Rad neu zu erfinden. Welches Konzept auch immer den Wettbewerb der Ideen anführt, es geht nicht, es dem Volk überzustülpen.

Die eLeW versucht, die Interessierten dort abzuholen, wo sie sind und mit jedem neuen Zugang ändert sich durch das neue Mitglied die eLeW auch selbst.

Machen Sie mit, beharren Sie auf Ihren Ansichten, aber lernen Sie den Respekt vor den Mitmenschen.

Im Übrigen will ich Ihnen Ihre Entdeckungen zur Rettung der Welt nicht in Abrede stellen. Aber gehen Sie ruhig davon aus, dass es außer Unbelehrbaren auch Informierte gibt, die Sie langweilen. So gehören auch die Ideen von Götz W. Werner, so richtig sie sind, zu den Ladenhütern bei anderen, die sich schon früher damit beschäftigten.

Alles Gute, Hans U. Scholz


Zuletzt bearbeitet: 25.07.05 08:40 von Administrator


Das Thema hier lautet: Mit der Arbeitslosigkeit steigt auch die Hilflosigkeit!

Hilflosigkeit ergibt sich auch, wenn der Mensch im Hamsterrad steckt. Wenn er strampelt und strampelt, und den Ausweg nicht findet.

Ein solches Hamsterrad ist: Ich suche und suche Informationen, oder ich biete und biete Informationen und belasse es dann dabei. Außer Infos keine Konsequenzen und so auch keine Veränderungen.

Ein weiteres Hamsterrad ist: Ich protestiere und protestiere und belasse es dann dabei.

Schauen Sie mal zurück nach 1997 zum DGB Wir streiten für Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Da finden Sie u.a. erwähnt, dass "1996 Hunderttausende gegen den Bruch des Bündnisses für Arbeit durch Bundesregierung und Spitzenverbände der Arbeitgeber, gegen die Eingriffe in die Lohnfortzahlung, die Verschlechterung des Kündigungsschutzes und tiefe und sozial ungerechte Einschnitte in Alters-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung protestiert haben." Da steckten sogar Hunderttausende im Hamsterrad.

Dafür oder deswegen gibt es die eLeW. Hunderttausende in der eLeW könnten dann außerhalb des Hamterrades u.a. dafür sorgen:
Volksvertreter lösen die Ich-Vertreter in Parlamenten ab und setzen das Richtige für die Gesellschaft durch.
Z.Bp. 5 Millionen Arbeitslose in den 1. Arbeitsmarkt bringen.

Alles Gute, Hans U. Scholz


Zuletzt bearbeitet: 30.07.05 22:27 von Administrator
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