eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
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Thema: iniative PRO-TESTPARTEI


Hallo Herr Scholz,

Sie schreiben:
"Verlässlichkeit wird in Politik nicht einmal im Kleingedruckten auftauchen."

Da sind wir sicher einer Meinung, aber das liegt wohl mitunter daran, dass ich immer versuche selbst die Antworten zu suchen und nicht die vorgefertigte Meinung der alteingesessenen Parteien zu nehmen.
Nur das Gro der Wählerschaft bemüht sich nicht um eigene Antworten, sondern übernimmt fertige Meinungen.

Sie schreiben:
"Von Anfang an steht auf http://www.elew.de/elew.htm : "Leben und leben lassen geht nur, wenn der Kunde nicht seinen Lieferanten erwürgt und der Produzent nicht seinen Abnehmer vernichtet."

Ja, auch hier eine eindeutige Deckung!

Sie schreiben:
"Lieber Challenge, wer den Lagerkampf will, der polarisiert. Wer der Meinung ist, ein Vorteil ist immer an das Individium gebunden und jedes Individium muss sich seinen Vorteil erkämpfen, der akzeptiert das Arbeiter streiken und Arbeitgeber aussperren. Wer aber versteht, dass ein Krankheitsherd am Körper Gesellschaft den ganzen Körper krank macht, sieht den Vorteil für das Ganze auch als seinen Vorteil an. Da will die eLeW hin, und wie Sie schreiben, versuchen, alle unter ein "Dach der Hoffnung" zu bringen."

Aber letztlich verfolgt doch auch die eLeW das Ziel, eine größere Wählerschaft für sich zu gewinnen. Sie wissen doch sicher auch, je größer die Gruppe, desto träger ist sie auch. Damit meine ich, dass ich Ihren Ansatz durchaus sehr gut finde, aber die Wählerschaft wird vor der Eigenverantwortung, die Sie an sie herantragen wollen eher zurückschrecken, als diese begeistert annehmen. Wäre es denn dann nicht sinnvoller, die Deutschen Schritt für Schritt an die Eigenverantwortung hinzuführen? Dies würde aber bedeuten, dass Sie im Vorfeld erstmal einen "althergebrachten" Wahlkampf führen müssten. Allerdings ohne die "großkotzigen" Wahlversprechen der anderen, die sowieso keiner mehr glaubt!

Bitte verstehen Sie meinen Beitrag nicht als Herabwürdigung Ihrer Ziele, sondern als konstruktive Vorschläge, denn offen gestanden sehe ich lieber eine eLeW an der Spitze, als jede andere Partei. Es ist in Deutschland 2 Sekunden vor 12 !!! Wenn sich nicht sofort viele Dinge grundlegend ändern, werden wir unweigerlich einem Staatsbankrott ausgeliefert sein.
Mit Änderungen meine ich aber nicht das gewohnte Flickwerk, was uns immer als umwälzende Reformen verkauft werden, sondern grundlegende Neuerungen.
ebenso muß die Verteilung von unten nach oben gestoppt werden, denn wir sind nicht mehr weit davon entfernt, dass Kinder auf der Strasse verhungern!

Ehrlich gesagt, Herr Scholz, will ich zukünftig nicht nur Wähler oder Mitglied irgendeiner Partei sein, sondern aktiv zur Verbesserung beitragen... Nur hat man als Einzelner ohne das berühmte "Vitamin B" leider sogut wie keine Möglichkeit etwas zu verändern!

Schöne Grüße
Challenge



Hallo Challenge, da sind wir beide online.
Und .... einer Meinung.
Ich lege gerade Forum 3 an und darf Ihre beiden Beiträge dort wiederholen. Helfen Sie bitte weiter.

Alles Gute, Hans U. Scholz



Aus der Aufforderung, bei der Gründung einer Arbeitslosenpartei zu helfen, wurde ein Kennenlernen der DAP. Dann folgte die Eröffnung eines gemeinsamen Forums zum BGE, dem bedingungslosen Grundeinkommen.

Ab gestern gilt hier nicht nur Demokraten helfen Demokraten, sondern kleine Parteien gehen in Sachen BGE auch einmal gemeinsame Wege. Die PsgD hat sich gestern dem Forum angeschlossen.

Irgendwo hat protepa in diesem Sinne von der Zusammenarbeit kleiner Parteien geschrieben. Ich hoffe, ihm, aber auch euch allen, gefällts.

Alles Gute, huscholz



Das Zusammengehen kleiner Parteien hat in der Weimarer Republik nicht so gut geklappt. Meine Theorie: Wechselnde Koalitionen mit Partnern, die bei jedem Wechsel für ein weiteres Zusammengehen beschädigt werden, führen zu instabilen Verhältnissen.

Ähnliche Überlegungen haben auch in unserer Parteien-Demokratie zur Ausbreitung der 5%-Hürde geführt, die von der eLeW ja wohl anerkannt wird.

Also kann der Zweck der Übung doch nur lauten, dass die Kleinen, schon bevor sie richtig antreten, miteinander fusionieren.
Wie das aber bei den unterschiedlichen Zielen möglich sein soll, abgesehen von den Mitgliedern, bleibt die Frage.



Hallo EinfachSo,

Sie sind jetzt schon so lange in diesem Forum, dass Sie das "Anders als alle Parteien" kennen. Anders auch als die Parteien des vorigen Jahrhunderts, zu denen auch Neugründungen, insbesondere die WASG, dem Eigenverständnis, der Vorgehensweise und der Personalpolitik zugerechnet werden müssen.

Dieser Anspruch der eLeW kommt von der Parteianalyse und der Gründungsidee und sollte von den Mitgliedern ausgebaut und untermauert werden. Dass diese Idee nicht von selbst zu einem Riesenzulauf führt, liegt vielleicht daran, dass sie so schwer zu verstehen ist.

Dazu beschränkt sich die Parteisatzung auf die Menschenrechte. Das ist praktisch eine tragfähige gemeinschaftliche Basis, die kein Parteiengezänk auslösen kann. Außerdem gilt das Grundgesetz.

Dass die eLeW keine Koalitionen eingeht, hat der Parteistifter Josef Liebhart zum Start der eLeW unter Warum sind wir anders, Punkt 4 in 2003 vorgegeben und kein Mitglied hat das je wieder aufgegriffen. Das steht also.

Die eLeW fusioniert auch nicht. Wenn sie aufhören sollte, zu existieren, werden sich die Mitglieder anderswo umsehen, wenn sie nicht schon längst anderswo auch engagiert sind. Denn die eLeW sieht gerne, dass Demokraten aus anderen Parteien auch die eLeW stützen. Umgekehrt ist es Ziel der eLeW, Demokratie andernorts zu stützen. (Vielleicht verstehen Sie nun auch sinngemäß den Parteinamen. Wenn die Idee verstanden wird, ergibt sich weltweit eine basisdemokratische Bewegung, zumindest in 300 Jahren, da es logisch gar keine Alternative außer Selbstzerstörung gibt.)

Kurz, als Partei dieses Jahrhunderts vermeidet die eLeW jedes Parteiengzänk und jeden Lagerkampf per 7-24-Basisdemokratie.

Alles Gute, Hans U. Scholz



Datum: 10.07.2006 08:57
Betreff: Kommentar der eLeW-Besucher an Gruender

"Hallo, zur selben Zeit wie Sie habe ich einen ähnlichen Entschluss gefasst. Aber im letzten Jahr hat die WASG leider denselben Weg gewählt, die sozial schwache Schicht anzugehen und hat, wie ich es erwartet habe, auch nur benutzt und belogen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen würden. Ich werde Ihnen erst einmal das von mir erstellte Programm in einer Mail schicken. Ich bin aus ...... und unter folgender Telefonnummer erreichbar .......

eingetragen von admin



Geht es nicht uns allen so?
Mit uns meine ich alle, die sich Gedanken über die Politik machen, eine Einschränkung, gewiss.
Jeder von uns hat eine Liste mit politischen Sachen, die geändert werden müssen. Jeder von uns beobachtet mit der Zeit, dass sich eigentlich recht wenig ändert. Und irgendwann hat mancher von uns die Idee, da die Parteien offensichtlich nichts bewegen, selbst eine Partei zu gründen. Kenne ich, denn vor drei Jahren haben meine zwei Brüder mit mir diesen Weg beschritten. Hätten wir nicht vor der WASG schon mit der eLeW die besseren Ideen gehabt, hätten wir sicher dort mit gemacht und wären auch sicher inzwischen wieder weg von der WASG.

Zwischen der Idee, eine Partei zu gründen und es dann auch zu tun, kommt der Schritt, das Programm zu finden. Ein eigenes Programm wäre auch gut für jedes Parteimitglied für die eigenen Schwerpunkte, denn kopflos das vorgegebene zu übernehmen, ist nicht im Sinne der Emanzipation.

Aber ein Programm, in dem steht, die Arbeitslosenzahl muss halbiert werden, oder die Mieten müssen runter, das ist Vergangenheit. Das passt zu den Wahlversprechen der etablierten Parteien. Sogar wenn dazu noch, was selten vorkommt, die passenden Vorgehensweisen erläutert werden, ist das aus Sicht der eLeW Schnee von gestern. Ich komme zum Punkt:

Der Wähler ist der Souverän. Auf ihn hat alles zu hören.

Das kann dank Technik sofort umgestellt werden von alle 4 Jahre eine Wahl auf tägliche rund-um-die-Uhr 24-7-Basisdemokratie der eLeW. Kann aber wiederum in unserer parlamentarischen Demokratie nur per Partei und Sitzeroberung im Parlament gehen. Und etwa eine Million Mitglieder wäre dafür groß genug und ergäbe per 10 Euro Jahresbeitrag die Ressourcen für die notwendige Technikentwicklung.

Das passende Parteiprogramm muss dann aber auch eine so breite Basis bieten, dass auch die reinpassen, die die Arbeitslosenzahlen und die Mieten erhöhen wollen. Einfach alle Wähler.

Wer darüber nachdenkt, kann nur das eLeW-Programm abschreiben. Noch breiter geht die Basis nicht: Es sind die Menschenrechte. Zum Beispiel, alle Menschen sind gleich. Nicht gleich dick oder lang, nicht gleich pfiffig oder gebildet, aber gleich in ihren Rechten und ihrer Würde. (Das Verleugnen heißt indirekt Krieg.)
Wer darüber nachdenkt, kann auch dem Wähler keine Wege verordnen oder die eigene Wahrheit andrehen, es bleibt nur der Weg der permanenten Wählerbefragung und dann der Umsetzung des Mehrheitswillens.

Also bitte nicht der eLeW mit einer Neugründung einer Partei des vorigen Jahrhunderts kommen, sondern in der eLeW mitmachen oder wenigstens hier.

Alles Gute, huscholz


Zuletzt bearbeitet: 13.07.06 07:03 von Administrator


Hallo Herr Scholz,

Ich denke ich habe mich nicht so richtig ausgedrückt. Ich habe nicht vor eine Partei des letzen Jahrhunderts zu gründen.
Meine Meinug ist der Ihrigen gleich auch ich halte an den beiden Grundsäulen unserer Gesellschaft Menschenrechte und Grundgesetz fest und halte diese für absolut ausreichend um gerechte Politik zu betreiben. Allerdings finde ich das es nicht ausreicht nur im Internet präsent zu sein, denn die betroffenen Menschen dieser Politik, sollten direkt auch angesprochen werden. Und das ist meine Vorstellung der Ausweitung. Ich bin gerne bereit bei Ihnen mit zu machen und sehe eine große Chance, sehr viele Menschen ansprechen zu können. Ich stehe gerne und jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Am besten unter 0160 3252966

Gruß HHFrenzel



Also ich würde auch mitmachen, wenn nicht die Beitrittserklärung wäre. Warum muss ich eine Ausweiskopie abschicken? Das ist die einzige Hürde.



Wunderbar und willkommen.

Das mit der Ausweiskopie muss schon sein, damit unsere Mitglieder zur Satzung, §4, passen und niemand sich mehrfache Stimmen für die internen Abstimmungen in der eLeW-Soft aneignet. Zusätzlich bestehen wir auch inzwischen grundsätzlich auf dem Bankeinzug für die 10 Euro Jahresbeitrag.

Auf der Beitrittserklärung steht auch, dass das Mitglied sich bereit erklärt, anderen ohne Internet zu helfen. Das erledigt sich langsam von alleine, da Internet zum Allgemeinbesitz wird.

Gegen Ortsgruppen und gemeinsame Aktivitäten spricht überhaupt nichts. Die Wiesbadener Gruppe ist bei attac engagiert, und wer mehr ein familiäres Treffen organisieren möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

@HHFrenzel. Ich melde mich.

Alles Gute, huscholz


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